Gefühle fühlen leicht gemacht?

Die Wege des Lebens führen dich immer wieder zu neuen Situationen. Sie führen dich kontinuierlich auf einem unsichtbaren Weg zu neuen Erfahrungen. Erfahrungen, die deine Seele reifen lassen. Erfahrungen, die nicht in deine bisherigen Schubladen hineinpassen. Erfahrungen, die sich beängstigend anfühlen, weil sie eben nicht in eines deiner Muster passen.

Neue Erfahrungen, die dich mit deinen Grenzen in Berührung bringen. Die dadurch alte Muster an die Oberfläche schwemmen und dich alte Gefühle fühlen lassen. Einige, oder auch viele dieser Muster sind in der Kindheit entstanden, haben dein Leben geprägt und haben dich all die Dinge über dich glauben lassen, die dich jetzt womöglich einschränken, dieses Neue frei fühlen zu können.

Die Muster der Kindheit sind es, die dich glauben lassen, dass mit dir etwas nicht stimmt, wenn du nur deiner Intuition folgst. Die dich verunsichern, wenn dir neue Möglichkeiten begegnen oder eben auch mit Angst aufwarten, wenn du dem Ruf des Neuen folgst.

Du bist so daran gewöhnt, alles mit deinem Verstand zu sortieren und das einordnen der Gefühle geschieht schon meist automatisch, noch ehe du dir eines Gefühls und dessen Ursprung überhaupt bewusst bist.

Die Konditionierungen die du bisher erfahren hast, sind nur mit achtsamem Hinfühlen und innerem Hinhören zu enttarnen um neue Erfahrungen erst einmal zulassen zu können.

Neue Erfahrungen mit deinen Gefühlen fordern dich auf, die alten Wege zu verlassen. Sie fordern dich auf, den Mustern in dir zu widerstehen, nicht gleich alles in eine Schublade einzuordnen. Es sind Aufforderungen deiner Seele, wirklich einmal dem zu folgen, was sich gerade jetzt zeigt, das Gefühl zu fühlen, was gerade da ist.

Ganz oft nehmen wir uns nicht die Zeit, geschweige denn den Raum dafür. Auch hier greifen dann wieder die Muster, die uns erzählen, dass dafür gerade keine Zeit ist, das man seine Gefühle nicht so offen zeigt, und auch, dass man dadurch verletzlich und angreifbar wird.

Doch seien wir mal ehrlich, wie oft verletzt du dich selber, wenn du das was sich da gerade zeigen möchte einfach wegdrängst?

Wie stark wären deine Gefühle in dem Moment, wenn du sie fühlen würdest?

Und wieviel Kraft verlangt es von dir, diese Gefühle im Zaum zu halten?

Gerade gestern hatte ich selber wieder eine Situation in der mir mein Körper sehr deutlich zeigte, wie schwer und auch schmerzhafter es ist, die Gefühle zu kontrollieren, die Tränen nicht zuzulassen. Worte stockten, konnten nicht ausgesprochen werden, weil die Kraft gerade gebraucht wurde, um die Gefühle zu unterdrücken.

Je mehr du versuchst dich selbst und damit deine Gefühle zu kontrollieren, umso mehr schneidest du dich von dem ab, was dir von deinem Gegenüber als Geschenk angeboten wird. Denn wenn du bereit bist dich zu öffnen, dich in dem zu zeigen wie es dir gerade geht, umso mehr mitfühlende Hilfe und Anteilnahme kann dir entgegengebracht werden.

Und dann gibt es ja die Momente in denen du vielleicht mit dir und deinen Gefühlen allein bist. Und auch hier erklärt dir dein Verstand, warum es nicht möglich ist, das zu fühlen was ist. Wieso es so gefährlich ist, dich deinen Gefühlen hinzugeben. Und doch glaube ich, dass du -ebenso wie ich- diese innere Stimme kennst, die unter all dem Gezeter, warum du nicht fühlen darfst was du fühlst, eben diese eine sanfte Stimme ist, die dir versichert, alles ist gut.

Wenn du diese Stimme das nächste Mal wieder in dir hörst, vertraue ihr doch einfach mal, und verbinde dich ganz neu mit deinen Gefühlen. Du wirst erstaunt sein, was dabei in dir und mit dir geschieht. Gerne stehe ich dir dabei zur Seite, wenn dir der Mut fehlt alleine hinzuspüren, oder wenn du dich mutig genug fühlst tiefer in deine Gefühle hinein zu tauchen.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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