Buchfink

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~ Verkündigung ~

Finken begegnen uns fast täglich. Doch nicht immer kommen sie auch in unser Bewusstsein. Ist Ihnen ein Fink jedoch sehr offensichtlich aufgefallen, hat er Sie direkt angerufen, dann hat er Ihnen eine Nachricht zu verkünden. Besser gesagt – er macht Sie aufmerksam, dass Ihnen eine Nachricht verkündet wird und Sie selbst etwas zu verkünden haben. Eine Botschaft zu verkünden läuft stets mit dem Empfangen einer Botschaft einher.

Es werden Ihnen Dinge von außen zugetragen, welche in Ihrem Inneren etwas bewirken. Ganz egal, was es von außen ist, lassen Sie es urteilsfrei zu. Gleichzeitig formulieren sich in Ihnen Aussagen, die Sie nach außen senden müssen. Lauschen Sie aufmerksam in sich hinein, ohne sich äußerlich zu verschließen, und versuchen Sie, die innere Botschaft zu erkennen. Lassen Sie sie behutsam in Ihenne lauter werden, deutlicher, öffnen Sie Ihr Bewusstsein wie ein Gefäß, das nur diese innere Botschaft unverändert annimmt. Und dann tragen Sie sie hinaus, deutlich, offensichtlich und klar.

Der Fink verschnörkelt seinen Gesang, das heißt, er umspielt ihn mit seiner eigenen Kreativität. Schlagen Sie Ihre Botschaft also den Menschen nicht wie einen nassen Lappen um den Kopf, sondern schmücken Sie sie, so dass sie auch angenommen werden kann. Bei Tieren, die häufig gesehen werden, gilt diese Botschaft generell fürs Leben. Jeder Mensch sollte immer sagen, was er wahrnimmt, spürt und weiß. Nur wenn die Begegnung sehr deutlich ist, handelt es sich bei diesem Verkündeten um etwas Außergewöhnliches. Sollte es Ihnen noch nicht klar sein, was Sie zu verkünden haben oder an wen, suchen Sie sich einen ruhigen Platz, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass Sie als kleiner Vogel zuoberst auf einer Baumspitze sitzen und Ihre Nachricht sich aus Ihrer Kehle formt.

Achten Sie auf das Bedürfnis, was Sie sagen möchten, und Sie werden wissen, wem Sie es sagen möchten. Nun reicht es nicht, es zu wissen, nun müssen Sie handeln. Setzen Sie sich hin und schreiben Sie sich die schönstmögliche Form auf und wählen Sie Worte, die auch Sie gerne annehmen würden. Aber bleiben Sie in Ihrer Aussage deutlich und klar.

~ Auszug aus „tierisch gut – Tiere als Spiegel der Seele – Die Symbolsprache der Tiere“ von Regula Meyer

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