Ahninnen.Kraft

Als ich jetzt neulich abends im Bett lag und so den Tag reflektierte kam mir ein interessanter Gedanke. Irgendwie bin ich bei den Ahnenlinien gelandet – und wenn ich mich recht entsinne habe ich tags zuvor den Film NOAH mit Russell Crowe angeschaut, in dem es ja u.a. um die Abstammungslinien geht. Da hieß es dann Noah – Sohn von … den Namen habe ich vergessen.

Wie wäre es denn, wenn es „Tochter von“ heißen würde?

Bei mir wäre das dann Sabine – Tochter von Ingrid – Tochter von Martha.

Ich spielte das auch für meine Tochter durch und die Energien die sich dadurch aufbaut finde ich gerade enorm. Wie ist es mit dir? Bist du mit deiner Mutter, deiner Großmutter, deinen Ahninnen im Frieden? Oder schlummert da noch die eine oder andere Verletzung im Untergrund?

Wäre es nicht endlich an der Zeit dort Frieden hinein zu geben? Frieden für dich, der sich dann über deine Ahninnen hinweg ausbreiten kann und darf.

Wie weit kannst du zurückgehen? Welche Namen kennst du? Ich habe mal meine Mutter nach weiteren Namen gefragt, doch da meine Großmutter im Heim aufgewachsen ist, fehlt da bei uns ein Teil der Ahnengeschichte.

Wenn ich es für meine Tochter schreibe scheint es in Zukunft und Vergangenheit zu wirken.

Lisa – Tochter von Sabine – Tochter von Ingrid – Tochter von Martha.

Schreibe doch gerne dein Gefühl, deine Erinnerung, deine Ahninnen in die Kommentare.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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6 Kommentare zu „Ahninnen.Kraft

  1. Hallo liebe Sabine,

    Ich beobachtete mich beim Lesen Deines Eintrages, dass ich keinen Unterschied mehr machte zwischen Männern und Frauen mütterlicher- wie väterlicherseits.
    Ich nahm sie einfach alle an *lächel*.

    Durch Deine Worte angeregt, werde ich mir heute abend Zeit nehmen und dieses Gefühl feiern/zulassen. Mir wurde bewusst, wie befreit ich/ wir heute mit den Bildern und Gedanken umgehe/n – im Gegensatz zu vor, sagen wir mal 30 Jahren.

    Ich grüße Dich herzlich
    Barbara

  2. Liebe Sirut Sabine – ich bin aktuell auch bei meiner weiblichen Ahnenreihe im Coaching angekommen und habe dabei etwas sehr entscheidendes für mich erkannt.

    Obwohl ich schon sehr früh wusste, dass ich ganz anders leben wollte als meine Mutter und Großmutter, habe ich mich dennoch aus Loyalität nicht wirklich so entwickelt, wie ich wollte. Sowohl meine Mutter als auch meine Großmutter haben sich sehr von ihren Männern abhängig gemacht und hatten so gut wie kein Selbstwertgefühl. Sie fühlten sich schwach und ausgeliefert.

    Ich selbst bin zunächst den anderen Weg gegangen, habe eine gute Ausbildung gemacht und hatte das Ziel, vollkommen unabhängig von meinem Mann leben zu können. Das ging auch ein paar Jahre gut, doch dann bin ich genau in die Situation meiner weiblichen Ahnen gekommen – ich wurde abhängig, vor allem finanziell, und das hat an meinem Selbstwert genagt.

    Diese Loyalität zu erkennen, hat viele Jahre gebraucht, aber ich bin dankbar, das jetzt endlich zu verstehen und ändern zu können.

    Irene – Tochter von Christine – Tochter von Anna-Christine

    1. Ja liebe Irene,
      im Versuch es anders zu machen, fallen wir leicht ins entgegengesetzte Extrem. Mit der Erkenntnis, das unsere Mütter und auch die Väter zu ihrer Zeit ihr Bestes gegeben haben, kann Vergebung einsetzen und all die vergangenen Traumen und Erlebnisse dürfen endlich heilen. Für alle heilen.
      Segen und Herzensgrüße für dich

  3. Sabine du Liebe!
    Ahnen … Ahninnen … ein Thema das mich seit langen beschäftigt.

    So interessnt was du schreibst.
    Wichtig und wertvoll.

    Eugen Roth sagte so weise:
    *Auf meine Ahnen bin ich stolz.
    Ihr Blut, in meinen Adern rollts.
    Es fließt Blut in unsren Bahnen,
    von Leuten die wir gar nicht ahnen.*

    Ich liebe dieses Zitat!
    Segen sei mit dir, deinen Lieben….
    Herzlichst!
    M.M.

    1. Danke für deine Worte liebe Monika-Maria,
      ja ich empfinde es als wichtiger den je, uns wieder an unsere Ahnen zu erinnern, und nicht nur an die Untaten die sie getan, aber auch erlebt haben, sondern vor allem an ihr Wissen und auch an den Schmerz, den wir ja auch in uns tragen. Somit können wir uns und ihnen einen großen Dienst erweisen, wenn wir uns erinnern – und vergeben.
      Herzensgrüße
      Sirut Sabine

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