Wollen – Zögern – Handeln

Im Grunde unseres Herzen spüren wir ganz genau, das eine neue Zeit anbrechen möchte. Wir spüren deutliche Veränderungen in unserem Denken, Fühlen und Handeln. Wir fühlen unsere Herzenssehnsucht und sind Feuer und Flamme den neuen Weg einzuschlagen. Mit allen Konsequenzen wollen wir ihn gehen. Gegen jedes „wenn“ und „aber“. Allein bei dem Gedanke daran, klopft unser Herz vor Freude.

Unsere Seele hat uns hierher geführt. Hat uns die Weichen gestellt, bis hin zu diesem Punkt. Hat uns an Hindernissen reifen lassen. Hat uns in tiefster Verzweiflung weitergetrieben, als sie uns gerade in den dunkelsten Stunden das Bild unserer Herzenssehnsucht zeigte. So viel haben wir auf unserem Weg erlebt. So viel gelernt. Gut ausgerüstet können wir nun starten.

Könnten wir.

Wenn da nicht doch noch ein klitzekleiner Zweifel aus der hintersten Ecke angekrochen käme, der uns mit Fragen konfrontiert: „Habe ich auch alles was ich braucht? – Schaffe ich das überhaupt? – Wieso sollten die Menschen gerade zu mir kommen? – Bin ich wirklich gut genug dafür?“

Und schwupp steht der Zweifel auf der Matte, klingelt lautstark an unserer Tür und wir – nichtsahnend – öffnen selbige.

Und in dem Moment, wo wir die Tür wieder schließen könnten, ist er auch schon drin und hat eine Menge Begleiter im Schlepptau. Denn der Zweifel kommt meist nicht allein, hinter ihm Verstecken sich eine Menge Glaubenssätze, Ängste und Widersacher, die von unserem neuen Vorhaben überhaupt nicht begeistert sind. Sie alle fürchten um ihrer Macht, die sie bisher über uns hatten.

Sie alle sind unserer nicht geheilten Wunden. Mögen es Schuldgefühle unseren Nächsten gegenüber sein, oder Prägungen, die wir in der Kindheit aufgebrannt bekommen haben. Jetzt, da sie schon mal da sind heißt es sie anzuschauen. Und zwar mit liebendem Herzen anzuschauen. Irgendwann einmal haben sie uns gut gedient. Sie haben uns geholfen bis hierher zu kommen. Doch nun dürfen sie gehen. Wir dürfen uns bei ihnen bedanken und sie verabschieden.

Wir dürfen ihnen erklären, dass wir von jetzt an andere Weggefährten haben. Begleiter, die uns nach vorne puschen. Begleiter die uns mit Freude und Entdeckergeist fluten. Weggefährten wie Mut, der uns trägt den Weg zu gehen, Hingabe, die den Weg mit Liebe flutet und Freude, die in unserem Herzen täglich ein Feuerwerk veranstaltet.

Sie alle tragen uns in unserem Handeln. Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Jetzt gehen wir tagtäglich mit freudigem Herzen in unserem Leben umher und bestaunen die Wunder, die sich damit offenbaren.

Also öffnen wir die Tür, verabschieden uns vom Zweifel und seinen Begleitern, und lassen sie dort wo sie sind, und manchmal einfach auch bei den Menschen um uns herum, da wir ganz klar erkennen können, das sie nicht mehr zu uns gehören. Wir gehen hinaus in die Welt, winken vielleicht noch einmal zurück und genießen jeden Schritt auf unserem neuen Weg.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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