Angst, Freude und andere Mitspieler

Ein etwas anderes WM-Finale 😉

Einem Zweikampf gleich stehen sich Mut und Angst gegenüber.

Zweifel sitzen am Spielfeldrand, und die Achtsamkeit, die als Schiedsrichter bestellt war, versucht die Meute der Verunsicherer zu beschwichtigen. Lauthals grölen die Zuversichtler über den Platz und feuern den „Einfach-mal-drauf-los-Stürmer“ ihrer Mannschaft an. Strategisch versucht die „Kontrolle-ist-alles“-Abwehrreihe, dem Spiel mehr Sicherheit zu geben.

Plötzlich stürmt die Liebe mit voller Kraft nach vorne, lässt die Verhinderer wortlos neben den Ausreden stehen und bringt den Ball in einem gewagten Doppelpass mit dem inneren Kind, voller spielerischer Leichtigkeit ins Tor.

Ich bin ja nun wirklich kein Fußballfan – doch dieses Spiel, was täglich in uns allen abläuft, gefällt mir. Und es macht deutlich, wie unsere inneren Anteile aktiviert werden, wenn sich Neues in unserem Leben zeigt.

Ganz oft sind wir zu Beginn einer neuen Aufgabe voll motiviert, und dann, wenn´s „ans Eingemachte“ geht, wird schnell spürbar, wie sich innere Strategien bemerkbar machen, die uns aufhalten wollen.

Es sind Strategien, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, die im Verborgenen ablaufen, und doch bringen sie dich womöglich dazu, bei den ersten Hindernissen die Flinte ins Korn zu werfen. Mit beginnender und steigender Bewusstheit kommt dann schnell der Satz „Dann ist es wohl doch nicht meins“, wenn sich mit den zunehmenden Hindernissen ein Energiemangel einschleicht.

Es kann durchaus möglich sein, dass dieser Weg, dieses Neue was du da beginnen willst, so weit ab vom Plan deiner Seele ist, dass es „nicht dein´s“ ist. UND dennoch zeigt sich hier, eine wunderbare Möglichkeit, die inneren Strategien zu ergründen.

Denn – stell dir das mal vor – was machst du, wenn es doch dein Weg ist, und du zu früh aufgibst, aus Angst vor dem was kommt?

Oder gar aus Angst, vor dem was sich in dir zeigen könnte?

Aus Angst davor, mögliche begangene Fehler zu wiederholen?

Ob der Weg oder das Ziel, welches du für diese Lebensphase gewählt hast richtig ist, kann auch ich nicht sagen, und doch ist es in dem Maß richtig und wichtig, in dem es dich mit deinen inneren Strategien konfrontiert. UND es gibt dir hier die einmalige (oder eine weitere) Chance, genau diese Verhinderungsstrategien aufzuspüren. UND die alten Muster und Ängste, die sich tief in dir verbergen, um eben mit deinem Licht, nicht mehr andere zu erschrecken oder zu verletzen.

Auch hier zeigt sich wieder einmal, es ist nicht die Dunkelheit die wir fürchten, es ist unser eigenes Licht.

Und um unserem Licht wirklich zu begegnen, MÜSSEN wir durch die dunklen Tiefen hindurch gehen. Nicht drumherum. Nicht nur einzelne Teile davon anschauend, das ganz dunkle weiterhin versteckend. ALLES von dir ist es wert, eine Chance zu bekommen sich im Licht zu zeigen.

Meist zeigt sich in einer Veränderung die Angst davor gesehen zu werden.

Die Angst davor, mit allem allein dazustehen.

Die Angst, etwas falsch zu machen.

DU bist nicht allein!

Erlaube dir Unterstützung. Erlaube dir den Gedanken, dass es wichtig und wertvoll ist, dein ganzes Licht zu zeigen. Erlaube dir auch deine Dunkelheit. Sie ist dein Weg ins Licht. Sie ist dein Weg zurück zu dir.

great blessings

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

Ich unterstütze dich dabei, DEINen WEG ZURÜCK ZU DIR zu gehen.

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© Sirut Sabine Haller

2 Kommentare

  1. Liebe Sirut Sabine, einfach genial, was du schreibst und ausgezeichnet formuliert aufgrund der bevorstehenden Fussball Weltmeisterschaft.
    Genau so ist es und so ergeht es uns Menschen sehr oft auf unserem Weg ins Bewusstsein, ins Erkennen.
    Du hast mal wieder genau das absolut richtige Thema durchleuchtet.Es inspiriert tiefer hinzusehen, wenn wieder etwas vollkommen Neues in unser Leben will. Wir haben in der Tat sehr viele Verhinderer in uns, die immer zuerst ganz laut aufschreien, wenn wir uns für Neues in unserem Leben öffnen.

    Ich konnte mich hier sehr gut in deinen Worten wieder finden.
    Danke du liebe Seele für das Erinnern und den wertvollen Impuls den Weg der Liebe zu wählen und nicht den Weg der Angst weiter zu folgen.

    Ganz lieben Gruß

    Christiane

    • Danke liebe Christiane.
      Und doch ist es auch die Angst, die den Weg der Liebe sehr oft begleitet. Jedoch einfach auch aus dem Grund, weil es sich eben um Neuland handelt. UND wenn die Angst es erlaubt, kann sie durch die Liebe geführt, etwas ganz wundervolles in die Welt bringen.
      Ganz lieben Gruß zurück

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