Verbundenheit und Verantwortung

„Unsere Leben gehören nicht uns. Von der Wiege bis zur Bahre sind wir mit anderen verbunden. In Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.“

Dieses Zitat aus dem Film „Cloud-Atlas“ beschreibt sehr treffend, was in unserem Leben wirklich geschieht, solange du an Wiedergeburt glaubst. Wenn du nicht daran glaubst, kannst du hier schon aufhören weiterzulesen.

Ich selbst weiß schon gar nicht mehr, ob ich irgendwann einmal glaubte, meine Taten hätten keine Auswirkungen. Irgendwie war mir das in meiner Jugend schon bewusst, doch die ganze Tiefe dessen, habe ich erst später wirklich verstanden.

Du kennst sicher das Gefühl eines Déjà-vus

Das Déjà-vus ist ein Indiz dafür, dass du bestimmte Orte schon einmal besucht hast, oder bestimmten Menschen schon einmal begegnet bist. Manchmal fühlt es sich dann wie ein Nachhause kommen, oder ein tiefes Gefühl der Sicherheit an.

Ich erinnre mich noch sehr genau, als ich das Keltendorf in der Nähe meines Heimatortes zum ersten Mal besuchte. Noch heute kann ich die Energien spüren und die Bilder sehen, mit denen ich damals geflutet wurde. Es waren Bilder aus einem früheren Leben. Gefühle des Zuhause seins, und heute, einige Jahre später erinnere ich mich daran, dass diese ganze Begegnung, und die Zeit die ich dort war, schlicht dafür da waren, das sich meine Seele an dieses alte Wissen erinnern wollte.

Lass dich auf diese Erinnerung ein

Es sind die Momente, in denen wir JA sagen, und eine so zarte Stimme in uns eher für ein NEIN plädiert, die uns im Rückblick erkennen lassen, wo wir einen vermeintlichen Umweg gegangen sind, oder im schlimmsten Fall eine Ehrenrunde drehen dürfen. Es ist eine Gradwanderung und von Fall zu Fall verschieden, wie weit es angebracht ist, sich in so einer Erinnerung zu verlieren, sich dagegen zu wehren, oder den tiefen Nutzen daraus zu ziehen.

Womöglich gibt es auch Ähnlichkeiten mit deinem heutigen Leben, oder es ist wie bei mir, eine sehr alte Erinnerung deiner Seele, sodass du ein neues Thema in deinem Leben integrieren kannst.

Nimm die Informationen auf, doch bleibe nicht darin stecken

Meine Seele und meine ganze Natur ist sehr begeisterungsfähig, und daher glaubte ich zu Beginn dieser Reise in meine Vergangenheit, ich könnte das „alte Leben“ wieder neu erwecken. Heute weiß ich, dass es einzig ums erinnern ging. In vielen Gesprächen, die ich seither geführt habe und in den unzähligen Reflektionen zum Thema Kelten ist mir immer wieder eines bewusst geworden. Es geht nicht darum, diese alte Zeit erneut zu leben, oder die alten Rituale erneut aufleben zu lassen. Das würde nicht mehr in die heutige Zeit passen.

Es geht darum, die Quintessenz, die Weisheit und Erfahrung dieser Zeit wieder zu aktivieren und diese unserem heutigen modernen Leben anzupassen.

Verbinde das Alte in dir und lass Neues entstehen

Die alte Weisheit in neue Form bringen – was meine ich damit?

Es geht nicht darum, das wir nun alle in den Wald rennen um Bäume zu umarmen, oder alte Ritualel zu feiern. Es geht auch nicht darum, in alten Zeremonien um neues Wissen zu bitten. Für mich geht es darum, die alten Erfahrungen, die daraus geformte Weisheit in einer, heute leicht verständlichen Form, in eine lebendige Spiritualität zu verwandeln.

Das was damals gewusst und gelebt wurde, dürfen wir heute wieder erinnern.

Wir dürfen uns daran erinnern, das ALLES leben spirituell ist. Dass ALLES Leben mit dem Hauch der Ewigkeit, mit Schöpferkraft, mit dem Spirit des Allerhöchsten durchdrungen ist. Nichts ist davon abgeschnitten.

Der neue Gott Wissenschaft und Technik

Die Wissenschaft versucht für alles Beweise zu finden. Sie suchen nach dem Funken Gottes im Körper des Menschen, suchen nach Beweisen, das eine Größere Macht alles Leben erschaffen hat, und sie suchen nach Beweisen, wie sich Teilchen formen und verhalten. Was ist, wenn es solche Beweise nicht gibt? Gibt es dann auch keine Schöpferkraft? Keine Spiritualität?

Neulich las ich einen Satz der besagte, Spiritualität sei das Hobby des Geistes – oder so ähnlich – und hier zeigt sich wieder, wie sehr der Kopf, das Denken und der Verstand das Leben bestimmt.

Manche Dinge sind auf diese Art nicht zu beschreiben, und schon gar nicht zu erklären. Und ich glaube, manche Sachen brauchen keine Erklärung – doch das ist meine Meinung – denn manche Sachen erklären sich „von selbst“ und es ist der Verstand, der damit nicht zurechtkommt und eine Erklärung sucht.

Die Suche wird zur Sucht

Oder ist die Sucht eine Suche? Doch was bitte suchen wir dann? Erklärungen? Beweise? Wunder? Ich denke schon, dass wir alle in gewisser Form unser ganzes Leben lang auf der Suche sind. Jedoch haben wir auch lange Zeit vergessen, was wir wirklich suchen. Mit jeder kleinen Neuerung glauben wir uns am Ziel unserer Suche, bis wir feststellen, dass wir uns weiterhin leer fühlen.

Ich denke die Suche ist eine Suche nach Erinnerung. Nach der Erinnerung, die uns womöglich alle Antworten schenkt. Und doch habe ich das Gefühlt, dass diese Suche hier in diesem Leben nicht enden wird. Es wird weitere Leben geben, weil uns womöglich als Seelenessenz ein weiteres Thema/Ding einfällt, was wir noch nicht kennen und/oder neu erleben möchten.

Um Erfahrungen zu sammeln, müssen wir sie erleben

Der Unterschied – und das denke ich ist der Grund, wieso wir uns immer wieder ein menschliches Leben aussuchen – ist, das die Seele zwar viel Wissen hat, doch dieses Wissen nicht ohne einen menschlichen Körper er.leben kann. Und so entscheidet sie sich immer wieder dazu, die Einheit zu verlassen und das Kleid eines menschlichen Körpers anzuziehen, um eben weitere neue Erfahrungen zu erleben. Ihr eigenen Wissen auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Und dies schafft sie einzig, indem sie es wirklich er.lebt.

Erinnerungen, Déjà-vus und Träume sind demzufolge alles Hinweise und Möglichkeiten uns zu erinnern, die unserer Seele die Möglichkeit geben Leben zu er.leben. In wie weit die Erlebnisse gut oder schlecht, freudig oder schmerzlich sind, hängt jedoch davon ab, wie sehr du glaubst der Körper zu sein, der dies alles er.lebt, und natürlich von deinen Bewertungen dazu.

Ja klar tut Schmerz weh, mir auch, und dennoch gibt es Schmerzen, die so schnell vorübergehen, das die Erfahrung kaum bis in die Tiefe durchdringt. Und es gibt Freude, die so tiefgreifend ist, dass sie manchmal schon wehtut.

Dein Weg zu Verbundenheit und Verantwortung

Wie sich das alles nun in deinem Leben auswirkt, vermag ich hier nicht zu erkennen, doch was ich sehen kann, sind die vielen Wunder, die sich in meinem Leben zeigen. Wunder, die sich so leise an mich heranschleichen und sich mit solch einer Wucht entfalten, das es einem Donnerschlag gleicht.

Was ich dir mit dieser ganzen Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sagen möchte, ist, dass alles, was du in diesem Leben tust eine Auswirkung auf deinen weiteren Weg, ja auf deine weiteren Leben haben wird. Und nicht nur dass, es hat auch Auswirkungen auf deine Vergangenheit. Es ist nämlich so, dass du durch dein heutiges Entscheiden und Handeln auch deine Vergangenheit beeinflussen kannst, auch wenn es schein, als sei diese bereits vergangen und nicht umkehrbar. Doch dies ist Stoff für eine andere Geschichte.

Hier und heute ist es einfach nur wichtig, dass dein Leben nur den geringst möglichen Schaden anrichtet. Und damit greift das Filmzitat dann auch in dein Leben ein: „Unsere Leben gehören nicht uns. Von der Wiege bis zur Bahre sind wir mit anderen verbunden. In Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.“

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

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© Sirut Sabine Haller

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