Ich muss … – der Mindfuck deiner Angst

Kennst du diesen Satz: „Ich muss erst noch dieses Karma auflösen, bevor ich glücklich sein kann.“ – Oder „Ich muss noch bis 65 arbeiten um danach mein Leben zu genießen.“ – Oder „Ich muss warten bis die Kinder aus dem Haus sind, um mit meiner Selbständigkeit groß rauszukommen.“ – Oder „Ich muss diese Arbeit machen, weil ich keine andere finde.“

Es gibt unzählige dieser Sätze und ALLES sind Ausreden deiner Angst vor Verantwortung!

Auch im familiären Bereich gern genommen – „Ich muss meine Mutter besuchen, wer weiß wie lange sie noch lebt.“ – Oder „Ich bin zum Geburtstag meines Bruders eingeladen, da muss ich hingehen.“ – „Ich muss den Rasen meiner Eltern mähen.“

Ich muss aber … – höre ich dich jetzt einwerfen, und ich darf dir antworten, nein du musst nicht.

Lass uns ein Spiel spielen – und Wortspiele liebe ich ja sowieso.

Ersetze doch einmal ein MUSS durch ein „ich will“ oder „ich will nicht“ und der Satz bekommt eine vollkommen neue Gewichtung.

Schon als Kind wirst du sehr schnell verinnerlicht haben, wenn ich mich so und so verhalte, bekomme ich Zuwendung, Aufmerksamkeit und im besten Fall Liebe.

Also hieß es auch damals schon: „Wenn du dein Zimmer aufgeräumt hast, darfst du noch etwas fernsehen.“ DU hast dann daraus ein MUSS gemacht. Ich muss mein Zimmer aufräumen, um fernsehen zu dürfen.

Das ist noch so eine Eigenart von MUSS – „ich muss … um zu“.

Ich muss mich anstrengen um gesehen zu werden.

Ich muss hart arbeiten um genug Geld zu verdienen.

Ich muss alles von mir geben um geliebt zu werden.

Wollen wir unser Spiel nun fortsetzen?

Spüre mal, was die folgenden Sätze mit dir machen:

Ich will mein Bestes geben weil es mir Freude macht mit Menschen zu arbeiten.

Ich will mein Geld mit Leichtigkeit verdienen.

Ich will mich so geben wie ich bin, denn so bin ich liebenswert.

Genauso kannst du mit den weiter oben erwähnten Familiensätzen verfahren:

„Ich will meine Mutter besuchen, weil ich sie liebe.“ – Oder eben – „Ich will meine Mutter nicht besuchen, weil ich gerade keine Lust auf ihre Geschichten habe.“

Ich will zum Geburtstag meines Bruders gehen, weil ich mich freue alle einmal wiederzusehen.“ – Oder eben „Ich will nicht zum Geburtstag meines Bruders gehen, weil mir da zu viele Menschen sind.“

Merkst du den kraftvollen Unterschied?

„Ich muss“ macht dich immer klein, hält dich gefangen und ermöglicht es dir, über das zu klagen, was da von dir verlangt wird. Es ist schlicht und ergreifend eine Ausrede. Eine, die du aus Gewohnheit verwendest, um nicht für deine Entscheidung die Verantwortung zu tragen.

„Ich will“ stärkt dich, auch wenn es deinem Gegenüber meist nicht schmeckt. „Ich will“ übernimmt Verantwortung für die Entscheidung, und zwar so, dass es dir dabei gut geht. Dass du dich nährst, gegebenenfalls klare Grenzen setzt und doch kraftvoll dem Gegenüber begegnen kannst.

Wie groß ist nun deine Angst davor ein „ich will“ zu sagen anstatt einem „ich muss“?

Musst du erst noch tiefer in deiner Seele nachforschen – oder willst du gleich eine neue Entscheidung treffen?

Musst du erst deiner Angst begegnen oder willst du schon jetzt liebevoll aus dir heraus handeln?

Musst du auf die Sonne warten oder willst du schon heute im Regen tanzen?

Bist du bereit für dein „ICH WILL“?

Du musst jetzt nicht sofort und in allem mit deinem „ich will“ die Menschen die dich bisher anders kannten vor den Kopf stoßen. Du kannst – wenn du willst – in kleinen Schritten beginnen. Einfach für dich – wenn du willst. Du musst nicht. Und auch deine Angst vor dem was sich daraus womöglich entwickelt ist ja berechtigt. Es wird einige Menschen in deinem Umfeld geben, die ihre Schwierigkeiten damit haben werden. Doch darauf musst du nicht reagieren oder dich erklären. Wenn du für dich etwas verändern willst, musst du bei dir beginnen. Und hier braucht es dieses muss, welches aus der Bereitschaft deines „ich will“ entsteht.

great blessings

Sirut Sabine

Sinn-Finderin, Loslass-Expertin und Neuanfangs-Coachin

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

Ich unterstütze dich dabei, DEINen WEG ZURÜCK ZU DIR zu gehen.

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

Um immer über die aktuellen Beiträge informiert zu werden, kannst du dem Blog ganz einfach per eMail folgen, dann erhältst du die neusten Artikel direkt in dein Postfach. Unabhängig davon erscheint montags der neue NewsLetter, in dem ich dich über aktuelle Themen und Angebote informiere. Den Anmelde-Link dafür findest du auf http://lebensradweg.de

© Sirut Sabine Haller

... was denkst Du darüber?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.