Der nächste Schritt

Mit Eis sind die Zweige de Bäume überzogen, alles sieht wie eingezuckert aus. Kälte durchdringt mich. Mein Atem geht schwer und bildet dabei kleine Wolken. Der Schnee liegt dick und verzaubert die Welt. Wie im Märchen erscheinen die Wälder und die Tiere darin sind die Farbtupfen die das Auge erfreuen. Alles scheint erstarrt. Das Wasser ist dick gefroren und lässt Spiegel entstehen. Spiegel, so klar, dass sich Bilder zu zeigen beginnen. Die Schritte sind beschwerlich und doch ist da etwas was vorwärtstreibt. Beinahe glaube ich nicht weiter gehen zu können, doch es ist wie ein Rufen. Noch einen Schritt, du schaffst das, klingt es im pumpenden Herzschlag der meinen ganzen Körper beben lässt. Noch einen Schritt, geh weiter. Selbst wenn die Beine kaum noch Kraft verspüren scheint es, als ob sie alleine laufen. Es scheint hoffnungslos aus diesem gleißenden Weiß einen Weg zu erkennen. Meine Augen sind geblendet und gleichzeitig überwältigt von der Schönheit. Ich spüre ganz deutlich, dass etwas in mir den Weg kennt und doch sehe ich keinerlei Richtung. Ein Wüste aus Eis, Schnee und Kälte umschließt mich. Lässt mein Herz frieren. Zaubert mir Trugbilder vor Augen und der Nebel meines Amtes hüllt sie gespenstisch ein. Da ist keine Erinnerung wohin ich wollte, kein Zeichen nach Richtung, nur Schnee und Eis. Die Schritte werden beschwerlicher und meine Kraft schwindet. Ich kann spüren, wie da etwas ist, was mich anzieht. In einiger Entfernung scheint sich ein Trugbild vor mir zu entfalten.

Nur schemenhaft sehe ich die Umrisse und versuche sie zu einem Bild zu formen, doch es gelingt mir nicht. Vielleicht wenn ich näherkomme, vielleicht wird es dann deutlicher. Der Verzweiflung nahe stapfe ich durch den Schnee. Nirgendwo sind Spuren oder ein Weg. Alles ist so weiß, so unberührt. Noch nicht einmal die Spuren eines Tieres, obwohl ich sie hier und da fühlen und sehen kann. Aus dem weiß heraus formt sich ein Baum. Auch wenn hier überall Bäume sind, so scheint er doch ein besonderer zu sein. Beinahe könnte man meinen er rufe nach mir. JA, komm zu mir, klingt es in meinem Kopf. Verwirrt blicke ich mich um, auf der Suche nach der Herkunft der Stimme, und doch sehe ich wieder nur die tief verschneite Landschaft. Komm zu mir, es sind nur noch ein paar Schritte, wird die Stimme nun deutlicher und klarer. Es kann schon sein, dass mich das viele Weiß des Schnees nun überschnappen lässt, und doch setze ich wie mechanisch den nächsten Schritt. Ich schaue in Richtung des Baumes und bemerke, dass er doch irgendwie anders ausschaut als all die Bäume um mich herum. Was ist das, was mich da so in seinen Bann zieht? Nein, ich habe keine Angst, ich fühle nichts mehr, nur noch die Kälte die mir in die Knochen steigt. Wieso steht eine Weide mitten im Wald? frage ich mich als ich durch die Nebelschwaden meines Atems den Baum nun deutlich sehe. Noch einige Schritte und du bist da, summt es tief in meinem Kopf. Ich kann nicht mehr, meine Kräfte schwinden und doch erreiche ich mit dem letzten Schritt die Weide. Ich umfasse ihren kräftigen Stamm mit den Armen, als ob ich einen Freund umarme, der mich vor dem Fallen auffängt.

Tränen rinnen meine Wangen hinunter und ich den Stamm entlang um mich bei den Wurzeln niederzusetzen. Endlich ausruhen. Endlich angekommen. Aus kleinen Rinnsalen von Tränen werden Flüsse und all die Anspannung, all die Erschöpfung lösen sich. Ich habe noch nicht einmal mehr die Kraft mich dagegen zu wehren. Tiefes Schluchzen durchzuckt mich. Wollte ich doch einfach nur den nächsten Schritt gehen, wollte nur ein Stück näher zu mir kommen. Und nun bin ich hier gelandet, im dicksten Schnee, mitten im Wald in eisiger Kälte. Wieder durchfließt mich ein Schwall von Tränen und Schluchzen. Vor meinem inneren Auge entsteht wieder dieses Bild, so leuchtend, so kraftvoll das ich seine Wärme spüren kann. Ich tauche tief in diese leuchtende Wärme hinein, die so ganz anders hell ist, als diese Winterzauberlandschaft.

Tief atmend sauge ich dieses wohlig wärmende Bild durch meinen ganzen Körper und lasse es sich immer tiefer und weiter ausbreiten. Jede Zelle beginnt nun in diesem warmen Licht zu vibrieren und schmilzt alles Eis was sich daraufgelegt hatte. Die Sekunden werden zu Minuten und erscheinen wie Stunden. Alles Zeitgefühl verschwimmt und als ich langsam meine Augen wieder öffne, hat die Weide ihre langen Zweige schützend um mich niedergesenkt und um mich herum breitet sich Wärme aus. Wie in einem Iglu, welches auch aus Schnee erbaut ist, sitze ich am Stamm der Weide.

Da war so viel Energie. So vieles wollte ich angehen, umsetzen. Und nun diese Starre. Leise schleicht sich Verzweiflung an, kriecht durch mich hindurch in mein Herz. Verzage nicht, höre ich eine leise Stimme. Verzage nicht, habe Vertrauen. Da ist sie wieder. Ich blicke mich um und kann niemanden entdecken. Tief einatmend schließe ich meine Augen und die dahinter hervortretende Dunkelheit tut gut, sie ist gerade so viel angenehmer wie das Weiß des Schnees. Sanft umhüllt sie mich und ich lasse mich von ihr umfangen wie von einem warmen Umhang. Ganz sanft schmiegt sie sich an mich und ich kann deutlich den Halt spüren der mich mit ihr umfängt. Atmen. Ja, wenn das manchmal so leicht ist. Hier war es die Kälte die meine Lungen beinahe eingefroren hat, und in der Wüste wäre es die glühen heiße Hitze die sie verbrennt. Du kannst nicht immer das haben, was du gerade möchtest. Manchmal musst du mit dem umgehen, was da ist. Wieder diese Stimme, doch wo kommt sie her? Ohne mir weiter darüber Gedanken zu machen folge ich dem Impuls und steige in den Dialog ein. Wenn schon Fragen gestellt werden die mich betreffen und berühren, kann ich ja auch schauen, wohin das ganze führt.

Ein wenig mulmig ist mir schon, aber ich folge der Spur der Neugier in mir. Ist es denn falsch, wenn ich meine Ideen umsetzen möchte? Oder ist etwas an den Ideen falsch, oder an mir? Nichts ist falsch, alles ist wie es ist. Es ist deine Ungeduld, die dich hierhergeführt hat. Nichts daran ist falsch, außer – Außer – ich wusste es doch. Nicht so schnell, lass es mich erklären. Schau dir den Winter an, betrachte die Bäume, die Wissen, all das was sonst so grün ist. Jetzt ist es eher grau und sieht abgestorben aus. Doch lasse dich von diesem Bild nicht trügen. Es verbirgt einen Schatz unter seiner grauen, oder gerade weißen Farbe. Es ist eine Zeit der Stille, das weiß ich. Eine Zeit in der sich die Kräfte sammeln. Wenn du das schon weißt, wieso handelst du nicht danach? Wieso versuchst du das Gras zu ziehen und den zweiten vor dem ersten Schritt zu gehen? Verlegen blicke ich zu Boden und sehe vor mir im weg geschobenen Schnee eine Eichel. Ganz allein liegt sie da. Ob sie ein Eichhörnchen verloren hat, als es seine Wintervorräte sammelte? Schnell wie dieses Eichhörnchen huscht das Bild durch meine Gedanken und im nächsten sehe ich eine große mächtige Eiche in vollem Grün. Sie sind EINS. Wer? Die Eichel und die Eiche. Sie sind EINS. Und die Eiche weiß, wann es Zeit ist ihre zarten Fühler aus der Eichel heraus in die Erde zu strecken. Sie weiß, dass der Boden noch zu hart gefroren ist als dass der ihr Schutz und Nahrung bieten könnte. Still und abwartend schlummert sie in der schützenden Schale und nur manchmal, wenn jemand wie du kommt, erinnert sie sich, dass sie nach dem Frühling Ausschau halten will und spürt durch ihre Schale hindurch die Temperatur, oder die Sonnenstrahlen. Und da es noch kalt ist und die Sonne gerade nicht zu sehen ist, schlummert sie einfach weiter. Aber heißt das jetzt, das ich auch schlafen soll, bis der Frühling kommt? Ich habe keinen Wintervorrat wie ein Eichhörnchen und auch sonst unterscheidet sich mein menschliches Leben von dem der Tiere und Pflanzen. Das ist schon richtig, du bist Mensch, doch die Tiere und Pflanzen können dich eine Menge lehren, was du vergessen hast. Wie – vergessen? Na du weißt das alles. Vielleicht nicht bewusst, aber dennoch weißt du es. Du bist vielleicht noch nicht so lange hier wie wir, aber lange genug um all das einmal erlernt zu haben. Wieso weiß ich das? Weil du ein Teil dieses ganzen Systems bist. Ein Teil der Zyklen die hier auf Mutter Erde wirken. Du hast es einfach nur vergessen. Du hast deinen Kopf vollgestopft mit Wissen und Technikzeugs, was dich so weit von dem entfernt hat, was Leben wirklich ist. Dieses Technikzeugs brauche ich aber, und das Wissen hat es mir ermöglicht meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich kann mich doch nicht in den Wald setzen und Wurzeln schlagen. Wieso nicht? Weil ich Nahrung brauche, Wärme und ein Dach über dem Kopf. Ich biete dir doch gerade ein Dach und warm ist es hier auch. JA das mag schon sein, doch irgendwie habe ich mir mein Leben schon etwas bunter vorgestellt. Oh bunt wird es, das kann ich dir versprechen. So bunt, das es dir die Sprache verschlägt. Und wann bitte? Das dauert noch. Wenn die Sonne höher steht, wenn sie wärmer wird, wenn sie beginnt den Schnee zu schmelzen, dann kommen langsam die ersten zarten Pflänzchen aus dem Boden und recken ihre Köpfe gen Sonne. Genau, zum Frühling. Aber was mache ich bis dahin, da bin ich verhungert, um es mal deutlich zu sagen. Ich weiß auch grad gar nicht wohin dieses Gespräch führt, und wo der Sinn darin liegt. Nein? Kannst du es denn nicht erkennen? Nein kann ich nicht. Ich versuche dir die ganze Zeit zu erklären, wie sich das Leben entfaltet und du hörst nicht zu. Habe ich dir nicht gerade erklärt, dass es Zeiten gibt, in denen es wichtig ist abzuwarten und die eigenen Kräfte zu schonen, um dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist nach außen zu gehen?! Du denkst schon, die Zeit des Winters würde nicht gebraucht, hab ich recht, doch so ist es nicht. Diese Zeit ist äußerst wichtig. Hier sammeln wir Pflanzen und auch die Tiere, unsere Kräfte. Wir sind still, scheinbar erfroren, doch unsere pulsierende Lebenskraft verbirgt sich deinem Auge. Dein Herz könnte sie erkennen, wenn du bereit bist es zu öffnen. Dann kannst du das Licht um all die ergrauten Bäume und Pflanzen sehen, ihre Verbindung und ihren Austausch mit Mutter Erde. Du könntest sogar vereinzelt die kleinen Elfen sehen, die uns in unseren Vorbereitungen zum Erblühen unterstützen. Ein wenig betrübt senke ich den Kopf und stelle fest, dass ich mal wieder mit ebendiesem durch eine Wand wollte, die ich noch nicht einmal gesehen habe. Ich glaube ich verstehe was du meinst. Glaubst du? Ja, aber nicht im Kopf, sondern in meinem Herzen. Da bin ich jetzt aber mal gespannt. Also, ich geh mal ein paar Schritte zurück.

Begonnen hat das alles ja zur Wintersonnenwende, als mein Lichtkind und mit ihm eine Vision für das neue Jahr geboren wurde. Nach den Wehen kam das gebären und somit neue Aufgaben in mein Leben. Diese Zeit war echt spannend. So viel Neues zeigte sich, das ich einige Zeit brauchte das zu sortieren. Als ich es endlich in ein einigermaßen durchführbares Konzept gepackt hatte, dauerte es nicht lange, bis ich in mir und auch im Außen wie vor eine Mauer rannte. Ich sah mein Ziel und doch kam ich nicht hin. Und du hast mir gerade erklärt, dass es in der Zeit der Umsetzung auch hin und wieder Pausen geben müsse. Pausen in denen ich neue Kraft sammeln kann, z.B. das ich in die Stille gehe, in mein Herz lausche. Dort kann ich dann erkennen, wie sich der Weg gestaltet, wo ich mit dem Ego durch die Wand will, so nach dem Motto MEIN Wille geschehe, anstatt ich mich dem Fluss des Lebens anvertraue, auch wenn das Leben gerade sagt, mach mal piano. Richtig soweit? Richtig. Und nun kommt das mit der Zeit, es gibt nämlich für alles eine Zeit. Und so kann ich rennen wie ich will, und mein Ego kann fordern so viel es will, wenn die Zeit nicht reif ist, geht da nichts. Oder nur wenig. JA. Und in dieser Stillen Zeit kann ich dann in mir schauen und fühlen, was da ist, was mich vorantreibt, oder zurückhält. Denn ich glaube das gehört auch irgendwie zusammen. Oh, du denkst ja mit. Manchmal. Nein im Ernst, wenn ich jetzt also spüre, dass mich was bremst oder zu sehr antreibt, dann ist es meine Aufgabe zu ergründen wo das herkommt. Ich bin verantwortlich dafür wie ich mich fühle, und wenn ich immer nur vorausrenne, kann ich die Bremsklötze nicht sehen. Also heißt es stehenbleiben und fühlen. Und fühlen und hinschauen, und fühlen und loslassen. Je mehr du den Druck da rausnimmst, umso klarer kann dann auch deine Seele über die Inspirationen oder Impulse die sie dir unaufhörlich schickt mit dir kommunizieren. Also bedeutet das, das ich mir Zeiten der Stille gönne und diese auch aushalten darf. JA genau. Und in dieser Stille finden mich, oder erreichen mich dann die Impulse meiner Seele? JA. Klingt ja einfach. Ob es einfach ist entscheidest du selbst. Wie mit allem anderen darfst du auch hier wählen wie du dein Leben er-lebst. Also setze ich mich hin und bin still, und warte bis sich in mir was regt? Nicht warten. Einfach still sein und beobachten. Ich denke ich soll still sein und nichts tun? JA, aber du darfst auch darauf achten, dich mit deiner Aufmerksamkeit immer wieder in dein Herz zu bewegen, denn deine Gedanken werden dich ablenken wollen. Dein Verstand wird dir hunderttausend Gründe erzählen was du jetzt besser tun solltest und wieso das Zeitverschwendung ist. Ach. Und was mach ich dann? In dein Herz gehen. Immer wieder? Immer wieder und mit jedem Gedanken der sich zeigt. Beobachte ihn und dann geh in dein Herz. Und wenn Schmerz, Wut, Trauer oder sonst was in dir aufsteigt, darfst du das natürlich alles fühlen. NA toll. JA. Und du darfst in all die Gefühle die sich dir zeigen all deine Liebe senden. Immer und immer wieder. Nichts Anderes machst du doch schon die ganze Zeit die du hier bei mir bist. Ach ja? JA. Du bist still. Du atmest. Du fühlst und du lässt deine Liebe fließen. Klasse, und gerade dachte ich noch, wann ich damit beginne das zu üben.

Ich hatte immer noch keine Ahnung woher die Stimme da kam, mit der ich mich gefühlte Stunden unterhielt, jedoch fühlte es sich so gut und wohltuend an, dass es mir schwerfiel ein Ende der Unterhaltung auch nur in Erwägung zu ziehen. Wie ein ausgedörrter Schwamm sog ich die Worte in mich auf und jedes berührte und bewegte mein Herz. Alles in mir fühlte sich leicht und weit an. Vor allem mein Herz, als seien Zentnerlasten von ihm abgefallen fühlte es sich so leicht und schwebend wie eine Feder. Es schien mir, als ob meine Gedanken gelesen wurden denn ich hörte die Stimme erneut. Vergiss bei all der Leichtigkeit aber deine Wurzeln nicht. Deine Verbindung mit Mutter Erde, deshalb bist du doch hier. So? Naja, nicht nur. Aber auch das ist eine Gabe von uns. Wir wissen, wie wir mit Mutter Erde verbunden sind. Wir spüren ihre Liebe, empfangen ihre Nahrung und manchmal fühlt es sich so an, als würden wir ihr zum Dank die Hand reichen, oder sie mit unseren Wurzeln umarmen. Und auch wenn du jetzt einwerfen magst, dass du kein Baum seist und keine Wurzeln hättest, so wird dir auf deiner Reise noch vieles begegnen, was du in deinem Leben nicht vermutet hättest. Mir war als hörte ich ein leises schelmisches Kichern. Die Neugierde wer oder was da nun hier die ganze Zeit mit mir diese überaus bereichernde Unterhaltung führt hat sich gelegt. Irgendwo in mir ist eine neue Art von Gleichmut eingezogen. Ganz deutlich kann ich spüren, wie diese Worte wahr sind. Sie bewegen mein Herz, sie lösen die Versteinerung und Verkrustung auf, die ich noch auf dem Weg hierher deutlich spüren konnte. Ich erinnerte mich an die Eichel, noch immer lag sie vor mir auf dem Boden. Ob sie unsere Unterhaltung mit angehört hatte? Bestimmt hat sie das eine oder andere Mal innerlich zustimmend genickt oder geschmunzelt. Wenn ich mir nun schon Gedanken über die Reaktion von Eicheln machte, kann es ja nur besser werden. Wieder höre ich dieses Kichern und muss selbst schmunzeln über die Gedanken die ich da in mir beobachten kann. Wie geht es nun weiter? Bist du bereit deinen Weg fortzusetzen oder fehlen dir noch irgendwelche Antworten oder Wegweiser? Nein, ich glaube ich habe es verstanden und ich kann auch in mir deutlich spüren, dass es nun an der Zeit ist meinen Weg weiter zu gehen. Schön in aller Ruhe, ohne Rennerei, und doch stetig einen Fuß vor den anderen. Genau. Und wenn du wieder einmal hier vorbeikommst, freue ich mich auf ein neues Gespräch mit dir. JA, mir geht es ebenso. Es hat mir sehr gefallen und vor allem geholfen, und ich glaube ich kann nun eine neue Richtung für mich erkennen. Das freut mich. Als ich meine Augen öffne kann ich sehen, wie sich die Zweige geöffnet habe und den Blick freigeben auf einen beginnenden Sonnenuntergang. Und nachdem ich einige Schritte gegangen bin bemerke ich einen Weg vor, und mein Herz weißt mich an ihm zu folgen. Als ich mich umdrehe um zurückzuschauen und Danke zu sagen sind da nur die dick mit Schnee bedeckten Tannen und ein Schneehase der seine Nase aus dem Unterholz streckt.

great blessings

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

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© Sirut Sabine Haller

2 Kommentare

  1. Liebe Sirut Sabine, ich bin überwältigt von deiner lebhaften , interessanten und inspirierenden Geschichte.

    Ich konnte mich darin wiederfinden, ich war vollkommen in deiner Geschichte, es war mir, als erlebte ich sie gerade. Alles war so real, ich konnte ganz genau sehen und spüren wie ich mich mit allem so sehr verbunden fühlte.
    Es gab da nur noch dieses vertraute Gefühl von Liebe und Geborgenheit, von Verbundenheit und Einssein.
    Aber auch eine intensive Dankbarkeit an die Natur, an Mütter Erde und an so wundervolle Menschen wie du, die uns erinnern, inspirieren und begleiten.

    Tausend Dank für deine belebende Geschichte, die so liebevoll geschrieben ist und einen sofort in den Bann zieht.

    Allerliebste Grüße
    Christiane

    • Danke liebe Christiane,
      es sind die Worte, die Bilder in uns wachrufen. Und als ich diese Geschichten schrieb wusste ich noch nicht wofür …
      daher ist sie auch in der Kategorie Magic zu finden.

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