Veränderung geschieht immer

In jedem Moment, in jedem Atemzug, Veränderung geschieht und wir bemerken es manchmal gar nicht. Oder wir merken es dermaßen stark, dass wir meinen kaum hinterher zu kommen. Veränderung ist allgegenwärtig. Von Atemzug zu Atemzug. Gerade sind wir noch in Opferthemen gefangen und im nächsten Moment öffnen sich die Türen in eine neue Welt. Oder wir stehen an der Schwelle zum Loslassen und können aber das Neue noch nicht sehen. In beiden Fällen und in jeder Veränderung überhaupt ist Vertrauen gefragt.

Vertrauen in uns selbst und Vertrauen in unsere Höhere Führung. Wenn diese fehlt oder weniger zu spüren ist, meinen wir unsere Welt würde zusammenbrechen. Wir könnten meinen uns würde ein Teil von uns weggenommen. Doch es löst sich einfach ein altes Muster auf, um dem was da tief in uns schlummert Raum zu geben. Und den Geschenken des Lebens Raum zu geben. Festhalten hindert uns daran, dem Wunder in unserem Leben zu begegnen. Festhalten hält uns in alten Mustern gefangen, in denen wir verzweifelt versuchen aus unserem Sein heraus etwas zu bewirken. Wir strampeln uns ab und treten doch auf der Stelle.

Wenn wir nun die Hände öffnen und aufhören zu tun, uns einfach dem hingeben, was da ist, das fühlen, was da in uns aufsteigt, können wir spüren, wie das Alte von uns abfließt. Und wenn wir weiterhin achtsam und aufmerksam sind, können wir fühlen, wie sich die Veränderung ganz sanft durch unser Leben zieht und uns mit allem versorgt, was jetzt in diesem Moment nötig ist. So können wir mit dem Leben fließen, mit der Veränderung fließen und uns hingeben, in dem Moment, in dem wir sind.

Die Krux in unserem Widerstand gegen Veränderung sind unsere Bewertungen der Veränderung. Da kommen uralte Gefühle an die Oberfläche, die mit ihren verknüpften Bewertungen alle möglichen Ängste in uns auslösen. Ich habe ein schönes Beispiel dazu gelesen – über einen Baum. Der macht sich auch keine Sorgen darüber, wann seine Knospen erblühen, wie viele Bienen diese anziehen, und wann es Zeit ist, im Herbst die Blätter abzuwerfen, um im Winter nackt dazustehen. Der Baum gibt sich ganz seinem natürlichen Rhythmus der Veränderung hin. Er ist verbunden mit dem Leben IN sich und um sich herum. Er weiß einfach, dass diese Zyklen sind.

Wir hingegen haben verlernt mit dem Leben zu fließen. Wir wollen immer alles jetzt und sofort. Außer dass was uns in unserer Komfortzone hält, das wollen wir nicht hergeben. Doch woher wissen wir, ob das eine besser oder schlechter ist als das andere? Wir können nicht wirklich wissen, wieviel Freiheit uns das Loslassen schenkt und welcher Segen in dem liegt, was da neu entstehen will. Das ist dann der Moment, den unser Ego ergreift uns mit seiner Angst zu konfrontieren. Selbst wenn unser Herz tiefen Frieden ob dieser Verwandlung verspürt, sind wir doch so menschlich, das die Angst des Egos auftaucht. Doch mit jeder Begegnung dieser Angst schwindet sie ein weiteres Stückchen. Mit jedem einlassen auf die Veränderung fließen wir weicher mit ihr mit.

Auch ich darf immer mal wieder für mich feststellen, welche Ängste da noch sind, und wo ich nicht loslassen will – auch wenn ich es könnte. Mit jeder Angst, mit jeder Schicht die sich da zeigt, ist es mir möglich einen weiteren Schritt auf mich selbst zuzugehen. Eine weitere harte Schale des Schutzpanzers zu knacken, um dem weichen Kern in mir zu begegnen. Es ist ein fortlaufender Prozess, und es ist manchmal echt hart, den ganzen Mustern in mir zu begegnen, doch je mehr ich der Veränderung vertraue, umso leichter darf sie geschehen.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

 

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