Element Luft – Osten – OSTARA

Frühjahrstagundnachtgleiche – Im Rad des Lebens die mittlere Kindheit

Unser Kind hat schon viele Fortschritte und Wandlungen in seinem Leben durchgemacht. Nun ist die Kleinkindzeit vorüber, und die Schulzeit beginnt. Erwartungen und Anforderungen von außen grenzen die freie Zeit die zur Verfügung steht ein. Ideen und Entdeckungen der Umwelt und der Eigenständigkeit werden durch neue Regeln ergänzt. Regeln, die überschritten werden müssen, wenn sie zu eng erscheinen; Grenzen die neu ausgelotet werden, um die Entfaltung der Seele zu unterstützen.

Neue Ideen kommen und gehen, Entdeckungen werden gemacht, aus altem wird neues gebaut und mit Phantasie zum Leben erweckt. Dabei kristallisieren sich langsam aber immer deutlicher die Anlagen und Interessen des Kindes heraus, und vielleicht lässt sich schon ein Weg, eine Richtung, erahnen.

Unser kleiner Bär aus der Höhle ist nun in der wilden Natur Zuhause, geführt und gelehrt von der Mutter, manchmal den Gefahren ins Auge blickend, doch wissend um Unterstützung und Hilfe. Die Mutter lehrt ihn Jagen, das Wissen um Freunde und Feinde, gesunde und ungesunde Beeren und Früchte zu erkennen, lässt ihn jedoch auch waghalsig sein und eigene Erfahrungen machen.

Jahreskreisfest OSTARA – Ostern

Die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche am 21. März bezeichnet das Fest der Aussaat und der Fruchtbarkeit. Die Natur beginnt sich nun spürbar zu regen, das erste Grün wird an den Bäumen sichtbar und die Vögel beginnen mit dem Nestbau. Zwei zentrale Inhalte liegen dem Fest zugrunde, einmal der Ausdruck der Freude über den Frühling und damit die nach der langen Zeit des Winters endlich zurückkehrende Wärme. Zum anderen ist die Tagundnachtgleiche bedeutsam, verkörpert sie doch die Balance, das Gleichgewicht der Naturkräfte und die Ausgewogenheit von Licht und Dunkelheit. Die Symbolik des Osterhasen und den Eiern verdeutlicht die Fruchtbarkeit und Fülle, die nun Einzug hält. Die germanische Fruchtbarkeitsgöttin Ostara ist mit dem Hasen an ihrer Seite Namensgeberin dieses Festes.

In unserem christlichen Ostern findet sich durch die Kreuzigung Christi der Aspekt der Wiedergeburt ebenso, wie die Ausgewogenheit von Licht und Dunkelheit. Und welches Kind sucht nicht heute noch die vom Osterhasen versteckten Leckereien.

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Entwicklungs-Verletzungen die hier verborgen liegen können

Grenzen – Aufgaben – Schulbeginn – neue Freiheiten – beginnende Autonomie gegenüber der Mutter – Ödipuskomplex –

Mit dem Beginn der Schulzeit kommt auch der Beginn einer neuen Lernphase. Neue Ideen werden im direkten Spiel ausprobiert und in erfundenen Geschichten ausgelebt. Die Ausflüge in der Natur ziehen weitere Kreise und ebenso das gemeinsame Entdecken dieser mit Freunden. Die Schule liefert Hintergrundinformationen, die die Phantasie noch zusätzlich beflügeln. Kämpfe werden mitunter nicht nur gegen die Regeln der Eltern ausgefochten, sondern auch um die Rangordnung beim Spielen der erdachten Geschichten.

Die Zweisamkeit von Mutter und Kind öffnet sich und das Kind erkennt zunehmend andere Personen, die der Mutter wichtig sind. In einer klaren Rollenverteilung erkennt das Kind, das die Aufmerksamkeit nicht nur ihm allein gehört und die Mutter in ihrer Rolle als Partnerin zum Mann ganz anders auftritt. Eine leise Eifersucht schleicht sich in den Gefühlen des Kindes ein, und die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Mutter werden deutlicher Wahrgenommen. Wenn hier von der Mutter keine klaren Grenzen gezogen werden können, weil auch sie ihre Abhängigkeit von den Eltern nicht erlöst hat, kann das Kind die Rolle des Partners übernehmen und somit zu früh eine Aufgabe, die es nicht zu tragen weiß. Sind diese Grenzen zu hart gezogen worden, finden sich unerlöste Themen von Angst, Schuldkomplexe und Selbsteinschränkung oder Übergewissenhaftigkeit.

Das Kind erlebt seine Welt nun mit den vielen neuen Eindrücken, die es durch Schule und neue Freunde lernt. Risiken werden eingegangen und die Regeln der Eltern ausgelotet. Eine Mutter die ihr Kind in dieser Phase weiterhin überbehütet und die Leine nicht locker lassen kann, wird aus ihrer Angst und Unsicherheit des Alleinseins eine Fixierung in dem Kind erschaffen, die eine spätere Loslösung sehr erschwert. Dadurch können im Kind durch Schuldgefühle die Entschlusskraft geschwächt und Hemmungen verstärkt werden.

Erste Inspirationen für dein Loslassen

Ich lasse los …

… die Scham darüber meine Mutter mehr zu lieben wie es richtig ist

… den Schmerz darüber in eine Erwachsenenrolle gedrängt worden zu sein

… die Trauer darüber viel zu früh meine Kindheit und Unschuld verloren zu haben

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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