Die Frage nach dem Warum?

  • Was ist es, was dich morgens aufstehen lässt?
  • Was dein Herz Freudensprünge machen lässt?
  • Was, womit du die Welt ein Stück bunter machst?
  • Was ist deine Freude, die dich durch den Tag trägt?
  • Oder ist es eine unerklärliche Traurigkeit?
  • Ein leises Sehen nach Zurückgezogenheit und Stille?
  • Die Frage nach dem Warum?
  • Warum bist du hier? Was ist es, was du der Welt zu schenken hast?
  • Was ist der Sinn deines Lebens?

Ist es der Gesang der Vögel, das Lachen der Sonne, welches dich morgens fröhlich aus dem Bett hüpfen lässt? Oder ist es ein schleppendes Wachwerden? Lieber nochmal umdrehen? Die Decke über den Kopf ziehen und weiter schlafen?

Spüre in dir, was die Fragen bewegen, welche Antworten sich für dich zeigen. Ich kenne all die Antworten. All die Freude, mit der man morgens aus dem Bett springt, kaum erwarten kann den Tag zu beginnen und mit der Freude auszufüllen, die aus dem Herzen da emporsprudelt.

Ich kenne aber auch die Tage, an denen man lieber liegenbleibt, die Decke über den Kopf zieht und nichts hören und sehen möchte. Gerade heute hatte ich wieder diesen Moment, wo in mir die Frage aufstieg, wieso ich aufstehe, wieso ich in den Tag starte und mit welchem Leben ich ihn ausfüllen möchte.

Nun muss ich auch dazu sagen, dass in meiner Woche jetzt ganz viel geschehen ist. Ich bin täglich an meine Komfortzone gestoßen, bin tiefen Verhinderungsstrategien in mir begegnet und habe neue Tiefen meines Herzens ausgelotet. Ich bin längst vergessen geglaubten Träumen begegnet und durfte kraftvolles Lachen und eine so herzliche und bewegende Freude spüren, das es mir die Tränen in die Augen trieb.

Vielleicht kennst du diese Momente, kennst diese Höhen und Tiefen. Diese Freudentänze. Diese Trauermärsche. Und vielleicht fragest du dich die ganze Zeit, wie du damit umgehen sollst. Die Menschen die dich kennen behaupten wahrscheinlich von dir du leidest unter Stimmungsschwankungen? Du seist Launenhaft und schwer einzuschätzen, schon gar nicht zu kontrollieren.

Dabei stehst du so oft vor dem Spiegel und verstehst dich selbst nicht mehr. In einem Moment fühlst du dich freudig und nur kurze Zeit später ist die Freude einer Art Lethargie oder Trauer gewichen. Dabei bist du doch bereit der Freude in dir zu folgen. Und dann ist sie fort.

Wenn jetzt Tränen in dir aufsteigen, dann lass es zu. Lass das sein, was ist. Und wenn da Leere ist, dann spüre diese. Du musst nicht zu jeder Zeit positiv und freudig durch dein Leben springen. Du darfst auch deinem Körper die Möglichkeit geben all die Dinge, die du vielleicht gerade neu für dich entdeckt hast, all die Energien die dieses Neue in dir freigesetzt hat, und eben auch die alten Energien die sich gerade lösen, all dem darfst du Zeit und Raum geben. Es steht nirgendwo geschrieben, dass du immer fröhlich sein musst.

Oft höre ich den Satz „Es darf leicht gehen“ – ja das darf es auch, aber dennoch dürfen auch Momente oder manchmal sogar Tage dabei sein, an denen es sich nicht leicht anfühlt. An denen du vielleicht die Last der vergangenen Jahre ganz deutlich spürst. Und jetzt da du sie spürst, kannst du diesen Rucksack auch einmal ablegen. Ihn neben dir auf den Boden legen und dir all die Dinge und Themen anschauen, die du so lange mit dir herumgetragen hast.

Vielleicht erzählt dir eine innere Stimme das du dich nun schuldig zu fühlen hast, weil du diese Dinge nicht mehr tragen willst. Oder eine andere erklärt dir, dass du nun endlich frei bist und das alles schon viel zu lange getragen hast. Eine leise ängstliche Stimme fragt dich vielleicht wie es nun weitergehen soll, welchen Sinn das alles hatte. Und ein Teil in dir möchte einfach nur davonlaufen. Einer, das alles wieder wird wie früher. Und ein weiterer freut sich auf das Abenteuer des neuen Lebens.

Und schon bist du bei den Fragen des Anfangs angekommen und bei der einen ganz wichtigen Frage nach dem Warum?

Doch bevor du dich auf die Suche nach einer Antwort machst, möchte ich dich bitten, dir Zeit zu geben in der dein Körper die aufgewirbelten Energien sortieren darf. Zeit in der die alten Energien abfließen können damit Raum für die Neuen ist. Und dann noch einen Moment Zeit, in denen sich die neuen Energien auch in deinem System verankern können.

Und wenn du in all dem in der Liebe deines Herzens verankert bist, wenn du für dich weißt, dass all dies Schritte auf deinem Weg zu dir selbst sind, dann öffnet sich ein Raum in dem deine Liebe dich trägt.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

2 Kommentare zu „Die Frage nach dem Warum?

  1. Die letzten drei Artikel von dir, die ich gelesen habe, treffen derzeit voll den Nagel auf den Kopf. Als wären sie für mich geschrieben, dabei weiss ich, dass es vielen ähnlich geht.
    Herzlichen Dank dafür und all deine wunderbaren Worte und Wahrnehmungen. Liebe Grüsse Erika

    1. Danke liebe Erika,
      ja es geht momentan vielen Frauen so. Überall ist Veränderung und kaum vorstellbare Tiefen in uns öffnen sich. Ich für mich bin unendlich Dankbar, dass ich diese Zeit nicht allein „durchstehen“ musste. Ich durfte mir erlauben Unterstützung an meiner Seite zu haben. Das ist ja auch immer wieder ein gern genommener Verhinderer in unserem Denken, das wir es alleine schaffen müssten. Doch das stimmt nicht. Immer und überall sind genau die für uns passenden Hilfen zur Stelle, wenn wir sie sehen und annehmen. Und gerne teile ich mein Wissen und meine Erfahrung hier mit dir – oder wir gehen tiefer in einer persönlichen Begleitung. http://lebensradweg.de/herzensweg.html
      Herzensgrüße
      Sirut Sabine

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