Reich der Menschen – Süd-Westen – LUGHNASAD

Im Rad des Lebens die Zeit der jungen Erwachsenen

Die Zeit der Arbeit, der Familiengründung und des Aufbaus. Ein Lebensaufbau auf festem Fundament. Das Leben bekommt Struktur, wird aber zunehmend von außen beeinflusst, und somit wächst auch in gewisser Weise ein Konkurrenzkampf.

LUGHNASAD – das Schnitterfest – aus dem keltischen, ist das erste Ernte- und Dankfest im Jahreszyklus, und symbolisiert sehr schön das Wachstum und die Ernte, doch die Frucht die geerntet werden will muss auch gepflegt werden.

Familie, Arbeit, Haus, Auto, Kinder, Hobbys und Freizeit, alles will unter einen Hut gebracht werden und jedem Anteil soll genügend Aufmerksamkeit zugedacht werden. Manchmal ein Drahtseilakt, doch mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und vor allem Liebe ist es möglich.

Und so beginnt auch im Leben – im Zusammenleben – eine Zeit der Pflege. Eigene Kinder kommen ins Leben, neue Aufgaben und Verantwortungen wollen getragen werden um den Fortbestand zu sichern. Das Hegen und Pflegen von Haus, Garten, Kindern, Arbeit und Hobby nimmt viel Zeit in Anspruch. Und wenn der Druck von außen noch zunimmt, kann es in dieser Zeit zu einer seelischen Krise kommen, wenn sich zu sehr der Alltag eingeschlichen hat und zur Gewohnheit geworden ist. Vielleicht wird auch das ganze Leben in Frage gestellt und neu sortiert.

Die Ernte hat begonnen – das Korn wird gedroschen und für gut befunden, und die Spelzen und das Stroh bleiben zurück.

Jahreskreisfest LUGHNASAD

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Das Fest des Sommers und der Sonne, des Dankes über die Früchte von Mutter Erde bezeichnet doch auch den Beginn des Herbstes. Am Vorabend zum 01. August wurden große Feuer entzündet, die Früchte der Erde wurden dargebracht und das Korn geschnitten – daher auch der anderer Name dieses Festes „Schnitterfest“. Es war ein Fest zu Ehren der Sonne, die mit ihrem Licht Wachstum und Gedeihen ermöglicht, es aber durch ein Zuviel an Wärme und Trockenheit ebenso schnell zerstören kann.

Entwicklungs-Verletzungen die hier verborgen liegen können

Verantwortung – Elternschaft – Midlife-Crisis – Stagnation – neue Aufgaben –

In der Zeit des reifen Erwachsenenalters wird der bisherige Lebensweg nochmal in Frage gestellt. Die Kinder sind aus dem Haus, womöglich schon Enkelkinder ins Leben getreten und die Jahre der Arbeit nähern sich der Richtung Ruhestand. Haus, Garten, Familie, Auto, alles ist vorhanden. Doch möglicherweise schleicht sich gerade in diesem „Alles haben“ ein leiser Zweifel ein. Irgendwo auf der Reise ist die Zweisamkeit und das Paarleben auf der Strecke geblieben. Und eben auch mit der freien Zeit, die nicht mehr für die Kindererziehung genutzt wird, treten erneute Sinnfragen ins Leben. Kann ich das ernten, was ich gesät habe? Oder habe ich irgendwo auf dem Weg etwas anderes erwartet? Die Angst davor etwas versäumt zu haben schürt die Selbstzweifel. Der Job, die Kinder, all die Erfolge bringen nicht mehr die erhoffte Erfüllung. Eine seltsame Leere macht sich im Inneren breit. Der Versuch „Auszubrechen“ macht Hoffnung und Angst zugleich. Was aus dem eigenen Leben könnte brauchbar genug sein, um es an andere weiterzugeben? Findet man keine Antworten auf diese Fragen, kann es zu innerer Leere, übermäßigem Bemuttern oder zwischenmenschlicher Verarmung kommen. Diese Zeit der Neuausrichtung erfordert allen Mut, den wir aufbringen können um darin ein neues Al.ein.s.ein anzunehmen.

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Alle 10-er Schritte in unserem Leben machen uns mit zunehmendem Alter auf eben dieses aufmerksam. Hier in der Mitte des Lebens beginnt mit dem „ohne Kinder sein“ die Suche nach neuen Verwirklichungsbereichen. Wenn die eigene Freiheit dem Klammern an die Vergangenheit anheimfällt treten die unerlösten Themen wieder in den Vordergrund. Die Erkenntnis, dass unsere Kinder nun erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen wird damit umso schmerzhafter. Das Wissen darum, das unsere Kinder uns nur geliehen sind, und wir sie mit unseren Mitteln auf einem Stück des Weges begleiten kann hierbei befreiend wirken. In dieser neugewonnenen Freiheit wird die vorhandene Paarbeziehung auf eine erneute Probe gestellt. Mann und Frau begegnen sich losgelöst von ihrer Vater- bzw. Mutterrolle und können bei einer Fixierung auf diese ehemaligen Rollen keine neue Zweisamkeit erleben.

Erste Inspirationen für dein Loslassen

Ich lasse los …

… die Trauer das die Kinder das Haus verlassen

… die Wut von meinem Partner nicht gesehen zu werden

… die Scham mich nicht vollständig als Mann/Frau fühlen zu können

… die Angst von meinem Partner auch noch verlassen zu werden

… den Schmerz darüber, bisher mein halbes Leben vergeudet zu haben

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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