Das Schicksal der „neuen Kinder“

… liegt in unserer Hand – oder viel mehr in unseren Herzen und im Loslassen der alten Verstrickungen und Glaubensmuster.

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Gestern ist mir zum dritten Mal ein Mädel begegnet, die mit ihrem Leben hier auf der Erde so überhaupt nicht klar kommt. Das erstaunliche daran ist, das alle drei in einem Alter von 16 bis 23 Jahren sind. Die Thematik in den Familien ist gänzlich unterschiedlich. Eine von ihnen hat eine hochsensibele Mutter und ist von Kindheit an deren Fähigkeiten gewöhnt. Demzufolge sind ihr die sogenannten außersinnlichen Erfahrungen ihrer Mutter vertraut. Die zweite kam als lang ersehntes Geschenk der Liebe erst spät in die Partnerschaft ihrer Eltern. Auch bei ihr ist eine starke ausgeprägte Sensibilität für das Wissen zwischen den Worten vorhanden. Die dritte und jüngst durfte ich gestern kennen lernen und kam nicht umhin ihre innere Zerrissenheit und Verzweiflung zu spüren. Das Eingebundensein in ihre Familie gibt ihr zwar Struktur, doch die „alten Muster“ von Opfer und Täter sind so auf sie übergegangen, dass ihr schulisches Leben und damit ihr seelisches Er-leben gerade vor einer großen Herausforderung steht.

Bei allen dreien ist festzustellen, dass sie sehr junge Seelen sind. Möglicherweise auch „neue Seelen“. Ich weiß nicht, ob es dafür schon eine Bezeichnung gibt; wobei das nicht unbedingt notwendig ist, denn Bezeichnung setzt ja wieder einen Stempel auf das was ist.

Von den beiden älteren weiß ich, dass sie ohne Karma in diese Welt gekommen sind. Das bereitet ihnen erstmal keine Probleme, die treten dann im Zusammenspiel mit ihrer Um-Welt und Familiengeschichte auf. Oftmals können sie ihren Platz in diesem Leben und auf dieser Erde überhaupt nicht erkennen. Und ich spreche hier nicht von einer Sinnsuche, wie ihre Eltern oder alle schon länger hier lebenden Seelen sie beschreiten. Ihre Seelen wollen sich auf dieser Erde entfalten, doch ihre Herzen haben -wie wir- vergessen warum. Doch ihr Vergessen liegt weniger tief als unseres. Ihr Vergessen schlummert gerade mal so unter der Oberfläche, dass sie ihre Nichtzugehörigkeit dermaßen spüren, dass es sich in ihr tägliches Leben überträgt. Somit erscheinen Verschlossenheit, Mobbing, Burnout, Hyperaktivität, Isolation oder Machtkämpfe viel stärker und viel früher auf der Bildfläche.

Hier sind wir als Eltern gefragt. Hier steht vor der Hilfe und Unterstützung dem Kind gegenüber die Heilung der eigenen inneren Themen an. Diese Kinder können nicht mit unserem Wertesystem „erzogen“ werden. Diese Kinder brauchen neue Werte, neue Richtungen und eine offene, ausdrucksstarke und gleichwertige An.Leitung, die auch für uns erst neu erlernt werden muss. Es gibt unter den wenigen viele, die intuitiv richtig mit diesen Kindern zusammen leben. Doch im Gegenzug viele, die noch in den eigenen alten Mustern verharren, obwohl sie möglicherweise innerlich spüren, wie sie sich und ihre Kinder damit betrügen.

Daher ist es nun wirklich an der Zeit, offen mit den eigenen Lebenslügen umzugehen. Es tut erstmal weh, doch die Erkenntnis daraus vermag den Schmerz zu heilen und zu verwandeln. Denn nur damit können wir – im eigenen Beginnen – einen neuen Wert und Raum für diese neuen Kinder er.schaffen.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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