Eine neue Zeit hat begonnen

Ein neues Denken, Fühlen und Handeln hält in das Leben vieler Menschen Einzug. Viele der althergebrachten Normen und Denkansätze werden in Frage gestellt. Die Wahrheit ist das neue Fundament, aus dem heraus eine neue liebevolle und offene Welt entsteht.

Jeder von uns hat bestimmt schon festgestellt, wie in allen Bereichen unseres, und des öffentlichen Lebens die bisher verwendeten Lügengebilde nicht mehr tragfähig sind. Es herrscht Aufruhr in der Welt und in jedem Einzelnen. Die große Frage, die über allem schwebt ist, was soll man denn noch glauben, wenn sowieso alles nur Lüge ist. Nicht alles ist Lüge. Vieles von Menschenhand ist Lüge. Selbstbetrug steht an erster Stelle im Leben des einzelnen. Wie wahrhaft ehrlich bin ich mir selbst gegenüber. Doch wo finden wir ein klares Maß an Wahrheit? In den Schriften, Texten und Büchern die überall erscheinen? Oder doch in uns? Aber wieviel von unserer Wahrheit ist wahrhaftig, da sie doch aus den alten Mustern entstanden ist? Doch was ist nun wahr? Wo finden wir Wahrheit?

Das, was ich als wirklich wahr empfinde, ist die Natur. Sie mag sich über die vielen Jahrhunderte der Industrialisierung verändert haben, doch sie ist immer wahrhaftig. Der Regen lügt nicht. Ebenso wenig die Jahreszeiten. Auch wenn sie sich durch die von Menschenhand herbeigeführten Klimabeeinträchtigungen verändert hat. Hat sie sich wirklich so sehr verändert? Oder sind es nur Phänomene, die jetzt zum ersten Mal wieder auftauchen? Hat es vor unserer modernen Meteorologie nicht auch schon Wetterveränderungen gegeben? Hat es nicht auch schon warme Winter und verregnete Sommer gegeben, bevor wir aus jeder Temperaturschwankung eine Klimakatastrophe gemacht haben?

Und schon finden wir uns in vorgefertigten und von Medien diktierten Meinungen wieder. „Glaube nicht alles was man dir erzählt.“ Auch mir brauchst du nicht ein Wort von dem hier zu glauben. Es ist schlicht und ergreifend meine Meinung.

Die Gedanken die ich aufgeschnappt habe, waren wohl eher Bildnisse und Gerüche, sanfte Lüftchen und peitschender Regen. Meine Lehrer sind die Jahreszeiten, die Vögel in meinem Garten, das Wasser der nahen Ulster und Werra. Die Blätter im Wind raunen mir vom Beginn des Herbstes. Die Ameisenstraßen und der Gesang der Meisen künden vom Frühling. Das Röhren des Hirsches ruft den Beginn des Winters. Zart wiegen sich die Haselkätzchen an schneebedeckten Zeigen. Wie leise die Welt ist, wenn Schnee fällt. Kannst du das summen der Wiesen und Wälder hören? Oder den leisen Gesang des Sommerwindes? Riechst du den Waldboden, wie er mit Buschwindröschen und Pilzen übersät ist?

Jeder Ort, jede Jahreszeit, jedes Tier und jeder Grashalm hat seine eigene Botschaft für uns. Alles erzählt uns vom Ganzen. Das kleinste Samenkorn oder die älteste Eiche. Geschenke des Lebens, von denen wir wieder neu lernen können. Ein Stück weg von aller Technik und hinaus in die Welt. Mag sein, das die neuen Plasmafernseher oder was es sonst auf dem Markt gibt, so klar und scharf sind, das man meinen könnte man sei im Dschungel, doch bleibt dies nur eine Illusion, solange wir nicht bereit sind wirklich hinzuschauen. Um zu leben braucht uns die Welt nicht, doch wir brauchen sie, um leben zu können. Und nicht nur leben, auch lernen können wir von ihr. Aber nicht das, was uns in der Schule gelehrt wurde und wird. Dieser Lehrstoff war und ist kalt, trocken und genormt. Doch so ist das Leben nicht.

Die Natur ist auch heute noch gefährlich. Zwar fehlen in unseren Breitengraden die großen Raubtiere, doch die Hoffnung auf Bär und Wolf, Luchs und Wildkatze lässt sie langsam wieder zurückkehren. Damit hört dann auch diese sinnlose Jägerei auf, die meint den Bestand der Tiere kontrollieren zu müssen. Das hat die Natur früher geschafft, und das wird sie auch heute noch schaffen. „Die Natur findet immer einen Weg.“ – mein Lieblingssatz aus dem Film Jurassik Park. Und wie oft hat sich dieser Satz schon bewahrheitet. Ebenso wie die Natur ihren Weg findet, können auch wir einen neuen Weg finden achtsamer mit ihr und mit uns umzugehen.

Mich hat dieser Weg zum tieferen Verständnis des Lebensrades geführt. Mit seinen acht Hauptelementen zeigt es uns den Kreislauf allen Lebens und ermöglicht eine neue Sicht auf unser eigenes Leben. Viel zu lange verharren wir als Menschheit schon in einem pubertären Stadium der Klein- und Großkriege. Sandkastenspiele und Klagen auf hohem Niveau könnte man es auch nennen. Und Wortumformulierungen, die Minderheiten vor Diskriminierung schützen sollen beruhigen nur die Scham deren Erfinder.

Wir sollten aufhören nach dem Schippchen des Mitspielers zu schielen und stattdessen mit unserem Förmchen spielen. Ich glaube die Welt ist bereit, den nächsten Schritt der Entwicklung zu gehen und das pubertäre Balzverhalten in die nächste Stufe zu transformieren. Die Verantwortung für sich selbst und die eigenen Taten zu erkennen und die Schuldfrage nicht mehr bei anderen zu suchen.

Wir wollen unseren neuen Kindern doch neue Werte hinterlassen und nicht mehr die Schuld ihrer Eltern aufbürden. Diese Schuld hat jeder von uns zur Genüge von seinen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern getragen. Jetzt ist die Zeit der Vergebung. Vergeltung hat noch niemals Frieden gebracht. Und schon Jesus sagte: „Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein.“

Lasst uns die Steine niederlegen und damit einen Kreis des Lebens für alles Leben bauen. Denn so wie wir in den Kreislauf des Lebens eingebunden sind, können wir auch jetzt dem Leben den nächsten Schritt entgegen gehen.

In Liebe.

Sirut Sabine

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© Sirut Sabine Haller

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