„ … und führe mich nicht in Versuchung“

Mit jeder Veränderung die du bereit bist zu gehen, zeigen sich deutlich oder auch sehr subtil die Verhinderer, die dich an deinem Weg hindern wollen.

Was ist mit Verhinderer gemeint?

Das sind ganz einfach die Strategien, die dein Unterbewusstsein, dein Ego oder auch dein Verstand aufbringen, um dich in den alten Mustern zu halten. Meist sind es alte Glaubensmuster und Gewohnheiten, die dir besonders schwerfallen sie aufzugeben. Oder es sind einfach auch Sätze wie „Das schaffst du nie:“ „Das hast du doch schon hundertmal vergebens versucht.“ Einfach all die Dinge, die du dir täglich erzählst, wieso du nun immer noch in diesem Leben festsitzt.

In schöner Regelmäßigkeit taucht so ein Satz nach dem anderen auf und lässt dich zaudern, zweifeln und dann aufgeben.

Wenn du dir aber darüber bewusst bist, dass mit deiner Veränderung, mit deiner Entscheidung für ein befreiteres, glücklicheres Leben deine Verhinderungsstrategien auf den Plan gerufen werden, DANN bist du vorbereitet – oder auch nicht.

Doch, du bist vorbereitet, auch wenn es geschehen kann, das dich so eine Verhinderungsstrategie dich eiskalt erwischt und dir einen Traum vor Augen hält, eine Sehnsucht, die du schon so lange verfolgst, das du von deinem gesetzten Ziel abkommst. Diese Sehnsucht, dieses innere Verlangen vernebelt deinen Verstand, deine klare Ausrichtung und zieht dich in die tiefe eines längst vergessenen Traumes, in dem du dich schon so oft verloren hast.

Die ersten Tage fühlen sich vielleicht verlockend an, mögen sich auch deutlich von deiner Erinnerung unterscheiden, und doch bleibt ein leiser, fader Beigeschmack, dass du eigentlich einen anderen Weg gehen wolltest.

Die weiteren Tage sinkt deine Stimmung, lässt deine Euphorie nach und du fragst dich vielleicht wohin dich der neue Weg führen mag, der sich gerade wieder wie ein alter Weg anfühlt. Du spürst eine tiefe Trauer in dir, ein dich selbst verleugnen, die Sehnsucht deines Herzens verratend schaust du auf die Erinnerung der du gefolgt bist. Wie ein Zerrbild erscheint sie vor dir und mit einem Mal erkennst du dahinter die Maske der Versuchung.

„ … und führe mich nicht in Versuchung“ – du bist deinem inneren Dämon, Schatten, Teufel, ja ganz schlicht deinem Glauben aufgesessen, dass wenn du diese Sicherheit bekommst, sich der neue Weg viel leichter gehen lässt, oder sich dadurch womöglich von alleine geht.

Wieder zeigt sich eine Weggabelung und du darfst die entscheiden.

Wenn du hier den Mut hast wirklich in die Tiefe zu schauen, deiner Dunkelheit in dir zu begegnen, werden sich vielleicht viele – sehr viele – alte Tränen lösen, doch danach bist du bereiter denn je deinem vor diesem Zwischenstopp gewählten Weg zu folgen.

Auch bist du dir der Tragweite dieses Erlebnisses voll bewusst, hat es dir doch einen deiner größten Verhinderer gezeigt, die dir dein Weiterkommen bisher immer verhindert haben. Nun, wo du wieder bei dir bist, kannst du wirklich kraftvoll den nächsten Schritt setzen. Und wenn die alte Erinnerung wieder anklopft erkennst du sie frühzeitig und kannst dich bei ihr bedanken, das sie dir den Mut schenkt DIR selbst treu zu sein.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

Gerne unterstütze ich dich dabei, deinen Weg zu erkennen um ihm zu folgen.

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© Sirut Sabine Haller

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