Wenn das Leben dir ein STOP-Schild vor die Nase setzt

Wenn das Leben dir ein STOP-Schild vor die Nase setzt, ist es meist eine Gewohnheit, andere dafür verantwortlich zu machen. Andere haben deine Gutmütigkeit ausgenutzt. Andere haben dir ihre Pläne aufgezwungen. Andere haben dir erklärt was gut und richtig ist. Andere haben dich so unter Druck gesetzt, dass du dich selbst nicht mehr spüren konntest. Andere haben dich wissenlassen, wann du gut genug warst, um den nächsten Schritt zu gehen. Andere haben dir eingeredet, wie eine gute Mutter zu sein hat. Andere erklärten dir, was es alles braucht, um dein Leben zu leben.

Hier gibt es den Artikel zum Anhören

All die Momente, in denen du auf das gehört hast, was andere dir sagten, hast du dich von dir selbst entfernt. Du hast dabei verlernt auf die Stimme in dir zu lauschen. Du hast dich mit Lärm und Nonsens vollgestopft, um die leisen Zweifel in dir nicht zu hören. Du hast geglaubt, es sei gefährlich, deine Gefühle zu fühlen. Hast geglaubt, das Freude und Licht und Liebe die einzige Möglichkeit sei, dein Leben lebenswert zu gestalten.

Was hast du nicht alles dafür getan um dazuzugehören? Was hast du nicht alles abgelegt von dem, was sich nach Schatten und Dunkelheit angefühlt hat. Wieviel Angst hattest du, diesem Dunkel zu begegnen? In die tiefsten und dunkelsten Kellerverließe hast du es gesperrt, nur um nicht damit in Kontakt zu kommen.

Und dann kommt das Leben daher und setzt dir dieses STOP-Schild vor die Nase. Eine Auszeit – wie es heute so schön heißt. Eine Zeit, in der du dir selbst begegnen kannst.

Was erhoffst du dir dabei zu finden? Und welche Angst hast du, dass dich das wiederfindet, was du so sorgsam vor dir versteckt hast?

So ein STOP-Schild kann die ausgefallensten Formen haben, und doch macht es dir unmissverständlich klar, dass dein Leben sich nun verändern wird.

Doch was wird kommen? Wie wird die Veränderung aussehen? Was wird sich verändern? Möglicherweise verändert sich ALLES. Möglicherweise nichts. Dein persönliches STOP-Schild möchte dich dazu ermutigen genau hinzuschauen. Genau hinzuhören. Da ist solch ein Lärm in dir. Erlaube dir in diesen Lärm einzutauchen, tief hinein, und womöglich bis auf seinen Grund. Es mag sein, das dein Kopf zu zerspringen scheint und mit einem lauten Schrei in dir ganz plötzlich vollkommene Stille IST. Stille, die dir entgegenschreit. Stille, die dir zuflüstert. Stille, die dich trägt und umfängt.

Wenn du nun so konditioniert bist wie fast alle Menschen, so hast du hier das Gefühl, etwas tun zu müssen. Mit der Stille arbeiten zu müssen. Hier und da etwas hinzuzufügen oder weg zu nehmen. Doch nichts von all dem ist erforderlich. Nichts von dem was du glaubst tun zu müssen, muss getan werden.

STOP heißt einfach Stop. Stehen bleiben. Anhalten. Schauen. Fühlen. Sein. Nichts tun. Nur sein.

Vielleicht fühlst du dich als würdest du in einer Art Sphäre dahinschweben und dein Leben aus einer anderen Perspektive betrachten. Vielleicht fühlst du dich auch in einem engen dunklen Raum eingeschlossen. Ein Raum, der in Form deines Körpers dein Licht daran hindert sich auszubreiten. Ganz gleich ob du dein Leben nun von oben oder von unten betrachtest, schau einfach mit offenem Herzen hin. Schau genau hin. Nur schauen. Nicht anfassen. Nichts tun.

Ich kann dir nicht sagen, was sich im Fall deines persönlichen STOP-Schildes nun zeigen wird. Es sind deine Bilder, deine Erfahrungen und dein Leben, was sich mit diesem STOP nun vor dir ausbreitet. Einen Tipp kann ich dir jedoch mitgeben. Atme. Atme, fühle, und lasse los. Lasse los und beobachte. Es gibt nichts zu tun.

Wenn das Leben dir ein STOP-Schild vor die Nase setzt, geht es für dich darum, dein Leben neu zu betrachten. Es geht darum, deine Verantwortung für dich und dein Leben zu dir zurückzunehmen. Lass dir nicht länger von außen einreden, was du zu tun, oder wie du zu sein hast. Erinnere dich daran, welche Wahrheit tief in deinem Herzen verborgen liegt und lebe sie. Lebe all die Erfahrungen, die dein Leben dir schenkt. Erfahre all das Leben, was sich in dir und um dich herum entfaltet.

great blessings

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

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© Sirut Sabine Haller

4 Kommentare

  1. Vielen Dank, liebe Sirut, diese zweieinhalb Wochen Innenschau durfte ich gerade erleben.
    Nun kommt das Neusortieren der gefundenen Puzzleteile. Eine Zeit wie im Schleuderwaschgang…

    Liebe Grüsse, Michaela Rajana ❤️

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