eingebunden in die Gemeinschaft

Die Station der Tiere im Lebensrad verbindet dich mit der Gemeinschaft. Bist du eingewoben in eine liebende Gemeinschaft? Die Kraft der Liebe sagt dir, dass du es bist, auch wenn es im Außen vielleicht nicht so nah sichtbar ist.

Und wenn es nah sichtbar und spürbar ist, dann fühlst du die Liebe im zwischenmenschlichen Bereich. Und wenn ich dir jetzt sage, dass diese Liebe auf einer tieferen Ebene frei ist von menschlichen Begegnungen und du dich dennoch geliebt und getragen fühlen darfst … was macht das mit dir?

Wenn wir uns in einer Gemeinschaft geliebt fühlen, ist das der Spiegel hin zu unserer Selbstliebe. Wenn wir uns ausgeschlossen fühlen, dürfen wir eben diese Selbstliebe betrachten.

Die Liebe lässt frei. Sie lässt dich frei in deiner Entscheidung zu bleiben oder zu gehen. Wir alle sehnen uns danach von anderen geliebt zu sein. Und doch kann es auf der tieferen Ebene ein Trugschluss sein, der uns verdeutlicht, wo wir uns selbst noch nicht lieben.

Gemeinschaften -ganz gleich in welcher Form- sind ein wundervolles Lernfeld für Liebe. Du kannst hier in dir spüren, wie du andere liebst, aus welchem Grund du geliebt sein möchtest, und wie es sich anfühlt, dich selbst -wie den anderen- zu lieben.

Lass uns mit diesen Worten in eine liebevolle Woche eintauchen, und spüre in dir, wie du dich eingebunden fühlst, und wo du deine Liebe zu dir selbst noch tiefer erkennen darfst.

Im Lebensrad war die Station der Tiere bisher die, die für mich die größten Widersprüche beinhaltete.

Fressen und gefressen werden, dass ist sinngemäß für die Rangordnung der Tiere. Im menschlichen gibt es das eben auch, in Form von Höher, Scheller, Weiter. Es gibt die Rudel und es gibt die „einsamen Wölfe“. Die Herde bietet Schutz und allein für sich gestellt wird das Leben gefährlich.

Wir haben hier jedoch den Aspekt der Liebe-Kraft beinhaltet, der eben genau auf den Verbund hindeutet, und auch darauf, dass ALLES LIEBE ist. Wie kannst du dich nun in (d)einer Gemeinschaft erkennen, wo es doch grad so viele Unterschiede zu geben scheint. Unterschiede, die sich in Richtung Herausforderung entwickeln, wenn wir uns die vergangenen Jahre anschauen.

Dich in deiner Liebe zu erkennen, beginnt in dir. Es beginnt, wenn du die Aufmerksamkeit vom Außen weglenkst und bei dir ankommst. Wo fühlst du dich eingebunden in eine Gemeinschaft (in dir)?

Dass wir alle ins Leben eingebunden sind, wissen wir wohl. Doch wie sieht es mit der Gemeinschaft in dir aus? Die unterschiedlichen Aspekte von dir, die liebevollen, die abstoßenden, die verängstigten, die geschehenen? Sind sie in Frieden? Bist du in Frieden MIT dir? Kannst DU sie als liebevolle Gemeinschaft IN DIR erkennen, oder gibt es Aspekte, die du lieber ausgrenzt?

Fühlst du dich eingebunden ins Leben und dabei frei dich in deiner Liebe zu erkennen?

Stille in dir darf sich zeigen, ausdehnen. Und in mir öffnet sich ein weiter Raum der Stille.

Vielleicht hast du eine ebenso herausfordernde Woche hinter dir, auf die du zurückblickst und spürst, wie sehr du dennoch in dir stabil und gehalten bist.

In all dem Trubel ging es ja darum, dich ins Leben eingebunden zu fühlen, und dich in deiner Liebe zu erkennen. Ist es dir gelungen? Mir manchmal ja und manchmal nein. Und beides ist gleich wertvoll. Der Gedanke daran, dass du in eine Gemeinschaft eingebunden bist, kann in diesen Zeiten herausfordernd sein, wenn du nicht der Meinung der Gemeinschaft entsprichst.

Die Frage bleibt bestehen, ob du dabei gut bei dir sein kannst, und die Gemeinschaft in ihrer Meinung lassen kannst.

Es gibt Meinungen, Wahrheiten, Formen von Gemeinschaft wie Sand am Meer. Die Station der Tiere lädt dich einfach nur dazu ein, dich in dem zu spüren, was gerade da ist, dich darin wohlzufühlen, und ggf. Unwohlsein anzuschauen und zu verändern.

Es geht nicht darum zu beurteilen, welche Meinung richtiger ist als die andere, oder welche Form nährender ist. Es geht auch nicht darum, uns mit den Tieren zu vergleichen, die jedes seine eigene Individualität haben.

Es ist ein Symbol für die Energie, die an dieser Stelle im Lebensrad schwingt. Ein Sinnbild dafür, wie wir Energien im Kreis der Zeit wahrnehmen. Und das was gestern noch Schutz geboten hat, kann heute zur Falle/Gefahr für Ausgrenzung werden.

Das was mich persönlich am meisten in dieser Station berührt, ist die Bedingungslose Liebe, die in den Augen vieler Tiere zu erkennen ist. Allerdings findet sich hier auch das genaue Gegenteil der Liebe, wenn sie selbst Artgenossen töten. Und demzufolge sind wir uns nicht so unähnlich. Beides sind Spiegel, in dir wir eigenverantwortlich blicken dürfen, ohne andere zu bewerten, denn der Spiegel, spiegelt nur.

… hui … jetzt bin ich selbst überrascht, wie sich der Text entwickelt hat … ich finde ihn eine schöne Einladung, die Welt mal im größeren Kontext zu betrachten, und in dir selbst nachzuspüren, wie und wo du dich in dir mit der Liebe verbunden fühlst, oder was dich noch von dir trennt.

In tiefer Liebe und Verbundenheit

Sirut Sabine

Hüterin der Erinnerung und Leaderin der neuen Zeit.

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