Die Angst auf dem Weg zur Freude

Die Angst davor, DAS Licht zu sein, was in uns allen leuchtet, veranlasst viele Frauen zwar einen Schritt nach vorne zu gehen, doch sehr schnell gehen sie zwei Schritte zurück, sobald sie bemerken, wie die Umgebung, die Familie oder andere Menschen auf dieses Licht reagieren.

Tief in den Genen und Erinnerungen gerade von uns Frauen, sitzt eine unbeschreibliche Angst die zu sein, die wir wirklich sind. Jahrzehnte haben viele Frauen damit verbracht sich einem Mann, einer Familie, Freunden und einem System anzupassen. Sie haben aus Angst vor Liebesentzug, aus Angst vor dem Alleinsein, unendlich viel Kraft aufgewandt, ihr Licht, ihre Einzigartigkeit zu verstecken, zu verleugnen und auch zu verdunkeln.

Immer wieder ließen sie sich einreden, dass das was sie fühlten, was sie wahrnahmen und äußerten, nicht dem entspricht, wie sie von außen gesehen wurden. Tiefer und tiefer vergruben sie ihr Licht und ihre Freude, und heute, da dieses Licht und diese Freude ihnen ein Trost und/oder hilfreicher Begleiter durch die Veränderungen des Lebens sein könnten, verzweifeln sie daran, sich einst so verbogen zu haben, da diese inneren Gaben so schwer für sie zugänglich sind.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, und es hat auch für mich eine lange Zeit des Übens in Anspruch genommen, das diese Gaben nicht verloren sind. Sie sind da. In dir und in mir, und in jeder Frau. Es braucht viel Geduld dir selbst gegenüber um sie nach so langer Zeit wieder zu aktivieren, und es ist möglich! Das schwierigste daran ist, und das wird sich auf deinem Weg immer wieder zeigen, dass dein Umfeld, deine Familie und deine Freunde dir zwar sagen, das es Zeit ist etwas für dich selbst zu tun, doch du wirst bemerken, dass sie es im Grunde nicht wollen. Denn wenn du dich veränderst, müssten sie sich ja auch verändern, müssten ihre eigenen Leben betrachten, ihre eigenen Schmerzen und all das, was sie selbst so sorgsam vor sich und der Welt verstecken.

Da diese Prozesse schmerzhaft und anstrengend sein können, werden viele Menschen davor zurückschrecken diesen Weg mit dir gemeinsam zu gehen. Sei dennoch versichert, dass es Menschen – neue Menschen – in deinem Leben geben wird, die genau aus diesem Grund mit dir gehen. Die genau aus dem Grund, das du so mutig bist eine Reise in dein Inneres zu anzutreten, an deiner Seite gehen werden. All die anderen, all die, die dich weiterhin so haben wollen wie du warst, weil du ja berechenbar und kontrollierbar warst, werden sich auf die eine oder andere Weise von dir abwenden und entfernen.

In einigen Fällen wird dies schmerzhaft sein, weil dein Herz glaubt, diese Menschen geliebt zu haben, doch mit der Zeit, im Prozess, wird sich dein Blick klären, sodass du erkennen kannst, mit wem du wahrhaft in Liebe verbunden warst und bist, und nicht in einer Abhängigkeit verstickt.

Um das Glück in deinem Leben zu finden, ist es wirklich wichtig, zu dir selbst zurückzukehren. Tief in dir liegt es unter all dem verborgen, was andere von dir und über dich erzählt haben. Und da du dies alles geglaubt hast, braucht es seine (deine) Zeit, um diese Schichten zu durchdringen, anzuerkennen und aufzulösen, damit das was du bisher im Außen suchtest, aus dir heraus erstrahlen kann.

Auch wenn du Angst vor deinem Licht hast, habe doch den Mut dir dieses Licht anzuschauen und es wieder in dein Leben zu bringen. Dein Lachen und deine Freude werden das Geschenk sein, welches du dir selbst und dem Leben dabei schenken wirst.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

2 Kommentare

  1. Liebe Sirut Sabine, wahre Worte, danke 🙂 Dieser Weg ist ein schwieriger – und wie du schreibst einer, der viel Mut erfordert. Ich habe auch gemerkt, dass er immer wieder viel Disziplin mit sich selbst erfordert, um (gerade am Anfang) nicht wieder in die ausgetretenen Wege zu geraten. Denn bei allem Anpassungsschmerz sind sie ja auch sehr vertraut und manchmal bequem… Am schwierigsten finde ich, in der Selbstliebe zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass sich eine neue Welt mit neuen Menschen eröffnet, wenn wir das „Alte“/das Angepasstsein aufgeben…Eine, in der wir gut versorgt und bei uns selbst sind… Liebe Grüße
    Manuela

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