Jeder kann mal fallen. Sei es dir Selbst.Wert wieder aufzustehen.

Auch wenn ich mal falle, bin ich bereit mir kraftvoll wieder auf die Beine helfen. – Oder  – es ist keine Schande etwas nicht zu schaffen, aber es wird schmerzlich in dir, wenn du dich dafür verurteilst und auf den Scherben liegen bleibst.

Wenn du ein neues Projekt beginnst, vor einer neuen Herausforderung stehst, vielleicht ein neuer Job auf dich wartet oder ähnliches, so kannst du aufgeschlossen und neugierig darauf zugehen, oder dich in den Gedanken, in den Schubladen deines Verstandes verirren und ängstlich vor dem Neuen erstarren, sodass du handlungsunfähig bist.

Vielleicht hast du bisher meist Glück gehabt und dich doch trotz deiner Angst gut in das Neue eingefunden, doch ich möchte dir hier heute erzählen, welchen bewussten Weg du wählen kannst, um so eine neue Herausforderung zu meistern. Oder besser gesagt, ich möchte mit dir gemeinsam deinen Ängsten zu begegnen um bewusst den neuen Weg zu gehen.

Die größte Angst, die das kannst du mir glauben auch bei mir ab und zu noch auftaucht, ist die Angst nicht gut genug zu sein, nicht genug zu wissen und dadurch Fehler zu machen. Fehler, für die ich in der Vergangenheit getadelt oder bestraft wurde.

Ich bin mir sicher du kennst diese Gedankenschleifen, die dich von einer Frage zur nächsten führen, aber nicht zu einer Antwort. Wenn ich dies oder jenes tue, werde ich diese oder jene Reaktion hervorrufen – um nur ein Beispiel zu nennen. Das ist eine Angst, in der sich gerade Frauen gern verfangen. Doch ist es dir nicht auch schon passiert, dass dir vollkommen unerwartet ganz andere Reaktionen entgegengebracht wurden?

JA! Du denkst deine Antwort sei ungenügend, oder am Thema vorbei – und dein Gegenüber ist fasziniert von so viel Kreativität und möchte noch genauer wissen, wie du dir das vorgestellt hast. Und mit einem Mal sprudeln Ideen und Inspirationen wie aus einer frischen Bergquelle aus dir heraus, und du fragst dich, woher diese überhaupt kommen. In diesem Moment bist du mit der Essenz deiner Seele verbunden, du bist ganz bei dir und nicht in den Schubladen deines Verstandes.

Oder ein anders Beispiel – du probierst für dich mit einer neuen Technik herum. Du willst vielleicht ein neues Handwerk ausprobieren, oder ein Video aufnehmen, oder du überlegst einen Blog zu schreiben. Vielleicht hast du dir einige Informationen zum Thema geholt und bist nun voller Eifer am aufprobieren. Die ersten Versuche laufen echt wunderbar, und dann – dann unterläuft dir ein verheerender Fehler. Das Video ist gelöscht, oder das Werkstück ruiniert.

SOFORT meldet sich in dir eine Stimme, die dich kritisiert, verurteilt, ausschimpft, auslacht und kleinmacht. Innerlich steht dein Fräulein Rottenmeier vor dir und winkt mit dem Rohrstock.

Weißt du eigentlich, dass dies der beinahe wichtigste und ausschlaggebendste Moment in deinem Lernen ist?

HIER triffst DU deine Entscheidung aufzugeben oder den vermeintlichen Fehler als Chance zu nutzen um es erneut zu versuchen. Vielleicht fällt dir sogar schon auf, woran es gelegen ist, dass es diesmal schief ging, und du kannst diese Erkenntnis im neuen Versuch ausprobieren. Womöglich kommst du damit so schnell zum Erfolg, dass du es kaum glauben kannst.

Und das Schöne daran ist noch, es gab niemanden im Außen, der dir entweder geholfen und schon gar nicht einen der dich gescholten hat. Kannst du erkennen, dass beides du selbst bist? Das alles in deinem Kopf stattfindet. Und das dir ein tiefes Durchatmen, und einen Schritt aus der Situation herauszutreten geholfen hat einen neuen Blickwinkel zu bekommen.

Ja, es gibt Momente und Situationen, da brauchen wir die Hilfe und Unterstützung von außen, doch es gibt eben auch viele dieser Geschichten, da können wir uns mit unserer Hinwendung zu uns selbst, eigenständig wieder aufrichten.

An welcher Stelle stehst du? Kennst du diese kraftvollen Momente, in denen du den Mut hattest im zweiten – oder dritten – Versuch erfolgreich zu sein? Oder ist dein Mut noch ein kleines Pflänzchen, was sich lieber hilfesuchend an andere wendet? Auch das ist o.k. Dafür kann ich dann an deiner Seite stehen um mit dir gemeinsam deinen Mut zu nähren, und damit auch dein Herz für deinen Selbst.Wert zu öffnen, damit du dir schon bald selbst wieder auf deine Beine helfen kannst.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

2 Kommentare zu „Jeder kann mal fallen. Sei es dir Selbst.Wert wieder aufzustehen.

  1. Der Blogeintrag kommt mir gerade recht. Ich habe in letzter Zeit auch viele Momente, wo ich tief unten bin, nicht mehr weiß, wie ich aus meinem „Loch“ wieder rauskomme. Ich bin aber durch meine Ängste so kraftlos, ich weiß nicht, wie und wo ich in den Herausforderungen, die vor mir liegen, etwas Positives sehen kann/soll.

    1. Liebe Jaqueline, tief in einem Loch zu sitzen, das kenne ich auch. Da braucht es von dir viel Liebe für dich selbst, und ggf. Unterstützung von Außen. Zumindest habe ich mir in so Phasen immer Hilfe von Außen geholt. Und doch hast auch du selbst die Möglichkeit für dich immer wieder zu schauen, was dir gerade hilft – wie der Beitrag hier z.B. oder die Sonnenstrahlen die durch dein Fenster scheinen. Machmal sind es ganz kleine „unscheinbare“ Dinge, die den Mut mobilisieren können. Ich bin mir sicher, du findest da das eine oder andere in deinem Leben.
      Herzensgrüße
      Sirut Sabine

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