Gedanken, Gefühle und ein Wirrwarr aus Emotionen

Denke positiv und positive Dinge werden geschehen. Manchmal funktioniert es. Hat das bei dir schon einmal funktioniert? WIRKLICH? Es sind einzelne Sequenzen, die den Anschein erwecken, deine positiven Gedanken hätten eine Wende bewirkt. Doch in Wahrheit liegt da VIEL MEHR dahinter.

Denn was dir NIEMAND sagt ist, dass mit deinem positiv denken ALLE negativ-Gedanken IN DIR mobilisiert werden. ALLES, was du bisher nicht denken wolltest, über dich, über andere, all die „Bösen“ Erinnerungen, ALL DAS kommt wieder zum Vorschein.

Und wenn du es schonmal mit einem positiven Gedanken über dich probiert hast, wirst du wissen was ich meine. Nimm den Satz „Ich liebe mich so wie ich bin.“ WAS löst der in dir aus? Da kommen doch erstmal all die Dinge hoch, die du nicht an dir magst.

Ich liebe mich so wie ich bin, doch mein Bauch ist zu wabbelig, meine Beine zu kurz, meine Hüften zu breit, mein Kinn hängt herunter und von den Augenringen ganz zu schweigen.

Dann noch die Gewohnheiten, die du dir antrainiert hast. Du bist hier zu nachlässig, dort zu ungeduldig, und dann kritisierst du den ganzen Tag über an dem herum was du tust, nicht tust, oder lieber tun solltest.

Merkst du, wie sich die Gedanken in dir zu immer höheren Wolkenbergen auftürmen? Und dazu fühlst du dich auch noch wie deine Gedanken.

… ahh … du fühlst dich wie deine Gedanken …

DAS ist ein spannender „Nebeneffekt“. UND genau um den geht es. Solange du nicht das fühlst, was du dir da als positive Affirmation erzählst, wird es nichts.

Also. REIN in die Gefühle und fühlen was das Zeug hält.

Doch auch das ist nur die halbe Miete.

Denken und Fühlen gehört zusammen. Doch niemand hat uns beigebracht, dass unsere Gefühle mit den Gedanken zusammenhängen und umgekehrt.

Nimm zum Beispiel die Angst, sie ist erstmal ein natürlicher Instinkt. Und dann ist sie so viel mehr. Sie ist ein Sicherheitsdenken, was dich glauben lässt, wenn im Außen alles ok ist, dann kannst du sicher sein.

UND auch das ist „nur“ die halbe Miete.

Kennst du den Satz: „Da brauchst du keine Angst haben?“, oder „Unter dem Bett ist nichts, das bildest du dir ein, also, lass die Angst mal sein und schlaf jetzt.“ Sätze, die du in ähnlicher Form in deiner Kindheit gehört hast. Sätze, die dich nicht beruhigt haben, dir die Angst nicht genommen haben. Es sind Sätze, die dir viel mehr unterschwellig erzählt haben, das, was du fühlst stimmt nicht. Also schlussfolgerst du, mit mir stimmt etwas nicht.

Es ist dein Gefühl davon, was dir Angst macht, und es sind deine Gedanken dazu, die diese Angst aufbauschen oder unterdrücken. Und du weißt ja, unterdrücktes kommt irgendwann zum Vorschein.

Jetzt kannst du über deine Angst nachdenken, dir erzählen, Mutter, Vater hatten ja recht, da war kein Monster unter dem Bett, und doch kommt dir der Gedanke, einmal nachzuschauen, so zur Sicherheit.

Merkst du, wie alles miteinander verwoben ist, und wie es dich nicht wirklich weiterbringt, wenn du nur einen Teil davon „bearbeitest“?

Wenn es nach mir geht, ist beides ok, Gefühle und Gedanken. Das eine kann das andere wunderbar unterstützen, und wie du merkst, auch gegeneinander aufwiegeln. Es sind deine Gefühle, und die Muster in deinem Unterbewusstsein, die es dir so schwer machen, wirklich an die positiven Gedanken und Affirmationen zu glauben. Und mit dem Glauben, kommt ein weiterer Aspekt ins Spiel. Denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Glaubst du deinen Gefühlen, oder glaubst du deinen Gedanken?

Um das Ganze hier wirklich so weit auseinander zu dividieren, würde es womöglich ein Buch füllen. Ich glaube jedoch, dass du den Sinn hinter meinen Worten gut erfassen kannst, um dich selbst zu fragen, was glaube ich wirklich? UND Wie fühle ich diese Gedanken?

Es braucht in meinem Universum immer beides. Gedanken UND Gefühle. UND eine gute Portion Mut und Vertrauen in dich, um in dir die Schlüssel zu finden, die dich wieder mit deinem Herzen verbinden und aus den alten Mustern aussteigen lassen.

Eine wundervolle Frage, die aus der Arbeit von Katie Byron stammt, möchte ich dir zum Schluss noch mitgeben. „Ist das wirklich wahr?“ Und bitte, bitte lass dir nicht erzählen, du seist nicht deine Gefühle, oder du seist nicht deine Gedanken. Das, was dich wirklich von dir trennt ist dein Glaube daran, etwas an dir verändern zu müssen, um geliebt zu sein.

In tiefer Liebe zu dir und dem Licht, was du bist.

Alles liebe zu dir und hab einen schönen Tag

Sirut Sabine

Es ist meine Liebe zum Leben, die mich in jedem Moment mit Vater Himmel und Mutter Erde verbindet, und ich bin sehr dankbar dafür, durch die Erfahrungen meines Lebens die Erinnerung in dir zu berühren.

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