lebendige Spiritualität

Erinnerung an ein altes Leben

Diese Geschichte hat sich tiefer als alle anderen in meine Seele eingebrannt, und ich hätte es mir niemals träumen lassen, was daraus entstehen sollte. Auf drängen und die fortwährenden Erzählungen eines Freundes machte ich mich 2009 doch auf den Weg in ein nahegelegenes Waldgebiet. Aus den vielen Erzählungen und Gesprächen wusste ich, dass dort eine alte keltische Siedlung rekonstruiert war. Und da mich schon seit langem alles keltisch-irische wie magisch anzog, macht ich mich auf den Weg. Ich muss dazu sagen, der Ort ist nur 10 Autominuten von mir entfernt, und doch schien bisher eine enorme Weite zwischen ihm und mir zu liegen.

Es war ein warmer Vorfrühlingsnachmittag und die Bäume zeigten überall erstes frisches Grün. Ich stellte mein Auto am nahegelegenen Parkplatz ab und stiefelte los. Einer Pilgerreise gleich, setzte ich achtsam und aufmerksam einen Schritt vor den anderen. Neugierig blickte ich mich immer wieder um und lauschte dem angeregten Vogelgezwitscher. Alles andere um mich herum war still, und ich wusste auch nicht wirklich, wie lang der Weg sein würde. Die Bäume die die Strecke säumten, faszinierten mich. Es waren alte Eichen und Buchen, die wie Wächter immer mal wieder vor den anderen Bäumen standen. Aus der nächsten Biegung heraus konnte ich plötzlich eine Art Wehrgang über der Straße erkennen, und im Näherkommen zeigte sich mir ein erstes Gebäude.

Mein Herz klopfte und mir verschlug es fast den Atem. Was für ein magischer Ort. Und wie viel Energie und Kraft ich auf einmal spüren konnte. Ich ging auf das Gebäude zu und stellte fest, dass es eine Art Torhaus war, durch das man das ansonsten gut eingezäunte Dorf betreten konnte. Ich musste durch dieses Haus in das Dorf gehen um etwas davon zu sehen, da die Einzäunung dicht und hoch war, und der Palisadenzaun den Blick auf das Innenleben versperrte.

Als ich durch dieses Torhaus ging, hatte ich das Gefühl eine andere Welt zu betreten. Das schlichte aus Holzbalken und Lehm gebaute Gebäude verströmte einen angenehm kühlen und lehmigen Geruch. Als ich schließlich langsam um die zwei Ecken bog, die mir im Haus den Weg wiesen, fand ich mich inmitten einem Ring aus sechs Häusern und einem Grillplatz in der Mitte.

Mein Herz klopfte bis zum Hals und ich schnappte nach Luft.

Tränen liefen mir übers Gesicht und ich hatte keine Ahnung, was mit mir geschah.

Im nächsten Atemzug konnte ich Frauen und Männer sehen, die geschäftig durch das Dorf liefen und da waren Kinder, die auf mich zu sprangen. Eine Frau trat neben mich und sagte: „Oh wie schön, endlich bist du da.“ Ich werde nie dieses Gefühl vergessen. ZUHAUSE!

Mit einem Mal war ich umringt von Menschen, die mich begrüßten und mir Fragen stellten. Ich betrachtete ihre Kleidung, so etwas schlichtes und schönes hatte ich noch nicht gesehen. Farbenfrohe, lange Leinenkleider mit prachtvoller Stickerei und Borten mit Mustern, die ich nicht kannte. Die Männer trugen Leinenhosen, mal mit und mal ohne Oberbekleidung. Zudem konnte ich Schwerter und Schilde erkennen. Es roch nach Rauch und Ruß, und nach Kräutern.

„Das Dorf ist noch geschlossen! – Ist alles in Ordnung?“ hörte ich eine Stimme, die mich wieder ins jetzt zurückholte. Verdutzt bemerkte ich, dass ich noch immer wenige Schritte hinter der Torhaus stand und das Dorf – bis auf diesen Mann mit seinem Hund – vollkommen leer war.

Es fühlte sich an als ob der Boden schwankte, und als ich mich ein wenig gesammelt hatte, suchte ich mir einen Baumstamm auf dem ich sitzen konnte. Verwirrt versuchte ich, das gerade Erlebte irgendwie zu sortieren. Was war hier geschehen? Was waren das für Menschen? Ein Teil in mir glaubte nicht was gerade geschehen war, und doch fühlte es sich so wahr und so wirklich an. Mein Kopf möchte mir heute noch manchmal einreden, dass ich einem Tagtraum aufgesessen bin. Dieser Moment, diese Begegnung, all die Gesichter, es fühlte sich so real an. So wirklich. So vertraut. Als wenn ich von einer langen Reise Nachhause zurückgekehrt wäre.

Heute – 2019 – erscheint dieser Moment so klar in meinem Herzen, als wäre er gestern gewesen. Mit ihm hat eine Reise zu mir selbst begonnen, die ich mir niemals hätte träumen lassen. Es war ein Tag, an dem ich zwischen den Dimensionen gewandelt bin und er öffnete ein tiefes Wissen in mir, was sich mit dem Lebensrad zum Ausdruck brachte und bringt. Ein tiefes Verständnis um die Zyklen des Lebens. Ein tiefes Wissen, um das Große Muster des Lebens. Mit diesem Tag begann eine Reise, die mein Leben verändert hat. Dieser Tag ist zu einem täglichen Üben und Eintauchen ins Leben geworden. Und in diesem täglichen Üben entfalten sich Wunder, öffnen sich Räume und empfange ich Schlüssel, die das Leben so viel verständlicher machen. Die mich aus dem KAmpf heraustreten und im Dienen empfangen lassen.

BE YOURSELF – denn nur so kannst du dein Leben leben.

Alles liebe zu dir und hab einen schönen Tag

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. https://lebensradweg.de/

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