Reich der Ahnen – Nord-Westen – SAMHAIN

Im Rad des Lebens die Zeit des Ruhestandes, des „alten Weisen“

Ruhestand und das Ende des aktiven Lebens rufen in unserer heutigen Zeit noch immer tiefe Ängste hervor. „Zum alten Eisen“ abgeschoben zu werden, nicht mehr gebraucht zu werden, Krankheit und Gebrechlichkeit des Körpers kommen hinzu. Doch es geht auch ganz anders. „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an“ sang einst Udo Jürgens, und wenn wir uns unseres Selbst bewusst bleiben, kann auch diese Zeit eine sehr schöne werden. Wir sehen unsere Kinder, die erwachsen sind, vielleicht unsere Enkelkinder, denen wir mit Geschichten und Spielen unser Wissen weitergeben können, oder wir lernen selber noch einmal etwas vollkommen neues, was wir schon immer lernen wollten.

In Zeiten der Großfamilien waren die Ruheständler ein wichtiger Teil, doch heute werden sie meist vergessen, genauso wie ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Erinnerungen. Die Alte Weise des Dorfes wurde aufgesucht, wenn man Rat brauchte. Der Rat der Weisen klärte Streitigkeiten. Ehrfurcht vor dem Alter ist zu einer Floskel verkommen, die in Altersheimen dahinvegetiert.

Doch es gibt viele Menschen, die in diesem Alter erst beginnen zu leben, die den inneren Funken ihrer Seele zu spüren und ihn leben. Die keine Angst vor ihrem Inneren Wissen haben und es gern mit anderen Teilen. Die sich an ihre Ahnen erinnern, an die Geschichten der Ahnen und diese weitergeben. Unsere Ahnen leben in uns – in jeder neuen Generation, und jeder kann aus diesen Erinnerungen, aus diesem Wissen schöpfen.

Jahreskreisfest SAMHAIN – Halloween – Allerheiligen

Dieses Fest beginnt am 31. Oktober mit Einsetzen der Abenddämmerung und ist neben BELTANE das wichtigste Fest im keltischen Jahreskreis. Ein Jahreszyklus geht zu Ende und ein neuer Beginnt. Die Aktivitäten auf dem Feld und der Handel waren eingestellt, das Volk ruhte nun. Es war der Beginn des Nachtjahres und des Winters. SAMHAIN, die Zeit zwischen zwei Jahren beschreibt einen magischen Raum, währenddessen die Gesetze von Raum und Zeit, und die Schleier zwischen den Welten aufgehoben sind. Es ist die Zeit der Geister und besonders der Ahnen, denen dieses Fest gewidmet ist.

Unser heutiges Allerheiligen/Allerseelen erinnert daran. Bildlich gesehen bedeutet Samhain für uns eine Zeit des Geistes, in der auch wir den Abstieg in unsere Seele nutzen können, um Ruhe, Veränderung, Wachstum und Neugeburt erleben können.

Aus diesem Grund würde SAMHAIN auch am Beginn einer jeden Reise ins eigene Innere stehen. Mit der Kraft dieser Jahreszeit und dieses Festes fällt es leichter, die eigene Rückschau auf ein Jahr zu halten, um aus der Kraft zur Wintersonnenwende neu geboren zu werden.

Da allerdings das Alter und Sterben in unserer Gesellschaft noch ein ziemlich großes Tabuthema darstellt, habe ich mich in diesem Buch dazu entschieden, die Reisen im 2. Teil mit der Geburt des Lichtes zu Beginnen. Dir als Leser bleibt es selbst überlassen, ob du in der Reihenfolge weiterliest, oder den dadurch zum Ende der Reisen angesiedelten Daseinsbereich der Ahnen vornan stellst.

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Entwicklungs-Verletzungen die hier verborgen liegen können

Angst vor dem Alter – Verzweiflung – Lebensverachtung – Todesfurcht

Im Lebenskreis beschreibt die Position der Ahnen etwa ein Alter ab ca. 68 – 70 Jahren. Die Zeit des beruflichen Ruhestandes ist nun da. Möglicherweise sind Enkelkinder oder Urenkel ins Leben eingezogen und erfordern ein größeres Maß an Aufmerksamkeit. Die Frage nach dem weiteren Leben steht im Raum und wie dieses zu gestalten ist, da eine Menge an freier Zeit die sonst gewohnte berufliche Routine ablöst. Ein Hinterfragen nach dem Sinn des eigenen Lebens und was man den Kindern und Enkelkindern hinterlassen möchte, drängt an die Oberfläche. Das kann zwischen Weisheit weitergeben und Isolation, weil „zum alten Eisen“ gehörend, schwanken. Eine Inventur des eigenen Lebens bringt hier Klärung und die Möglichkeit, noch im Unfrieden befindliches mit sich und den Beteiligten auszusöhnen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit steht hier im Vordergrund. Was will ich bis zu meinem Lebensende noch klären? Wir zuvor schon erwähnt steht hier das Tabu-Thema Alter, Altsein und Sterben auf dem Prüfstand, und damit die Glaubensfrage: Was wird nach meinem Tod von mir bleiben? Alle möglichen Wissenschaftsbereiche und Glaubenssysteme beginnen sich vermehrt mit dem Thema Seele, Verstand, Körper und Geist auseinander zu setzen und es bleibt zu hoffen, dass die Offenheit zu diesen Themen bestehen bleibt und somit ein neues Wertesystem entstehen kann. Denn ein auf Dauer verdrängte Thema wird sich immer in unerwarteter Weise wieder zurückmelden.

Erste Inspirationen für dein Loslassen

Ich lasse los …

… die Trauer um meinen Partner

… die Wut auf meine Kinder, die mich abgeschoben haben

… die Scham darüber, dass ich hilfebedürftig bin/sein könnte

… die Angst vor dem Tod

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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