Trägst du noch brav dein Kreuz?

Folge der Auserstehung anstatt dem Leiden und Sterben. Trägst du noch brav dein Kreuz? Fühlst du dich unterdrückt und ausgenutzt? Ja? Gut. Gerade zur Osterzeit kommt dieses Bild wieder an die Oberfläche. Und ebenso wie an Weihnachten werden die Geschenke und der Konsum immer größer.

Ich frage dich jetzt – WAS feierst DU an Ostern? Und BITTE sei wenigstens zu dir ehrlich. Feierst du die Fruchtbarkeit in Form von Eiern und Hasen? JA. Dann würdest du ja ein altes heidnisches Fest feiern!

Feierst du das Lamm – das Opfer, die Sünde, die Sühne und den Tod? Bravo. Dann bist du ein guter Christ. Betrachte dir dieses Bild auch gut, da es dich immer an deine Schuld und deine Ängste erinnert.

Auch wenn es jetzt hart klingen mag, doch ich kann nicht mehr mit dir dein ach so schlimmes Leben bedauern. Ich habe zu diesem Ostern eine neue Entscheidung getroffen.

Ich habe mich dazu entschieden das Leben zu feiern. Die Auferstehung! MEINE Auferstehung, und die von Mutter Erde, die nun nach dem langen Winter zu neuem Leben erwacht.

Vor einem Jahr habe ich einen ähnlichen Artikel geschrieben – Ostern ist jetzt immer https://lebensradweg.com/2016/03/27/ostern-ist-jetzt-immer/ – auch damals bin ich zuvor durch ein Sterben hindurchgegangen. Ein Sterben, was mich einen Teil meiner Seele gekostet hat. Heute ist es ähnlich und doch anders. Heute habe ich mich FÜR das Leben entschieden. Für MEIN Leben. Für ALLES was meine Seele mir serviert. Und all das, was ich bisher unbewusst kreiert habe. Denn das kommt ja auch noch auf mich zu. Aber ab heute kreiere ich neu. Ab heute kreiere ich mit FREUDE. Und mit LIEBE. Und aus dieser Freude und Liebe heraus kann ich die Früchte der vergangenen trüben Samen auch freudvoll annehmen und verwandeln.

Ich passe in kein System mehr, das habe ich heute wieder festgestellt. Und somit erschaffe ich mir mein eigenes System. Eines der Freude und der Liebe. Eines im Dienst von und für Mutter Erde.

Gerne lasse ich dich daran teilhaben, wenn du bereit bist neue Wege zu gehen. Gerne kannst du ein Stück an meiner Seite gehen, doch wisse, ich weiß nicht was morgen kommt, außer dass ich meinen Fokus weiterhin und immer wieder auf Freude und Liebe ausrichten werde. Und damit folge ich unabdingbar den Spuren von Mutter Erde und ihrem stetigen Sterben und Werden.

Wenn du bereit bist tagtäglich zu sterben um wieder auferstehen zu können bist du mir von Herzen willkommen. Wenn du weiterhin deinen Weg der Angst gehst, so bitte ich dich ihn mit all deiner Hingabe und Liebe zu gehen.

Ich liebe dich, und ich segne dich in deinem Licht.

Sirut Sabine

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Lebensradweg ist mein Schlüssel das Leben zu verstehen, es zu vertiefen und zu erkennen, wo ich stehe und welches der nächste Schritt ist auf dem Weg, meiner Seele IN diesem Leben zu begegnen.

Hast du Fragen/ein Thema, bei dem du gerade Unterstützung brauchst, dann bin ich gern für dich da. http://lebensradweg.de/ fühle dich auch in unserer Facebook-Gruppe –Stand your ground and shine–  herzlich Willkommen

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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2 Kommentare zu „Trägst du noch brav dein Kreuz?

  1. Liebe Sirut Sabine,
    ich denke, für mich ist Ostern dieses Jahr auch so etwas wie Neuanfang, unabhängig von Religion und Lehren. Auferstehen klingt ziemlich groß für mich, aber ich denke, es hat trotzdem etwas davon. Etwas von „sich aufmachen“, „losgehen“ und natürlich auch, sich darüber freuen. Trotz all der Unsicherheit, die das mit sich bringt 😉 Denn die „neugeborenen“ Schritte sind ja meist noch etwas wackelig und unsicher, manchmal zögerlich. Und last but not least, es hat für mich auch etwas von Beschenktwerden und Danken – dafür, dass ich auf meinem Weg schon bis hierher gekommen bin.
    Liebe Grüße
    Manuela

    1. Ja liebe Manuela,
      so wundervoll … in jeder schwingt eine feine Nuance von Neuem mit … Neuanfang … Mut … Vertrauen … und immer wieder Dankbarkeit über all die „gelernten“ Erfahrungen. Du hast es schon richtig erkannt, es sind Sinnbilder, die ich verwende, weil sie eben auch so tief in uns verwurzelt sind. Und jede hat ihre eigenen Themen damit.
      Herzensgrüße an dich.

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