Wieviel von deinem Körperwissen spürst du?

Wir lassen uns von außen erzählen, was wir essen, wieviel wir wiegen und welchen Sport wir machen sollten!

Wann hast du das letzte Mal wirklich auf deinen Körper gehört? Wann hast du wirklich bemerkt, ob da ein Hungergefühl, Durst oder einfach nur Langeweile sind? Bist du in der Lage das zu unterscheiden oder stopfst du dich im drei-oder fünf Mahlzeiten-pro-Tag System voll?

Wir haben so ein Glück, das wir in einer Welt leben, die uns alle ihre Früchte zur Verfügung stellt um uns wirklich ausgewogen zu ernähren. Doch zu oft sehen wir nur den Überfluss, schwelgen darin wie im Schlaraffenland und was wir nicht schaffen wird weggeschmissen. Ich glaube, das wirkliche Problem liegt in der Überproduktion und in der unerschöpflichen Vielfalt des Angebotes.

Wir können aus dem Vollen schöpfen und wissen nicht, was wir uns wünschen!

Um wahrzunehmen, was sich unser Körper wirklich wünscht müssen wir beginnen still zu sein, still zu halten um zuzuhören und mit dem zu sein was gerade ist. Ich z. B. habe die Signale meines Körpers gehört und bin heute um fünf Uhr in der Früh aufgestanden, um dir diese Zeilen zu schreiben. Dies kann ich allerdings nur, weil ich schon seit längerem darauf achte, wie und in welchen Situationen mein Körper mir welche Re-aktion zeigt.

Zu Beginn ist es ein Sisyphos-Spiel all die Zusammenhänge zu erkennen um sie neu einzusortieren. Doch es lohnt sich wirklich. Denn wie sollte jemand von außen wissen, ob mir Milch wirklich guttut, wenn sie mir zum einen nicht schmeckt, und ich mich zum anderen immer wundere warum ich mich so aufgebläht fühle. Könnte es sein, das mein Körper ein Problem mit Laktose hat? Und wie sollte ich den wirklichen Geschmack von frischem oder zubereitetem Gemüse kennen, wenn mir nur der Geschmacksverstärker auf der Zunge liegt? Kann es wirklich sein, das mein Sodbrennen mich darauf aufmerksam macht, das ich im außen UND im innen auf etwas sauer bin?

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Ich kann hier bei weitem nicht alle Symptome und Ernährungsformen aufzählen und erläutern, dafür gibt es Fachleute, doch ich möchte, dass du verstehst, das dir diese auch nur bedingt helfen können. Sie können dir die unterschiedlichen Ernährungsformen erklären. Sie können dir einen Einblick in die medizinische Symptomatik geben. Du für dich – du für deinen Körper – bist dazu aufgefordert all dies in Frage zu stellen und deinem Körper zuzuhören und zu vertrauen! Wie schon erwähnt ist es eine aufwendige Prozedur, die Lebensmittel durchzuprobieren, die man kennt, die man gewohnt ist und bei denen ja bisher immer die Beschwerden aufgetreten sind. Der Kopf spielt eine entscheidende Rolle in diesem Spiel. Seine Glaubensmuster zu erkennen um aus ihnen auszubrechen und auch mal neue Rezepte und andere Zutaten zu probieren, kann ein spannendes und lohnenswertes Abenteuer sein.

Wenn du mir jetzt damit kommst, dass dein Körper dich immer wieder auf Cola und Chips hinweist, sage ich dir du bist süchtig. Denn zu all dem Überfluss an Lebens-Mitteln kommt noch der Suchtfaktor hinzu.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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6 Kommentare zu „Wieviel von deinem Körperwissen spürst du?

      1. aber gerne meine Liebe 🙂
        Du hast so einen schönen Blog und auch Webseite und es freut mich immer, eine Kollegin anzutreffen, die so tolle Arbeit macht.
        Auf weiterhin gute Zusammenarbeit 🌻
        Herzenslichter,
        Renate

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