Wenn du glaubst dein Leben bricht auseinander, sortiere dich einfach neu.

Wenn wir im Leben eines Tages bemerken, dass dieses schöne Puzzle, was wir uns mühsam zusammengefügt haben, nicht dem Bild unseres Lebens entspricht, welches die Seele uns zeigt, scheint eine Welt zusammenzubrechen. Eine Welt, die uns zeigt, dass unser Leben auf Sand gebaut ist. Die uns Werte zeigt, die nicht mit unseren übereinstimmen. Eine Welt die uns so weit von dem entfernt hat, was wir uns einst erwünscht hatten.

Tief erschüttert blicken wir auf die Trümmer unseres Lebens. Alles scheint verloren. Sinnlos. Vergebens. Wozu haben wir uns diesen Aufgaben gestellt? Wieso haben wir so viele Dinge angehäuft, die uns doch nicht glücklich machen? Warum haben wir nicht gesehen, dass dies alles nur eine Fiktion war? Konnten wir die leisen Hinweise und Warnungen nicht hören? Oder wollten wir sie nicht hören? Alles fühlte sich doch so gut an. Da war Sicherheit, Geborgenheit. Doch war ist davon geblieben? Ein tiefer Schmerz erschüttert unser Leben. Lässt die Grundmauern erzittern und mit ihnen fährt ein Blitz durch unser Herz und lässt es in tausend Teile zerspringen.

Fragen. Gedanken. Schuldzuweisungen. Selbstvorwürfe. Und wieder Fragen. All das kreiselt in unseren Gedanken, nicht in der Lage sich zu sortieren. Tief ist der Fall des Egos und noch tiefer die Dunkelheit die uns umgibt.

Doch da ist noch etwas. Ganz zart. Ganz leise. Und tief in dieser Dunkelheit, in diesem Schmerz verborgen. Eine sanfte leise Stimme. Sie scheint uns etwas zuzuflüstern. Die Gedanken sind so laut. Doch ich möchte es hören. Es macht mich neugierig. Und es löst Angst aus. Wird sich die Situation nun nochmal verstärken? Irgendwo ist ein leiser Hauch von Zuversicht. Zuversicht, dass sich nun etwas Entscheidendes verändern wir. Mut keimt auf. Mut, die leise Stimme hören zu wollen. Geht weg ihr lauten Gedanken. Seid still. Ich möchte hören, was du nach mir ruft. Ich halte den Atem an und lausche in die Stille. Still. Dunkel. Und dann kann ich es hören. „Du bist nicht verloren!“ Hoffnung keimt in mir auf. „Du bist auf dem Weg dich selbst zu finden!“  „Alles was geschah hatte den Sinn dich hierher zu bringen. Dich zu erinnern!“

Plötzlich kann ich im Dunkel ein winzig kleines Licht erkennen. Wie ein Stern am tiefdunklen Nachthimmel. Und ich weiß tief in mir und unter all dem Schmerz und Schutt meines bisherigen Lebens, das es einen tieferen Sinn und Grund gibt, wieso ich gerade jetzt hier bin. Ich weiß, dass ich diesem Licht folgen werde, so beschwerlich es auch sein möge. Ich weiß, dass mich dieses kleine Licht dorthin führt wo ich wirklich zuhause bin. Und ich weiß, dass ich auf dieser Reise nicht alleine bin. Es gibt immer und überall Hilfe und Unterstützung, auch wenn ich sie im ersten Moment als solche noch nicht wahrnehmen kann. Doch so wie ich einst laufen lernte, bin ich nun bereit, neue Schritte zu gehen. Neue Schritte in ein neues Leben. Neue Schritte, die mich direkt und ohne Umweg auf meinen Herzensweg führen.

So ähnlich war auch mein eigenes Leben. So ähnlich ist es in so vielen Leben, die ich bisher begleiten durfte. Eines Tages stehen wir vor einem Trümmerhaufen, den wir bisher Leben nannten. Wir schauen uns um und möchten am liebsten davonlaufen. Doch wir wissen auch, dass wir die Themen weiter mit uns tragen, wenn wir uns ihnen nicht stellen. Manches davon ist so riesig, dass wir es alleine nicht bewerkstelligen können. Und schon gar nicht mit unserer gewohnten Denk- und Vorgehensweise. Es braucht neue Ideen für neue Wege.

Auch ich habe meine alten Denkweisen neu sortieren müssen, mich auf neue Wege und Vorgehensweisen einlassen müssen, die mich an den Platz geführt haben, von dem aus ich dir heute diese Worte schreibe. Meine Erfahrung ist möglicherweise dein Schlüssel. Und wenn dir die oben beschriebene Situation so gut bekannt ist, lass uns gemeinsam die Trümmer sortieren und die Richtung deines Herzensweges ergründen.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

Gerne unterstütze ich dich dabei, deinen Weg zu erkennen um ihm zu folgen.

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

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© Sirut Sabine Haller

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6 Kommentare

  1. Liebe Sirut Sabine,

    vielen Dank noch einmal für diese treffenden, von Herzen kommenden Zeilen. Ich finde vieles von dem wieder, was ich schon erlebt habe. Wenn ich das so lese, freue ich mich, dass ich schon auf dem Weg bin. Vielleicht, so habe ich gestern Abend im Gespräch mit einer Freundin herausgehört, bin ich schon weiter gegangen als ich es selbst wahrnehmen. Das freut mich, natürlich…
    Nur eine Frage habe ich dazu: Von außen (meist von Freunden) werde ich für meinen Weg häufig kritisiert. In der Diskussion dazu höre ich dann heraus, dass sie mich kritisieren, weil mein Weg ihre unerfüllten Themen berührt. Das werfen sie MIR vor. Aber SIE stellen sich ja nicht. Ich fände es aber auch vermessen, ihnen das vor die Brust zu klatschen…Gibt es da einen Weg?
    So wie es jetzt ist, erschöpft es nämlich ganz schön und bei mir bleiben von diesen Begegnungen Verletzungen zurück…
    Viele liebe Grüße
    Manuela

    • Liebe Manuela, ich freue mich, das du nun bereit bist für dich anzunehmen, wieviel du schon in deinem Leben erreicht hast. Wieviel du in dir schon geheilt hat.
      Und zu den Freunden kann ich dir sagen, höre auch hier auf dein Herz. Und setze wirklich klare Grenzen. (… da gibt es in der Akademie übrigens demnächst eine Meditation zu)
      Manchen Freunden kannst du direkt sagen „Du, wenn dir nicht gefällt was ich in dir berühre, dann ist es dein Thema und hat nichts mit mir zu tun. Ich kann dir erzählen, wie ich bis hierher gekommen bin, aber so wie ich musst du deinen Weg gehen.“
      Bei anderen hingegen ist manchmal jedes zusätzliche Wort zuviel. Die haben dann ihren Standpunkt und wollen nicht hinschauen. Für diese Freunde ist es einfacher, die Verantwortung an andere abzugeben.
      Ein Lehrer hat mir mal gesagt, du kannst nicht alle Menschen retten. Allerdings habe ich das auch erst im LAuf meines Lebens gelernt. Und von diesem Moment an sortierte sich auch mein Umfeld neu.
      Wer weiß, vielleicht ist das der nächste Schritt.
      Herzliche Grüße
      Sirut Sabine

      • Danke für deine Zeilen…Ja, Grenzen sind immer ein Thema. Mal gelingt es nach außen mehr, mal weniger. Nach innen (also die „Vorwürfe“ nicht anzunehmen) ist, finde ich, am schwierigsten. Es ist nicht das erste Mal für mich, dass etwas „aufbricht“. Ich hoffe auf ein Stück Heilung…

      • 🙂 mit jedem Stück „Verkrustung“ was aufbricht geschieht Heilung … manchmal braucht es etwas … manchmal geschieht sofort etwas … aber immer zeigt sich der nächste Schritt … vertraue darauf das Heilung IST

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