Die Macht der Frauen

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Tief in uns Frauen liegt eine verborgene und von vielen vergessene Kraft und Macht. Wir haben die Fähigkeit Leben zu erschaffen. Im Gegensatz zu den Männern, die zwar materialisieren können, können wir wirkliches Leben gebären.

Schon sehr früh in unserer kirchlichen Geschichte wurde das von wenigen erkannt und es begann eine Jahrhunderte andauernde Unterdrückung. Von der Ausrottung durch die Hexenverfolgung nicht zu reden.

In der jüngeren Geschichte zeigten sich erste Anzeichen einer anstehenden Veränderung durch die Emanzipation der Frau. Doch dieser Versuch brachte lediglich als Männer verkleidete Emanzen hervor. Und allein im Wort E-man-zipation versteckt sich schon der Mann, der niemals eine Frau sein kann.

Die aufkeimende Suche nach einem neuen Matriarchat lässt die Angst der Männer nach deren Unterdrückung laut werden und bringt abermals Unruhe. Aber das Patriarchat lässt sich nicht aufrechterhalten, es zerfällt. Mit dem Zerfall stehen dann Männer und Frauen vor der Frage, wohin die Reise gehen soll.

Im falschverstandenen Glauben, das im Matriarchat Frauen über Männer herrschten, wollen viele Frauen ihre Macht aber auch nicht anerkennen. Dabei ist es ein Hirngespinst, was allein in unseren Köpfen stattfindet.

Meines Wissens nach haben im Matriarchat Frauen und Männer gleichberechtigt nebeneinander gelebt. Jeder war für seine Aufgaben zuständig. Zugegeben gab es eine Ausnahme, nämlich die Mutterlinie, die mit der Christianisierung in eine Vaterlinie übergegangen ist.

Doch welche Macht liegt wirklich in den Frauen?

Auch wenn mir heute wohl die Männer ins Wort fallen möchten, das ohne ihren Samen, kein Kind wachsen könnte, so ist dieser winzig kleine Bestandteil wie ein Tropfen im Ozean. Die Mutter (Frau) trägt in ihrem Körper die Möglichkeit neues Leben entstehen zu lassen. Mit ihrem eigenen System nährt, schützt und trägt sie das Ungeborene neun Monate. Und auch nach der Geburt ist sie die Einzige, die das Kind nähren kann. Abgesehen von einer Amme (wiederum eine Frau) falls ihr Körper nicht genug Milch produzieren kann.

Die Geburt als kraftvollster schöpferischer Akt wird von Ärzten technisiert und zur Massenproduktion herabgespielt. Der aktuell immer weiter sinkende Status der Hebamme macht das deutlich. Und aus einer inneren Unsicherheit, die durch das systematische Abgeschnittensein ihrer weiblichen Urkraft von außen bewirkt wird, sind sich viele Frauen ihrer eigenen Kraft nicht bewusst.

Allein diese Kraft, diese Macht, diese in uns lebendige Schöpfung wird von so vielen Frauen – aus den geschichtlichen Prägungen heraus – als Last und Sünde empfunden, das sie in der heutigen Zeit möglichst schnell wieder an ihrem Arbeitsplatz präsent sein wollen.

Das ist eine weitere Lüge, in der wir gefangen sind, das wir für unser Überleben Geld bräuchten – doch das soll an anderer Stelle erläutert werden.

Hast du dir einmal Tiere in freier Natur angeschaut? Löwen? Elefanten? Frösche?

Der prachtvolle Löwe mag vielleicht äußerlich ein Rudel anführen, aber die Löwinnen versorgen ihn mit Futter, hüten im Verbund die Jungen und adoptieren sogar verwaiste Babys. Bei den Elefanten ist es ähnlich. Die Herde wird meist von einer alten Elefantenkuh angeführt, und der Bulle dient mit deinen Statussymbolen der Abwehr der Angreifer.

Oder Frösche und andere Amphibien, sie benötigen nicht zwangsläufig einen Partner um ihre Eier zu befruchten. In Zeiten einer geringen männlichen Population sind die Weibchen in der Lage, die Eier selbst zu befruchten.

Und es gibt noch weitaus mehr dieser Beispiele. Du siehst also, dass in den Frauen, oder im Weiblichen eine sehr große Macht und Kraft angelegt ist, die sorgsam von der männlichen Angst und eigenen Inanspruchnahme der Macht, unterdrückt wurde.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

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© Sirut Sabine Haller

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