(D)ein Leben unter dem Kreuz

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Seit 2000 Jahren begleitet uns im christlichen Glauben Jesus am Kreuz.

Hast du dich jemals gefragt, wieso dieses Symbol für die Kirche so wichtig ist?

Hast du dich schon jemals gefragt, was es wirklich damit auf sich hat?

In einem Gespräch mit einer Freundin wurde mir deutlich, wieviel energetische Macht dieses Symbol verstreut. Es hält dich in deinem Glauben an Schuld. Es lässt dich glauben, du seist schuld daran, dass Jesus am Kreuz starb.

Die Hinterlist, die in dieser Symbolik verborgen liegt, zeigt deutlich, wieviel Macht die Kirchen einst hatten. Und es zeigt die Angst, die sie vor Menschen hatten und haben, die sich nicht an dieses Symbol binden ließen.

Eine Weltmacht benutzt deine Angst, deine Sünde, um sich davon zu nähren und dich damit kontrollieren zu können. Sie reden dir ein, dass es nur Außerwählten möglich sei eine direkte Gotteserfahrung zu machen. Zugegeben, heute glauben weniger Menschen daran, doch es gibt genügend, die in ihrem Schuldbewusstsein täglich um Abbitte flehen.

Weißt du eigentlich wieso die Kelten und Germanen ausgerottet wurden?

Ganz einfach – sie waren davon überzeugt und wussten, dass jeder Mensch zu jeder Zeit eine direkte Gotteserfahrung machen konnte und kann. Und natürlich war dieser Glaube nicht mit dem Neuen christlichen Konzept vereinbar.

Stell dir doch mal vor, du, und jeder andere Mensch wüsste, das für die direkte Gotteserfahrung kein Priester notwendig wäre. Wo kämen wir da hin?

Und doch gibt es genügend Menschen, die mich, selbst in der heutigen Zeit wieder als Hexe verbrennen oder steinigen würden, da ich so etwas schreibe. Daran kannst du erkennen, dass auch die schlimmste Gräueltat der Kirchen – die Hexenverfolgung – nur einen einzigen Zweck hatte. Die Macht und Kraft der einzelnen Menschen zu brechen um sie in Angst, Schrecken und Schuld besser kontrollieren zu können.

Selbst heute kannst du bei einem Priester um Vergebung deiner Sünden bitten, und dir wird die Absolution erteilt. Welch ein Hohn. Jesus würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sehen würde, was aus seiner Lehre gemacht wurde. Wenn er es nicht schon längst getan hat, um nicht mitansehen zu müssen, wie in seinem Namen gemordet und unterdrückt wird.

Und doch empfinde ich ihn als so mutig und tolerant, dass ich das Gefühl habe, er würde sagen, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Es ist das Geschäft mit Angst und Geld, die die Kirchen (noch) aufrechterhält. Und doch beschweren sich viele über schwindende „Besucherzahlen“ bei den Gottesdiensten. Da sind dann meist die zu finden, die unter der Woche dem Gegenspieler dienen und sich am Sonntag die Hände reinwaschen wollen.

Ja, ich kann hier nicht alle über einen Kamm scheren, das will ich auch nicht, ich möchte einfach nur aufzeigen, was sich da in mir so zeigt. Und um auf das erwähnte Gespräch vom Anfang zurückzukommen, dort stellte sich dann eine wirklich entscheidende Frage:

WARUM stellt eine Kirche, die ihren Gott und den Gottessohn so sehr liebt und verehrt ein Bildnis zur Schau, in dem der Leichnam des geliebten Gottessohnes immer wieder verhöhnt wird?

Warum wurde kein anderes Bild gewählt?

Es hätte doch mit Sicherheit schönere und kraftvollere gegeben. Das Abendmahl. Die Fußwaschung. Oder als Jesus über das Wasser geht, mit der Frau am Brunnen spricht, oder die Geldwechsler aus dem Tempel wirft. Oder das, als er sich vor Maria Magdalena stellt, als sie gesteinigt werden sollte.

Da sind eine Menge Bilder, die die Kraft und Liebe von Jesus zeigen. Ich für mich habe hier eines neben meinem Laptop stehen, auf dem er liebevoll seine Arme ausbreitet, so als wolle er die ganze Welt darin empfangen.

Und so möchte ich nun auch dich bitten, meine Gedanken dieses Artikels mit offenem Herzen zu lesen (empfangen) und sie in dir mit deiner Wahrheit zu vergleichen. Sie müssen nicht deiner Wahrheit entsprechen, denn es ist meine Wahrheit und es sind meine Gedanken. Doch wenn sie dich berühren, lass das heilen, was dadurch angesprochen wird.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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3 Kommentare

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