Wonach du wirklich suchst

Dieses ganze Suchen und Forschen im Außen dient einzig deiner Suche nach dir selbst. Ob du das nun in Verbindung mit einem Partner, einer Zwillings- oder Dualseele veranstaltest, oder in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. In Zwistigkeiten an deinem Arbeitsplatz oder in der Abgeschiedenheit deiner vier Wände oder des Waldes.

Egal aus welcher Situation heraus du deine Suche beginnst – sie hat IMMER nur ein Ziel.

DICH SELBST!

 

All dein Sehen nach einem zweiten zeigt dir, das du nicht Eins BIST!

All dein Hoffen, auf eine Partnerschaft zeigt dir, dass du keine Partnerschaft mit dir selbst eingegangen bist!

All dein Schmerz des Alleinseins zeigt dir, das du nicht mit dir selbst verbunden bist.

Selbst dein Ungebunden sein – aus welchen Gründen auch immer – zeigt dir, das du nicht wirklich ver-bunden bist.

Ales das sind Spiegel, die dir deine verlorengeglaubte Verbindung zu dir selbst zeigen.

All das sind Hinweise IN dir zu schauen.

Du kannst diese Hinweise aber nur dann nutzen, wenn sie dir bewusst sind.

Das kann ein ziemlich schmerzhaftes Erkennen der Wahrheit in dir sein, doch es ist der einzige Weg, die einzige Möglichkeit, dich wieder mit dir selbst zu verbinden.

Wir sind so darauf trainiert, unser Leben auf einem zweiten auszurichten, das wir übersehen, dass dieser wirklich nur ein Spiegel von uns selbst ist.

 

Zu Beginn einer Partnerschaft setzen wir uns unsere rosarote Brille auf, schauen, dass wir uns gut und schön präsentieren, und können aus dieser Halbwahrheit heraus auch nur die Halbwahrheit im anderen erkennen. Die andere Hälfte dieser Halbwahrheit sehen wir, wenn wir nach einer Weile unsere Brille absetzen. Dann erkennen wir Macken und Unliebsames am Gegenüber, die dieser uns diesmal ungeschminkt spiegelt. Denn es sind unsere eigenen Macken und Unliebsamkeiten, die wir hier zu sehen bekommen. Und dabei ist es gleich-gültig, ob es sich um eine Partnerschaft, Freundschaft oder den Kollegen handelt. Selbst der Eisverkäufer und der Milchmann sind unsere Spiegel.

Durch unsere so hochgeschätzte, menschliche Weiterentwicklung, in der wir meinen den Tieren etwas vorauszuhaben, übersehen wir den sehr wichtigen Teil der Abnabelung.

 

Jedes Tier wird irgendwann von seiner Mutter „verstoßen“. Jedes Tier muss in kürzester Zeit lernen sein eigenes Futter zu erjagen. Jeder Vogel muss fliegen lernen, jede Ente schwimmen und jedes Eichhörnchen Nüsse sammeln. Und wenn es all diese Dinge gelernt hat, wird es von der Mutter in die große weite Welt entlassen. Es hat keine Möglichkeit, wieder zurückzukehren, nachzufragen oder sich weiter füttern zu lassen. Die Mutter würde es als Eindringling betrachten und angreifen. Also, wenn das Jungtier überleben will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als all diese Dinge möglichst schnell und gut zu er.lernen.

Wieso haben wir Menschen das im Laufe unserer Entwicklung ver.lernt?

 

Wir hängen an den Rockzipfeln der Mutter und heischen nach der Bewunderung des Vaters, anstatt uns selbst zu nähren und zu bewundern. Jede Beziehung ist bisher nach diesem Prinzip aufgebaut und lässt Kinder um die Gunst ihrer Eltern wetteifern.

Wieso spielen wir weiterhin Sandkastenspiele um weggenommene Schippchen und zerstörte Sandburgen?

Ich persönlich denke, dass mit der Erweiterung unseres Verstandes so viel Kompliziertes in unser Leben getreten ist, das wir die Einfachheit überhaupt nichtmehr erkennen können.

Wir denken uns kreuz und quer durch alle möglichen Szenarien und übersehen die Möglichkeit, einen neuen Schritt zu gehen. Wir denken uns in die Zukunft und spielen Möglichkeiten durch, die wir gerne hätten, oder durchforsten die Vergangenheit auf der Suche nach Schuldigen und Erklärungen für unser heutiges Leben.

Und auch hier suchen wir IMMER außerhalb. Wir suchen bei anderen. Nur sehr wenige Menschen sind bereit, WIRKLICH bei sich selbst hinzuschauen. Die eigene Verantwortung zu übernehmen. In den eigenen Spiegel zu schauen um zu erkennen, das die Welt da draußen nur ein Impuls- und Hinweisgeber ist, um das eigene Innere zu erforschen.

Sobald du einen Blick – und das kann ein wirklich kleiner Blick sein – auf den Glanz und die Schönheit deiner Seele erhascht hast, wirst du stetig versuchen, dieses Bild wieder zu finden. Und wenn dir dabei WIRKLICH bewusstwird und ist, dass alles was dir begegnet ein Spiegel ist, der dich auf diesem Weg begleitet, kannst du die Verantwortung für dein Leben übernehmen und dich Schritt für Schritt aus den alten Dramen befreien.

Mit jedem Schritt, dem du dem wiedergefundenen Weg deines Herzens folgst, befreist du dich von Anhaftungen und Glaubensmustern der Vergangenheit. Du sortierst dich neu. Du orientierst dich nicht mehr an anderen. Du rückst näher zu dir. Du entfernst die Mauern, die bisher dein Herz eingeschlossen hielten und befreist somit dein Leben.

Und in diesem Freiheitsweg wird es dir zunehmend gleich-gültiger, wie andere dich sehen, denn du bist nun bereit, die Wahrheit, die dein Herz dir zeigt auch in deinem Leben zum Ausdruck zu bringen. Auch auf die Gefahr hin, dass sich einige Menschen dafür bei dir mit der Kündigung der Freundschaft bedanken. Doch wenn es deren Wahrheit ist, wirst du sie nicht von deiner überzeugen wollen.

Dein Weg ist nun ein Weg zu dir. Ein Weg, den du mit jedem Schritt neu wählst. Ein Weg, den du obwohl du keine Landkarte und keinen Routenplaner dafür hast, doch in vollem Vertrauen weitergehst. Du weißt ganz einfach, das dein Herz der einzige und wahre Kompass ist, der dich auf sicheren (und manchmal nicht einfachen) Wegen durch dein Leben geleitet.

Der Weg er-scheint zwar im Außen, und doch ist er ein stetiger innerer Weg.

Ein Weg zu dem was du schon so lange in deinem Leben suchst.

Ein Weg hin zu dir. Und dann erkennst du es!

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In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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2 Kommentare zu „Wonach du wirklich suchst

  1. Finde ich super deinen Beitrag! Erinnert mich ein wenig an Alan Watts (welchen ich sehr mag). Ja ich glaube viele von uns suchen immer Erfüllung und Freude irgendwo in der Zukunft oder in ganz ausgefallenen Taten und Dingen, anstatt sie in den einfachsten Taten und kleinen Dingen vor uns zu sehen. Sich ihrer erfreuen. Und Achtsamkeit ist meiner Auffassung nach eine große Hilfe dies wieder zu erlernen. LG Pit

    Und eine schöne Ewigkeit! 😉

    1. ja, und ebenso suchen wir Erfüllung in Partnerschaft und Familie und Freudneskreis. Dabei übersehen wir, das nur wir selbst es sind, die uns erfüllen können. Erst aus diesem Erfüllt-Sein kann unsere Liebe frei fließen und sich mit der Libe anderer verbinden.
      Herzensgrüße an dich 🙂

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