Die Kraft des Dankens

Wir wollen in unserem Leben ja meist, das es uns gut geht. Und oft spielt unser Ego uns die feinsten Tricks, das es nicht so ist. Dann stecken wir in irgendwelchen Mustern fest, die wir glaubten erlöst zu haben. Nun ja, erlöst sind sie ja wohl auch, doch unserem Ego ist es eine Freude und in die Angst zu locken. Und mit seinen seichten Versuchungen schafft es das dann oft genug auch. Und plötzlich hängen wir in einem Thema, was wir glaubten erlöst zu haben und versuchen verzweifelt darin einen Sinn zu erkennen. Und je mehr wir uns drehen und wenden, umso mehr versticken wir uns in den Fallstricken der Angst. Da hilf meist nur ein Gespräch, ein von außen auf die Situation gerichteter Blick, der die innere Erinnerung wieder freisetzt. Eine Erinnerung, an das was wir wollten, dass was wir gerade erleben und welcher Sinn dahinterliegt.

Gerade in den letzten Tagen durfte ich Begleitung und Erinnererin in einer solchen Situation sein. Eine Begebenheit, die auch mich wieder an etwas erinnerte. Nämlich daran, dass ich einfach mal für das Dankbar bin, was mich die letzten Jahre getragen hat. Allzu oft wissen wir sehr genau, was uns nicht mehr gefällt, wie wir uns unser zukünftiges Leben vorstellen, einfach aus dem heraus, wo wir gerade wegwollen. Zu oft vergessen wir dann, für das was uns bisher getragen hat dankbar zu sein. Denn egal wie es jetzt ist, es war zu Beginn anders – freundlicher – vielleicht auch leicht und schön. Nun ist es das nicht mehr und wir wollen nur noch weg. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Job, eine Wohnung oder eine Beziehung handelt, der wir entfliehen wollen.

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Wir können ganz genau fühlen, wohin unser Herz uns zieht, doch ist da irgendetwas, was uns ausbremst. Irgendeinen Teil in der Geschichte haben wir nicht bedacht. Wir können Kündigungen schreiben so viel wir wollen, und das neue zeigt sich doch nicht. Wenn wir neben den Kündigungen (die wir zuallererst für uns schreiben, ohne sie abzuschicken, nur das sie auf energetischer Ebene wirken) vergessen unsere Dankbarkeit auszudrücken, wird der Weg immer zähfließend sein.

Ich selbst habe eben einen Brief zum Abschied und mit eben dieser Dankbarkeit verfasst. Einen Brief, der in mir eine Menge bewegt und verdeutlicht hat. Ich werde diesen Brief nicht abschicken, und dennoch wirkt er. Und zur Verstärkung bin ich dem Impuls gefolgt, ihn mit in meinen Heilkreis zu legen. Denn auch dort geht es in erster Linie um Transformation, Abschluss von etwas Altem, um dann in einer neuen Energie geborgen zu werden.

Aber ist es denn nicht immer so – dass zuvor etwas Altes sterben muss, damit neues Leben entstehen kann?! Und wieso sollte es in diesem Fall anders sein.

So frage ich dich nun – wo in deinem Leben kannst du deine Dankbarkeit in Worte fassen, damit ein Abschluss sich schließen kann, um eine neue Tür zu öffnen?

Wer ist es wert, das du ihm/ihr einmal deine Dankbarkeit ausdrückst?

Wie gesagt es ist nicht wichtig, ob du diesen Brief abschickst, denn meist haben sich solche Situationen seit langem zugespitzt und es hilft nur noch loslassen auf allen Ebenen. Aber es gibt sicherlich auch Abschiede, die aus „freundlichen“ Gründen stattfinden müssen, und da kann es sogar sehr schön sein, einen solchen Brief abzuschicken oder auch zu erhalten.

Lass dich vom Flow des Dankens erfassen und lass die Worte einfach aus deinem Herzen fließen.

out of SPIRIT into MYSELF – ankommen auf deinem Platz 8./9.10.2016

Circle of Life – das Jahresprogramm startet am 29./30.10.2016  

Wenn du wiedererkennen kannst, dass die äußere Natur ein Spiegel deiner inneren Natur ist, kannst du sein was du wirklich bist. Möge sich jedes Wesen an seine Einzigartigkeit erinnern und diese aus dem Herzen heraus und mit Freude leben… In Liebe… Sirut Sabine…

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