Drei Bilder

Es ist schon später Nachmittag an diesem 22.12.18. Der Tag war erfüllt mit Weihnachtsvorbereitungen, und dem eintauchen in die bevorstehenden Rauhnächte.

Als ich meinen Blick so durch den weihnachtlich geschmückten Raum schweifen lasse, drängen sich drei Bilder an meiner Wohnzimmerwand in mein Bewusstsein. Nicht, dass sie mir neu wären, habe ich sie 2014 doch selbst gemalt. Doch im Kontext des Tages zeigen sie sich mir in einem anderen, neuen Licht.

Es sind die Bilder auf dem Titelbild zu diesem Artikel. Der Gral, oder Kelch. Die Frau mit dem Lebensbaum. und die Sanduhr.

Als ich sie damals zeichnete, kam schon eine erste Botschaft zu den jeweiligen Energien zu mir, und heute zeigt sich mir noch ein anderes Bild.

Wie ein Weg zeigen die Bilder meine Reise in den vergangenen Jahren. Und lassen mich einen Blick erhaschen, auf das Jahr 2019, welches nun bald beginnt.

Die Sanduhr verbindet mich tief mit dem Lauf der Zeit. Mal scheint sie still zu stehen, um mir dann wieder durch die Finger zu rinnen. Diese Wintersonnenwende und der heutige Vollmond scheinen einen Raum zwischen der Zeit zu öffnen. Zwischen den Jahren. Diesen Raum betreten wir ja auch gerade mit den Rauhnächten ganz bewusst. Einem inneren Film gleich ziehen Bilder vor meinem inneren Auge vorüber. Jahre, Geschichten seit dem entstehen der Bilder. Erlebnisse, Schatten, Trauer, Freude, Lachen, Weinen, alles verwebt sich miteinander.

Die Frau mit dem Lebensbaum, tief verwurzelt mit dem Leben, mit Mutter Erde. Und doch spüre ich, wie diese Verbindung ebenso weit in den Himmel hineinreicht. JA – aus tiefstem Herzen JA, ich bin ein Kind von Vater Himmel und Mutter Erde. So tief und kraftvoll habe ich dies selten gespürt. Meine nackten Füße sind warm von der Berührung mit dem Boden. Mein Herz ist zutiefst erfüllt von Gnade, die in diesem Moment der Erkenntnis durch mich hindurchströmt. Es hat den Anschein, als ob alle Engel und Geistführer ein Freudenlied anstimmen. Hat sie es erkannt? Ja, sie hat es erkannt.

Der Kelch verbindet mich zum einen schon durch mein Sternzeichen mit dem Element Wasser und den vielen, tiefen Gefühlen in mir. Doch auch hier offenbart sich gerade noch so viel mehr.

In der Vorbereitung zu den Rauhnächten spürte ich in mich hinein, welches Wort das kommende Jahr wohl am deutlichsten beschreiben würde? Freude? Freiheit? Leben? Leichtigkeit? Keines davon erschien mir passend. Und ich „schaute“ nicht schlecht, als in mir das Wort ERFÜLLUNG auftauchte.

Schau dir den Kelch an. Er ist so voll gefüllt, dass er überläuft. So voller Liebe und Freude, die in die Welt fließt. Und je mehr davon in die Welt fließt, um so voller scheint der Kelch zu sein.

Ja, da sind keine Erwartungen an andere, keine Vorhaltungen, wie etwas sein sollte, keine Bedürfnisse, die von anderen erfüllt werden müssten. Das Leben durchströmt mich. Die Schatten der Angst sind aufgelöst. Mein Herz ist so weit geöffnet, als scheint die ganze Welt darin Raum zu finden. Ich darf geben und vor allem darf ich annehmen.

Im Lauf der vergangenen Jahre durfte ich immer wieder deutlich spüren, wie sich viele Menschen mehr und mehr aus ihren alten Mustern und Abhängigkeiten befreiten, und ich konnte sehen, was passiert, wenn der Kampf aufrecht erhalten wird.

Auch ich habe viele Jahre gegen das Leben gekämpft, auch wenn es mir manchmal nicht leicht fällt, mir dies einzugestehen, doch so war es nun mal. Mit dem Leben zu fließen macht zweifelsohne Angst. Doch diese Angst entspringt nicht meinem Herzen, sie ist eher ein Konstrukt in meinem Kopf. Wie so viele andere Geschichten, die ich mir erzählt habe, warum etwas nicht geht, und wie es gehen würde. Als ich begann Schritt für Schritt den Weg zu gehen, der sich von Moment zu Moment vor mir offenbarte, erschien alles leichter.

Nein, auch ich habe bestimmt noch nicht alle Schatten und Ängste erlöst, und es gibt Lernfelder, von denen ich weiß, dass sie noch vor mir liegen. Doch mein Herz ist mutig und voller Vertrauen. Und der Sinn des Lebens interessiert mich schon seit meiner Kindheit. Wenn es denn Sinn ergibt, dann wird der Weg es offenbaren. Und wer weiß schon, mit wie viel Sand die Uhr des Lebens gefüllt ist. Ich möchte kein einziges Sandkorn davon verschwenden, weil ich zögerlich keine Entscheidung getroffen habe.

Heute gehe ich den ersten Schritt. Und morgen wieder. Jeden Tag. In jedem Moment. Und somit wird jeder Augenblick zur Ewigkeit, zur Verbindung mit Himmel und Erde, zur Erfüllung meines Lebens.

Vielleicht inspirieren dich meine Gedanken. Vielleicht berühren sie dein Herz. Vielleicht „machen“ sie auch nichts mit dir. Alles ist gut wie es ist.

great blessings

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. https://lebensradweg.de/

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