Von kleinen und großen Herausforderungen spiritueller Praxis

Sei es nun mit Meditation oder Anderswelt-Reise, der Grund für diese „Tätigkeiten“ ist sehr ähnlich, wenn nicht gar der gleiche. Wir versuchen Antworten zu finden. In uns. In der Stille. Oder eben in der Anderswelt.

Die Beweggründe für diese Unternehmungen mögen alle dem Herzen entspringen und zum höchsten Wohle unserer Seele und ihrer Entwicklung sein, und doch es gibt Reisen, in denen wir sehr kraftvoll den Dämonen und Schatten in uns begegnen, obwohl wir im Grunde ein anderes Ziel hatten.

In diesen Momenten gibt unser Herz seine Führung an die Seele ab, und wenn hier nun gerade Themen anstehen, die in der alltäglichen Wirklichkeit nicht angeschaut werden wollen/können, so werden sie sich über kurz oder lang auch und gerade in solchen Momenten zeigen, da wir offener in unserer Wahrnehmung sind.

Wenn du dich erst seit kurzem mit Meditation oder Anderswelt-Reise beschäftigst, können diese anderen Reisen ziemlich herausfordernd sein. Gerade dann, wenn eine tiefliegende Angst aufgezeigt wird. Ich erzähle das hier, um dich auf die Möglichkeit vorzubereiten, diese kann kommen, muss aber nicht. Und wenn die Reise dann doch mehr einem Gruselfilm gleicht, ist es vorteilhaft zu wissen, wie man sie doch zu einem guten Abschluss bringen kann.

Es ist wichtig, eine solche Reise, oder überhaupt jede Meditation oder Anderswelt-Reise erst dann zu beenden, wenn alle deine Sinne und Seelenteile wieder in deinen Körper zurückgekehrt sind und du dich vollkommen in deinem Körper spüren kannst.

Sicher kennst du das Gefühl, wenn du dich einmal so richtig erschrocken hast. Du fühlst dich, als wenn du neben dir stehst, dein Körper zittert und du bist vollkommen verwirrt. So geht es deiner Seele dann auch, wenn du abrupt aus so einer Reise aufschreckst, und im schlechtesten Fall, verbleiben Seelenanteile in der Anders-Welt.

Anhand meiner eigenen Erfahrung damit möchte ich dir nun erzählen, wie es mir ergangen ist.

Die Anderswelt-Reise war noch neu für mich, aber mit Meditationen war ich sehr vertraut. Da ich aber explizite Fragen hatte und auch die Verbindung zu meinem Krafttier stärken wollte, unternahm ich diese Anderswelt-Reise. Der Anfang war auch so wie ich es aus vorherigen Reisen gewohnt war. Ich erhielt meine Antworten und konnte mich frei in der Anderswelt bewegen.

Auf der Suche nach meinem Krafttier veränderte sich mit einem Mal die Landschaft und alles wurde schwer und dunkel, bis mit einem Mal die Schattenseite meines Krafttieres vor mir stand und ich fast zu Tode erschrak. Stocksteif stand ich da und blickte in leuchtende Augen und sah gefletschte Zähne.

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Ein Geistesblitz durchzuckte mich und ich wusste mit einem Mal, das ich, wenn ich jetzt fliehe oder so aus der Reise hinausgehe, den Schatten meines Krafttieres mitnehmen würde. Somit versuchte ich mich zu konzentrieren und ruhig zu atmen. Vor meinem inneren Auge lies ich das Bild meines Lieblingsplatzes entstehen und ging mit ruhigen Schritten genau dort hinein. Als alles um mich herum hell, klar und friedlich war, schloss ich die Reise auf die übliche Art ab und kam zurück in die alltägliche Wirklichkeit.

Wenn die Anderswelt-Reise zur Schattenreise wird

Es brauchte einige Tage, bis sich der Schrecken gesetzt hatte, bis ich mir mit Hilfe meines schamanischen Lehrers darüber klarwerden konnte, was in dieser Reise geschehen war. Ziemlich deutlich durfte ich erkennen, dass mein Krafttier so wie ich zwei Seiten hat, eine helle und eine dunkle; und das keine davon besser oder schlechter ist. Hier ging es ums genaue hinschauen, um zu erkennen, welche Kraft in mir liegt und in welche Richtungen sie entfesselt werden kann.

Somit hat die vermeintlich missglückte Anderswelt-Reise doch einen Sinn, sogar einen sehr tiefen Sinn für mich gehabt.

Was machst du, wenn dir in einer Anderswelt-Reise dein Krafttier in seiner negativen – oder besser ausgedrückt Schattenform begegnet?

Du hast hoffentlich genau aufgepasst und deiner Seele und deinem Verstand erklärt, sich die Vorgehensweise in einer solchen Situation zu merken. Mir hat es sehr geholfen, und auch ich glaubte, dass mir so etwas nicht passieren könnte. Mit dieser Reise wurde ich eines Besseren belehrt, aber auch mein Vertrauen in mein Tun gestärkt.

Falls du ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht hast, würde ich mich freuen, wenn du diese hier mit uns teilst.

In Liebe.

Sirut Sabine

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© Sirut Sabine Haller

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