an End is always a New Beginning

Bild (6)In jedem Ende liegt ein neuer Anfang.

Auf jede Nacht folgt ein neuer Morgen.

Und jeder Geburt geht ein Tod voraus.

Das ist im Kleinen so und auch im Großen. Der ewige Kreislauf des Lebens offenbart sich uns Tag für Tag. Auch wenn wir es in vielen Fällen nicht bemerken, oder gar für selbstverständlich nehmen.

Wirklich bewusst wir uns dies erst, wenn wir etwas oder jemanden verlieren. Wir sind so an die Umstände gewöhnt, dass es uns schwer fällt loszulassen.

Als weiterer Aspekt zu einer drastischen Veränderung kommt hinzu, dass sich in den allgegenwärtigen Rhythmus der Veränderung eine einschläfernde Gewohnheit eingeschlichen hat. Und mit dieser Gewohnheit meinen wir, das uns mit jeder Veränderung etwas Wichtiges weggenommen würde.

Doch das Leben besteht nun mal aus Tod – Geburt – Leben – Veränderung. Immer wieder folgt eines auf das andere. Jeden Abend stirbt der Tag, um als neuer Morgen geboren zu werden. In unserem Körper sterben täglich unzählige Zellen, einfach um Platz für neue zu schaffen. Eine Woche beginnt, hat ihren Lauf, ihren Höhepunkt in der Mitte und langsam beginnt auch schon ihr sterben. Die Tage enden mit Sonnenuntergang um uns im leuchtenden Sonnenaufgang von ihrer Geburt zu künden.

Mit dem Kreislauf eines Jahres verhält es sich ebenso.

Im Winter legt sich alles schlafen, Bäume, Tiere, alles um uns herum zieht sich zurück. Wir verbringen viel Zeit im Haus, tragischer weise mit viel Zuviel künstlichem Licht, um am dunkelsten Tag des Jahres die Geburt des Lichtes zu feiern. Langsam werden die Tage heller. Langsam erstrahlt die Sonne kräftiger, und mit jedem dieser kräftigen Sonnenstrahlen erwacht die Natur ein wenig mehr. Erste Knospen sind an den Bäumen und Sträuchern zu sehen, und die Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Die Tierkinder erblicken das Licht der neuen Welt und schon bald grünt und blüht es um uns her. Auf das Blühen folgt Wachstum und Ernte, und schon beginnen die Tage wieder kürzer zu werden und ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu.

Diesen Kreislauf eines Jahres erkennen wir auch in den Zyklen der menschlichen Entwicklung.

Das Sterben in einer anderen Welt bedeutet die Geburt in diese Welt. Als Baby lernen wir, wie wir unseren Körper handhaben können, was alleine geht und wo wir Hilfe benötigen.

Mit dem Beginn des Kleinkindalters stirbt das Baby um in diese Phase hineingeboren zu werden. Spielen, Toben, Entdecken, so viel Neues erschließt sich dieser kleinen Welt. Mit Beginn der Schulzeit wird ein Teil der Kindlichkeit zwangsläufig sterben, damit ein anderer geboren werden kann. Bis daraufhin dieser dann mit fortschreitendem Wachstum als Geburt in die Pubertät ebenfalls sterben wird.

Die Pubertät wird ebenso sterben um der Erwachsenenzeit Raum zu geben. In diese Erwachsenenzeit fällt dann möglicherweise die Geburt eines eigenen Kindes und mit einem Mal erleben wir den Kreislauf des Lebens aus einer vollkommen neuen Perspektive. Plötzlich erkennen wir, wie wir älter und älter werden. Der Körper kann sich noch an seine Jugendlichkeit erinnern, doch fallen viele Tätigkeiten zunehmend schwerer. Leise spüren wir, wie wir die Mitte unseres Lebens überschritten haben und unser Körper zu altern beginnt.

Wie viele unserer Zellen sind auf diesem Weg schon gestorben, ohne dass wir es überhaupt bemerkt haben. Was wir bemerken ist, dass unsere Kinder in ihrem Kreislauf ebenso voranschreiten und wir womöglich schon Großeltern sind. Ein weiterer Kreislauf des Lebens beginnt und unser eigener wird sich bald dem Ende zu neigen. Mit dem Tod verlassen wir dann diese Welt und werden in eine neue hineingeboren – zumindest gehe ich fest davon aus.

An dieser kurzen Zusammenfassung ist deutlich erkennbar, wie viele Tode wir schon zu Lebzeiten sterben, um weiter leben zu können. Dieses Sterben und Leben gibt es in vielen Formen, sei es im Tier- oder Pflanzenreich, selbst ganze Planetensysteme sind diesem Kreislauf unterworfen. Der eine dauert ein Jahr, der andere ein Leben und ein weiterer womöglich Millionen von Jahren. Doch allem zugrunde liegt der Rhythmus von Geburt – Wachsen – Sterben um wieder neu geboren zu werden.

Wieso ich dir das alles hier erzähle?

Nun, weil ich mit Lebensradweg dem Weg meiner Seele folge, um dir diese Zyklen wieder nahe zu bringen. Ich möchte deine Seele daran erinnern, dass sie sich dieses menschliche Leben ausgesucht hat, um unter anderem diese Kreisläufe zu erleben und zu verstehen.

Denn im Verstehen liegt der Schritt aus der Abwehr und dem Kampf hinein in die Freiheit mit dem Leben selbst zu fließen.

Die Erinnerung an die Zyklen der Natur lässt dich erkennen, dass du nicht von dieser getrennt, sondern eins mit ihr bist. Und selbst das nachträgliche Durchschreiten dieser Einweihungsportale deiner bisherigen Lebenszeit gibt dir die Kraft zurück, die du irgendwo auf deinem Weg bis hierher scheinbar verloren hast.

Im Erkennen und Anerkennen dieses immerwährenden Kreislauf kannst auch du mit dem „dagegen ankämpfen“ aufhören und freudig mit dem Fluss des Lebens schwimmen.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst. Lass die Freude deines Herzens dein Kompass sein!

Bist du bereit für den nächsten Schritt ?

Wenn du Fragen und Anregungen für mich hast, schreibe sie doch einfach in den Kommentar, denn nur so kann ich erkennen was dir wichtig ist und ob der Beitrag wirklich unterstützend für dich ist.

© Sirut Sabine Haller

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