Von Routinen und Jugendstil-Villen am Straßenrand

Weißt du, ich hatte im Mai einfach nur vor, mein kleines Autochen zur Inspektion zu geben und eine Woche später zum TÜV. Im Grunde eine einfache Sache, eine die ich schon viele Male gemacht habe, und wo ich mit der Werkstatt immer zufrieden war. Nun, ich bin zufrieden mit der Werkstatt, doch die Geschichte entwickelte sich in diesem Mai so vollkommen anders als erwartet.

Als ich am Vormittag der Inspektion einen Anruf von der Werkstatt bekam, veränderte sich ALLES. Und vor allem öffnete dieser Anruf ein Feld alter Ängste IN MIR, die ich mir lange Zeit nicht anschauen wollte.

Du magst jetzt sagen, es ist doch nur ein Auto, und ich stimme dir da zu, doch die Angst, die Scham, die Unsicherheit, all das, was da in mir aufploppte, warf mich ordentlich aus der Bahn. Nun durfte ich schauen, welche Themen sich da zeigten, und ich durfte mich nach einem neuen Auto umschauen, da die Diagnose der Werkstatt wie ein Todesurteil war. Gut, 18 Jahre ist ein stolzes Alter für einen Fiesta, und er hat mich auch in den 12 Jahren die ich ihn gefahren bin gut behütet. Doch hier das, das war dann doch nicht mehr zu reparieren. Jetzt heißt es schon bald Abschied nehmen, und ich erinnere mich an einige Autos, die mein Leben verlassen haben.

Das neue Schätzchen wird die Tage angemeldet und ich darf ihn abholen. Es erscheint mir wie eine neue Reise in eine neue Freiheit. Doch eh ich mich hier im Schwärmen verliere möchte ich dir noch etwas zum Ausgangspunkt der Überschrift erzählen. Denn ich schreibe dir hier um einmal mehr mit dir zu teilen, und zu erkennen, wie sehr wird alle doch in Gewohnheiten hängen, und wie neue Verhaltensweisen deine ganze Aufmerksamkeit brauchen.

So nun stand ich da ohne Auto, und die erste Woche war noch relativ entspannt, da ich nicht zur Arbeit musste. Die zweite Woche allerdings ist schon herausfordernd. In meinem Fiesta liegt eine Einfahrgenehmigung für das Werk wo ich arbeite, die allerdings auch an die Autonummer gebunden ist. Und da ich (Gott sei dank) für diese Woche das Auto meiner Tochter zur Arbeit fahren darf ist schonmal der Weg gesichert. Mit meinem Auto konnte ich direkt durchfahren. Mit ihrem Auto muss ich vor dem Tor anhalten, eine Tages-Einfahrgenehmigung holen und dann darf ich erst auf das Gelände. Mehr zu laufen. Konzentrierter jeden Schritt. Dazu noch, dass es nicht mein Auto ist, und dort einiges an Verkehr unterwegs ist. Abends das Prozedere wieder. Hab ich alles? Schlüssel? Stempelkarte? Einfahrgenehmigung?

Die Routine funktioniert nicht mehr, und für alles Neue braucht es Zeit und deine volle Aufmerksamkeit.

In diesen Tagen habe ich SEHR deutlich gemerkt, wie diese kleinen Alltagswege so sehr Gewohnheit geworden sind. Ein Automatismus, den du fast wie ferngesteuert gehst. Immer die gleichen Schritte. Dieselben Wege. Ein kleines Rädchen im großen Getriebe. Und doch geht es auch anders. Bewusster.

Ich möchte dich mit meiner Geschichte einfach dazu einladen, mal in deinem Leben zu schauen, welche Automatismen da laufen. Naja, dank C-Zeit ist ja eh vieles anders, doch gleichförmige Abläufe gibt es immer noch. Ein schönes Beispiel dazu ist auch die Frage meiner Tochter, auf der Rückfahrt vom Autohändler, wo ich das neue Auto gefunden habe. Sie fragte unterwegs, du, sind wir an der Burg schon vorbei? Ich hab das gar nicht mitbekommen. Ja, das war dort wo uns die zwei LKW entgegengekommen sind.

Du siehst, wie oft das Unterbewusstsein eine wichtige Aufgabe in unserem Leben übernimmt, und wir uns fühlen wie auf Autopilot. Routinen sind gut, sie geben Struktur, doch zu viel davon macht unaufmerksam.

Damit nochmal die Frage an dich: Wo läufst du auf Autopilot? Wo sind dir Routinen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass dir nach Jahren auffällt, dass am Straßenrand plötzlich eine Jugendstilvilla steht. Einfach so. Die war vorher nicht da.

Das überaus spannende an der Geschichte ist zudem, dass ich diesmal alles selbst machen muss darf. Selbst ist die Frau? Oder? Den Fiesta habe ich noch mit meinem Mann angemeldet, oder besser, da hat es das Autohaus gemacht. Heute nun darf ich zur Zulassungsstelle reisen 😉 und mich neuen Herausforderungen stellen. Auch etwas, was mich aus dem gewohnten Trott herauswirft. Doch ich hatte auch genügend Zeit, alles was ich brauche zusammenzusammeln, und nun geht es los. Ein neues Abenteuer wartet. Eines, was neue Kraft und Energie freisetzt.

Routinen sind schon irgendwie was Feines, sie geben Sicherheit, doch wie sicher ist das wirklich? Leben IST lebendig, verändernd, herausfordernd. UND es verlangt stets Achtsamkeit und Aufmerksamkeit.

Alles liebe zu dir und hab einen schönen Tag

Sirut Sabine

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2 Gedanken zu “Von Routinen und Jugendstil-Villen am Straßenrand

  1. Danke für deine Ausführliche Geschichte ich habe verstanden vielen Dank für deine Aufmerksamkeit 🌈🌈🍀⚘⚘♥️

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