Licht UND Schatten sind IN dir

Bist du bereit, deiner Seele gegenüber zu stehen? Dir selbst in die Augen zu schauen? Dich zu lieben, wie GOTT dich liebt?

Dem Leben die Stirn zu bieten, darauf bist du konditioniert worden. Dem Leben etwas entgegenzusetzen scheint ein hoher Anspruch, der dir den einen oder anderen Stein in den Weg gelegt haben mag. Doch was geschieht, wenn du diesen Kampf ums „Über“Leben aufgibst? Was geschieht, wenn du dir dein bisheriges Leben mit den Augen deiner Seele betrachtest?

Welche Gefühle wirbelt das in dir auf, wenn du es wirklich einmal zulässt, dich mit den Augen deiner Seele zu betrachten?

Angst? Scham? Verunsicherung? Wertlosigkeit? Oder ist da Freude und Lebenslust über das, was du schon erlebt hast?

Mein Leben hat mir viele Möglichkeiten geschenkt, mich mit den Augen meiner Seele zu betrachten, nicht jede davon habe ich genutzt. Und zu Beginn meiner spirituellen und SEHR transformierenden Reise habe ich mich nicht einmal getraut, im Spiegel in meine eigenen Augen zu blicken.

Ich hatte wahrlich Angst vor dem, was ich darin erkennen würde. Wähnte ich mich doch, darin meine tiefsten und dunkelsten Geheimnisse zu sehen. Im Grunde habe ich das ja dann auch, doch der Schrecken blieb in gewisser weise aus, als ich sah, wie sehr meine Seele mich liebt.

Die Angst vor dem, was ich nicht sehen wollte, war größer. VIEL größer. Angst vor meinem mich nicht selbst sehen. Angst davor, verletzt zu werden, wenn ich mich wirklich so zeige, wie ich mich fühle. Angst davor, für immer alleine zu sein, wenn ich einem Mann zeigte, wie viel Lebensfreude in mir schlummert, und wie wenig es einen Teil von mir schert, was andere über mich dachten.

Angst vor meinem Licht, das! war die größte Angst überhaupt. Wie konnte ich von mir denken, dass ich wundervoll, wertvoll und einzigartig bin? Wie konnte GOTT das von mir denken?

Je mehr ich in diese tiefen Ängste eingetaucht bin, umso mehr Schatten der Angst zeigten sich. Es schien, als hätte ich einen Teufelskreis in gang gesetzt, der mich nur noch tiefer in die Dunkelheit zog. Ich war immer wieder kurz vor dem Punkt aufzugeben. Wie oft dachte ich, es sein nutzlos noch tiefer zu tauchen, weil ja da, dann doch nur wieder Dunkelheit auf mich warten würde.

Dennoch zog mich diese Dunkelheit irgendwie magisch an. Als ob ein verborgenes, lange vergessenes Geheimnis darin verborgen lag. Die Neugier, was dies wohl sein mochte, lies mich weitergehen. Manchmal glaubte ich wirklich, eine etwas selbstzerstörerische Ader zu haben, denn die Menschen, denen ich bisher begegnet war, die mieden diese Dunkelheit wie der Teufel das Weihwasser.

Mich hingegen zog sie magisch an. Selbst wenn ich Nachts auf der Straße unterwegs war, wo andere Frauen verschreckt Zuhause sitzen und sich unter der Decke versteckten, ob der Gefahren, die eine Frau des Nächtens auflauern würde, diese Angst kannte ich nicht.

Mir war einfach das unheimlich, was so in mir herum waberte. Die Ängste davor, meine Gefühle auszudrücken. Überhaupt über Gefühle zu sprechen fiel mir schwer. Entweder verschlug es mir dabei die Sprache, oder ich verhaspelte mich in Worten, oder die geballte Kraft einer Wut oder eines anderen Gefühls schwappte derart aus mir heraus, dass ich vor mir selbst Angst bekam. Wenn die Gefühle dann wieder einigermaßen unter Kontrolle waren, zeigte sich Scham. Ich schämte mich für die Ausraster, und ich schämte mich für meine Scham, weil ich wusste, dass ich damit diese kraftvollen Gefühle wieder und noch einmal weiter unterdrücken würde.

Es war ein steiniger Weg. Einer, der wie eine Berg und Talfahrt anmutete, und doch gab es keinen anderen. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht wieder zurück. Ab einem gewissen Punkt gab es kein Vergessen mehr. Zu lange hatte ich vergessen, verleugnet, versucht anders zu sein. Ab diesem Moment konnte ich aus der Dunkelheit aufsteigen. Ganz sachte. Ganz vorsichtig. Ich konnte zwischen hell und dunkel unterscheiden. Bekam ein Gefühl für positiv/negativ, oder anders ausgedrückt – von anderen gern oder ungern gesehen. Ja, manche Gefühle werden vom Gegenüber nicht gerne gesehen, geschweige denn gefühlt. Denn jedes Gefühl, jedes Wort eines anderen, was ein Gefühl in dir auslöst hat mit dir zu tun. Nicht der andere ist für deine Gefühle verantwortlich – DU selbst bist es.

Ich glaube, das war die kraftvollste und schmerzlichste Lektion zugleich, als ich dies verinnerlicht hatte. Und selbst heute, kann es Momente geben, in denen ich es kurzzeitig vergesse und mein Gegenüber verantwortlich mache. Doch das Gegenüber hält mir einfach nur den Spiegel vor. Es fungiert in dem Moment als meine Seele, die mich wieder einmal tiefer blicken lässt, die mich tiefer fühlen lässt.

Vielleicht war es ein Zeichen, dass das erste spirituelle Seminar, was ich besuchte ein Schattenseminar war, denn dies hat damals nicht nur eine sehr alte karmische Verstrickung an die Oberfläche gebracht, die ich mit den Jahren lösen, erlösen und heilen durfte. Es war anscheinend auch der Startschuss, immer tiefer in meine Dunkelheit einzutauchen. Daraus ergab sich für mich dann auch die Erkenntnis, dass wir, ich, jeder, der sein Licht in sich erkennen möchte, zuerst die tiefe Dunkelheit in sich erforschen und erhellen muss. Heute weiß ich, es gibt einfachere Wege, doch es gibt keinen, der dich um diese Tiefe in dir herumführt. Dein Licht kannst du nur in der Dunkelheit erkennen. Und ja, es kann schmerzhaft sein, diese alten Gefühle erneut zu fühlen und zu betrachten, doch genau dies ist der Grund, wieso du hier bist. Wieso deine Seele sich diesen Weg ausgesucht hat. Genau darin liegt ein wertvoller Schatz für dich verborgen. In deinem Weg liegt der Sinn deines Lebens verborgen, und das Licht, was deine Seele in dieses Leben strahlen will.

Eine tiefgehende und transformierende Möglichkeit, deiner Seele und deinem Weg zu begegnen ist mein Intensiv-Coaching walk your time.line.

great blessings

Sirut Sabine

Sinn-Finderin, Seelen-Erinnerin, Herz-Öffnerin

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

BE YOURSELF – denn nur so kannst du dein Leben leben

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

time to change – ist mein neuer kostenloser Online-Workshop, der dich mit den Elementen des Lebens verbindet. https://lebensradweg.de/online/time-to-change.html

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