Fleisch oder nicht Fleisch ist nicht die Frage

Die Frage sollte lieber lauten, wieso müssen so viele Tiere so qualvoll sterben um dann das überschüssige Fleisch zu entsorgen?

Und es geht auch nicht darum, ob es besser ist Vegetarier zu sein, damit keine Tiere mehr getötet werden, das appelliert wiederum an das eigene schlechte Gewissen und füttert schlussendlich nur das Ego. „Ich bin Vegetarier – und ich bin dadurch besser wie du als Fleischesser“, bauscht sich das dann auf.

Haben Pflanzen auch eine Seele?

Eine Leserin meines Blogs schrieb gerade, das sie Hemmungen hat Pflanzen zu essen. Ja, auch Pflanzen haben eine Seele und dennoch werden sie lieber verzehrt als Fleisch. (Sorry – ist jetzt hart) vielleicht, weil sie keine Geräusche von sich geben, wenn sie getötet werden.

Aber woher wollen wir denn wirklich wissen wie gut uns eine vegane Kost wirklich tut?

Vielleicht sind unsere Körper ja auf eine AUSGEWOGENE Mischkost ausgelegt. Ich weiß ja, das jeder für sich selbst verantwortlich ist, und doch lassen sich so viele von außen in dogmatische Regeln pressen, nur um ein wenig mehr spirituell oder lebensfreundlicher zu sein.

Auch auf die Gefahr hin hier eine Lawine von Kommentaren oder dislikes auszulösen, habt ihr – hast du für dich – jemals in deinem Herzen nach einer Antwort nach diesen Fragen gesucht? In meiner Kindheit hieß es noch „Die Milch macht’s“ – das einzige was ich dabei sehe sind traurige Kälbchen und Mutterkühe die voneinander getrennt sind.

Das einzige Problem dabei ist m.E. die Massentierhaltung. Die gab es im heutigen Umfang früher nicht. Und mit ihr kommen Vogelgrippe, Schweinepest und Co. daher und schüren weitere Angst. Es sollte sich jeder einmal klarmachen woher seine Nahrung kommt und welcher Schmerz darin verborgen ist, von den Medikamenten nicht zu reden.

Es geht hier also nicht mehr darum, wer nun besser/schlechter, erleuchteter oder gesünder isst. Es sind schlicht und ergreifend deine Gedanken und dein Fokus, ob du das gute wählst oder das böse.

Ich hatte übrigens lange Jahre mit Sodbrennen zu tun, bis ich irgendwann festgestellt habe, dass mein Körper keine Mich verträgt. Es war eine zeitaufwendige Suche, denn ich habe in gewissen Zeitabständen einzelne Nahrungsmittel gemieden bis ich zu dem heutigen Ergebnis kam. Anfangs dachte ich es wären all die Weißmehlprodukte, Wurst kann ich seit Jahren schon nicht mehr essen, und Käsebrötchen gehen auch nicht. Aber Brötchen alleine – das geht. Auch hier habe ich viele Varianten durchgetestet. Z.B. vertrage ich Sahne in Maßen und Joghurt überhaupt nicht. Selbst Fleisch kann ich manchmal Wochenlang nicht essen, und dann wieder gern.

Du siehst, da gibt es kein Allgemeinrezept. All das ist so individuell wie wir Menschen unterschiedlich sind.

Es liegt hier an jedem selbst die Verantwortung zu übernehmen und für und bei sich zu schauen. Und vor allem auch dort zu schauen, wo du dich von außen in eine Angst hineinmanövrieren lässt, die womöglich gar nicht deine ist. Denn es gibt keine bessere Möglichkeit Menschen zu kontrollieren als mit der Angst.

Bitte beachte, all dies sind meine Gedanken und es ist meine Wahrheit. Deine kann/darf und soll/wird eine ganz andere Grundlage haben und sein.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

3 Kommentare zu „Fleisch oder nicht Fleisch ist nicht die Frage

  1. Ich für meinen Teil bin weder ein Fleischesser noch Vegetarier oder Veganer. Ich esse viel Gemüse und bisschen Obst und hin und wieder mal Fleisch. Aber das kommt bei mir so alle paar Wochen mal vor. Milch meide ich auch meist, will aber auf Käse dann auch nicht immer verzichten. Und ja es gibt viele Alternativen aber die Frage die sich bei mir auftut ist dann: Ist diese Alternative, so wie sie entstanden ist, tierfreundlicher und umweltschonender? Denn ich denke zum Beispiel an Monokulturen im Sojaanbau oder ähnliches die auch oft mal mit Pestiziden behandelt wurden. Durch die Nutzung von Pestiziden kommen auch einige Lebewesen, die in diesen Feldern ihr Zuhause haben, ums Leben. Usw., usw..

      1. Und dann gibt es noch Sachen wie Kokusnussfett, Bananen, Orangen, etc. welche oft einen weiten Weg in unsere Supermärkte haben… Da kann man sich echt das Hirn zermartern. Aber es zu ignorieren füllt sich einfach falsch an.

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