Das Gleichgewicht IN dir

Am 21.9. berühren wir die Energie der Herbsttagundnachtgleiche. Früher als Marbon gefeiert, heute bisweilen selten in der örtlichen Kirmes oder dem Erntedankfest zu finden.

Ausgleich – Gleichgewicht – IN dir – was bedeutet das wirklich? Ich möchte nicht mit der Antwort beginnen, sondern mit einer Frage, oder mehreren.

Wie oft suchst du deine Antworten im außen?

Wie sehr lässt du dich (noch) vom Außen beeinflussen? Aus Angst nicht geliebt zu werden? Aus Angst, nicht mehr dazuzugehören, wenn du anders bist?

Wann hast du das letzte Mal der Stille in dir vertraut und aus ihr heraus gehandelt?

Nicht hadern mit dir, tauche viel lieber in das Mitgefühl mit dir. Ich bin an deiner Seite, und kenne die Suche nach den Antworten auf meine Fragen auch. Auch ich habe vieles im Außen gesucht, und manchmal falle ich noch heute auf diese Illusion herein. Auch ich habe meine Zweifel, wenn es darum geht, meiner Intuition zu vertrauen.

Was mich vielleicht von dir unterscheidet, und womit ich dich erinnern möchte, ist der Mut. Mutig zu sein und die Zweifel zu umarmen. Mutig zu sein und die Angst vor einer Entscheidung an die Hand zu nehmen und eben eine Entscheidung zu treffen, dass ist es, woran ich dich hier gerne erinnern möchte.

Und eben auch an den Ausgleich von Licht und Dunkel in dir.

So wie Tag und Nacht eine Einheit ergeben, so sind auch Licht und Dunkel in dir. Leben und Tod. Lebendigkeit und Starre. Weichheit und Härte. Liebe und Angst. Vertrauen und Unsicherheit.

Alles zwei Seiten. Und meist auch noch zwei Seiten einer Medaille.

Wie gehst du damit um? Schwingt das in dir ausgeglichen? Oder hat eine Seite überhand?

Die Herbsttagundnachtgleiche fällt in meinem Lebensradweltbild auf das Element Wasser. Das Wasser des Lebens. Das Fruchtwasser in dem du herangewachsen bist um in diese Welt zu kommen. Wasser als Synonym für Gefühle, Tiefgang, das Unterbewusstsein.

Gefühle und Emotionen, die, wenn sie frei sein dürfen, ihren ganz eigenen Charme haben und dir als Wegweiser dienen. Doch wer von uns hat schon gelernt, dem eigenen Gefühl zu vertrauen? Viel zu schnell wurde uns ein Label aufgedrückt, wurde uns erklärt, dass wir die Welt nicht durch diese rosarote Brille sehen dürften, oder wir hörten den beliebten Satz, du bist viel zu emotional.

Mit diesen Prägungen haben wir begonnen die Welt durch die Ratio, den Verstand zu erklären und unsere Bindung an unserer Gefühle verleugnet, vergessen, verdrängt. Wenn dann heute wer daherkommt und sagt, fühl doch mal, schauen wir mit Fragezeichen im Gesicht auf unser Gegenüber und denken wir fühlen. Gut dieses „wir“ ist sehr allgemein und ich kenne viele Menschen, die fühlen wirklich. Sie sind mitfühlend, einfühlsam und können ihre Gefühle auch zum Ausdruck bringen. Dann gibt es auch die, die eben denken sie fühlen. DAS macht also der Verstand. Die Prägung. Die Ratio.

Werd endlich mal erwachsen. – ist sicher auch so ein Satz, der den einen oder die andere davon überzeugt hat, dass Gefühle und Lebendigkeit was für Kinder sind. Und so bekommen wir im Außen eben auch immer das gespiegelt, was in uns gerade geheilt werden möchte. Und die Herbsttagundnachtgleiche ist da keine Ausnahme.

Sie spiegelt uns das Gleichgewicht. Die Gleich-Wertigkeit. Das Fertige im Unfertigen. Das Lebendige im Sterbenden. Doch. Betrachte den Wald, die Bäume, die Blätter. Sie sterben und erscheinen lebendiger und freudiger als zu keiner anderen Zeit im Jahr.

Dann ist da noch die Fülle. Die Ernte. Kannst du ernten und annehmen, was du einst gesät hast? Oder magst du heute, da du schon etwas bewusster bist als bei der Aussaat, doch einige Früchte nicht anschauen, geschweige denn sie ernten?

Auch hier findet ein Ausgleich statt. Denn hier darfst du all das, was du bisher unbewusst in die Welt gegeben hast, zu dir zurücknehmen. Es braucht nicht in der Welt herumzuliegen. Da würde es andere vielleicht stören, doch wichtiger ist, dass dir die Essenz dessen fehlen würde.

Auch hier darf Ausgleich sein. Du darfst all das zu dir zurücknehmen, was du einst ausgesät oder an andere abgegeben hast. Und genauso darfst du all das zurückgeben, was du von anderen genommen hast, übernommen hast. Pflichten, Aufgaben, Bürden, Sichtweisen, die nicht deine sind, darfst du zurückgeben. Du darfst loslassen. So wie der Baum seine Blätter loslässt. Du musst nicht glauben, weil du so lange Zeit damit gelebt hast, müsstest du weiterhin damit leben.

Auch das gehört zum Gleichgewicht, zum Ausgleich. Und das Ganze eben auch ohne Vorwürfe oder Schuldzuweisungen. Du, wie auch dein Gegenüber, ihr habt aus bestem Wissen und Gewissen heraus gehandelt. Ebenso deine Eltern und Erzieher. Sie haben nach ihrem Weltbild, aus ihrer Erfahrung heraus gehandelt. Und so wie sie sich ihre Gefühle nun anschauen dürfen, so darfst auch du dies tun, und vor allem, du darfst mit dir und ihnen in Frieden kommen.

Lass die Schuldzuweisungen los. Niemand ist Schuld. Und wenn du auf den Grund einer Situation blickst, sind es zwei Seelen, die sich aus Liebe begegnen und die in Liebe handeln. Ganz gleich wie das äußere Erscheinungsbild sich zeigen mag. Das Äußere sind Glaubensmuster und Illusionen. Es sind Lernerfahrungen und Wunder. Es sind Begegnungen und Abschiede. Es ist ein Tanz der lebendigen Liebe. Ein Tanz von geben und nehmen in tiefer Liebe.

Nur manchmal können wir dies eben nicht erkennen und landen in den Illusionen und Prägungen, erzählen uns Geschichten und sehen nicht, was wirklich dahinter schwingt.

Gleichgewicht IN dir bedeutet eben auch diese Spiele zu durchschauen. Und weißt du, was so schön ist an unserer Zeit? Die Schleier der Illusion werden immer durchlässiger. Und mit jedem Atemzug, den du auf deiner Reise der Bewusstwerdung tust, kommst du mehr bei dir und dem tiefen, liebenden Wissen deiner Seele an. Ist das nicht wundervoll? Das ist es doch allemal wert, dem Ausgleich in dir offen und neugierig zu begegnen, anstatt ihn als spirituelles Geschwätz abzutun.

Alles liebe zu dir und hab einen schönen Tag

Sirut Sabine

Ich liebe die tiefen SeelenBegegnungen die dein Herz mit meinem verbinden.

Es ist deine Seele, die sich immer wieder bemerkbar macht, die dir Hinweise sendet und die dich auf deinem Weg begleitet. Als Seelenamme bin ich in diesem Leben um dich zu erinnern, zu begleiten, dir Hinweise und Informationen deiner Seele zu überbringen.

Meine SeelenAngebote findest du auf meiner Seite https://lebensradweg.de/

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