Der Weg zum Licht führt durch die Dunkelheit

Um deinen Weg nach vorne in die Freiheit zu gehen ist es not-wendig viele Schritte nach innen zu gehen. Schritte dorthin, wo die Verletzungen liegen. In der tiefen Dunkelheit des Schmerzes, der Angst, der Verunsicherung findest du die Schlüssel, die die Türen öffnen.

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Auch für mich führte dieser Weg zum Licht immer wieder in die Dunkelheit, und gerade in den vergangenen Tagen und Wochen durfte ich ein Erlebnis aus meiner Vergangenheit auf-decken, was mich auf der unbewussten Ebene immer wieder daran hinderte nach vorne zu gehen. Es war immer wie ein Schatten, der die Herzensfreude in mir berührte, und doch hatte ich Mühe, diesen zu erkennen. Ich konnte ihn zwar deutlich fühlen, doch der Auslöser dazu hat sich nicht gezeigt. Bis ich – durch wenige Worte im Außen für einen kurzen Moment losließ und aufhörte danach zu suchen. Dabei waren es keine Worte, die ich bis dato noch nicht in mir hätte klingen lassen, doch diesmal war es anders.

Schuld, Angst und Machtmissbrauch kamen und kommen in meinen inneren Reflektionen immer wieder vor und zeigen sich in unterschiedlichen Bildern. Doch was sich hier zeigte war tiefer. So viel tiefer.

Es war der Schock am Beginn meines Weges, der sich hier zeigte. Der Schock darüber, wie ich mich in eine Abhängigkeit hatte ziehen lassen, die die ersten Jahre meiner spirituellen Wanderschaft prägte. Ich konnte schon vor langer Zeit die Geschenke darin erkennen und bin auch froh darüber meiner Seelenschwester wiederbegegnet zu sein, doch den Schmerz darin hatte ich total abgespalten.

Naiv und voller Hoffnung dem Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen begegnete ich einer spirituellen Lehrerin die mir als Licht in der Dunkelheit erschien. Ihre klaren Aussagen, ihr Wissen und ihr Können beeindruckte mich so, dass ich mich auf eine Begegnung einließ und ich mich zu meinem ersten Schattenseminar anmeldete. Neben den vielen Themen, die ich dort für mich lösen konnte rutschte ich in den perfekten Opfermodus und überließ ihr die Täter- bzw. Machtrolle.

Über zwei Jahre ließ ich mich von ihr für ihre Machtspiele ausnutzen und bemerkte es zu selten, wobei die Vorfälle sehr deutliche Hinweise gaben. Ich möchte hier auf Einzelheiten verzichten, denn diese sind nicht mehr wichtig. Wichtig ist allein der Schritt, als ich mich von ihr trennte und damit aber noch weitere Jahre in Angst vor energetischen Angriffen lebte. Mit dem ganzen Vorfall und der Angst hat sich ein Seelenanteil von mir abgetrennt, den ich dann heute mit der Erkenntnis des Schocks über die Ereignisse wieder integrieren durfte.

Als energetisches Bild zeigte es sich so, als wenn ein dunkler Vorhang von mir abgefallen ist, der mein Licht verhüllte und zudem das Licht was zu mir fließen möchte blockierte.

Im Grunde bin ich ihr dankbar für die Geschehnisse, haben sie mich doch auf einen Weg geführt, den ich womöglich anders gegangen wäre. Durch diesen Weg bin ich den unterschiedlichsten Menschen und Methoden begegnet, bin immer wieder mit meinen Schatten konfrontiert worden und habe so viel Schönes und Kraftvolles in mir entdecken dürfen.

Letztlich zeigt mir dieses Erlebnis auch meine Angst davor Macht zu missbrauchen. Und doch ist es anders. Heute verstehe ich das Wort Macht anders. Drückt es doch vorrangig meine Kraft aus und meine Schöpferische Macht als Göttliches Wesen als Mensch, mit der IMMER die Eigenverantwortung einhergeht um zum höchsten Wohle ALLER Wesen zu handeln und nicht um der eigenen Darstellung willen.

Meine tiefe Liebe und Verbundenheit zu Mutter Natur zeigt mir täglich wie machtvoll das Leben ist und in welcher Vielfalt ich leben darf um meine innere Vielfalt zu er-leben. Es ist wie ein Geschenk des Lebens selbst, das ich immer gerne weiterverschenke.

Es ist dieses tiefe innere Wissen um die Gesetzmäßigkeit des Wandels und dass erst etwas sterben muss, damit neues geboren wird.

Der Herbst macht es uns gerade vor. In seinem Farbenprächtigen loslassen des alten Laubes zeigt diese Jahreszeit sehr kraftvoll, wie leicht es sein kann und welche Geschenke darin verborgen liegen. Geschenke, die womöglich noch unsichtbar sind, doch wir können spüren, wie sich im inneren der Bäume die Kraft sammelt um in kommenden Frühjahr neue Blätter, Knospen, Blüten und Früchte zu entwickeln.

Wir brauchen allerdings nicht so lange zu warten, denn in dieser Zeit der hochschwingenden Energien des Wandels zeigen sich unsere Früchte sehr schnell. Allerdings zeigen sich auch die nächsten verborgenen Themen und Schatten sehr schnell. Denn meist wenn ein Thema er-löst ist folgt schon das nächste. Das was bisher Wochen, Monate oder gar Jahre im Verborgenen lag und Erlösung suchte zeigt sich sobald ein Thema geheilt ist. Also bleibt es spannend und abenteuerlich was sich mit den weiteren Schritten zeigen wird.

Wenn du jetzt merkst, dass da eine Furcht in dir aufsteigen möchte, die dich davon abzuhalten versucht dem nächsten Thema in die Augen zu schauen, kann ich dir nur entgegenrufen, TRAU DICH. Denn dein Widerstand vergrößert deine Angst, doch das Thema bleibt. Also wieso nicht die Angst an die Hand nehmen und in das Thema hineinspringen um ihm ein Stück entgegen zu gehen. Du wirst erstaunt sein, wie leicht das sein kann und welche Geschenke dich dabei erwarten. Gerne begleite ich dich mit meiner Erfahrung dabei, doch du weißt ja, laufen musst du.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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