Verstand ist nicht Weisheit

Die Lehre des Lebens ist Einfachheit.

Wieso haben wir das vergessen?

Und wieso fällt es uns immer noch so schwer uns darauf einzulassen?

Mit dem Verstand versuchen wir alle möglichen Dinge zu analysieren. Mit dem Verstand können wir Baupläne und Zeichnungen lesen. Mit dem Verstand können wir die schwierigsten Formeln auseinander und wieder zusammensetzen.

Der Verstand hilft uns beim Autofahren, weil er die immer wieder gleiche Struktur in ein automatisches Programm verwandelt hat. Der Verstand ist der Autopilot der uns unseren täglichen Alltag in einer geordneten Form leben lässt. Der Verstand ist ein nützliches Hilfsmittel, welche uns die Welt verstehen lässt.

Doch um das Leben wirklich zu verstehen braucht es etwas Weiseres als den Verstand. Der Verstand kann uns zwar erklären wie das Leben funktioniert, und in welcher Reihenfolge Dinge getan werden müssen. Der Verstand kann den Ursprünglichen Sinn des Lebens nicht erfassen.

Was der Verstand als Chaos interpretiert folgt einer kreativen Ordnung die er nicht erfassen kann.

Wenn du einmal den Versuch wagst, die inmitten eines Sturms nach draußen zu wagen, wenn du die Blätter im Wind wirbeln siehst, die Wolken die wild über den Himmel jagen und den Regen fühlst, der auf dich herniederprasselt, kannst du nur mit deinem Herzen fühlen, wie allem eine nicht mit dem Verstand zu erfassende Ordnung unterliegt.

Der Verstand mag dich sofort davor warnen, dass es gefährlich ist im Sturm zu stehen und was dir dabei alles geschehen kann, doch das ist ein Programm was er gelernt hat. Dein Herz kann sich nun – hier inmitten dieses Sturms diesem urgewaltigen und schöpferischen Elementen hingeben und die Kraft des Lebens fühlen. Denn das kann der Verstand nicht. Er versteht nicht, woher diese elementare Kraft sich entwickelt. Er kann es wissenschaftlich erklären, das ist richtig, doch das heißt nicht, das er es im Herzen versteht.

Wie an diesem Beispiel zu sehen ist, fällt es Worten – die aus dem Verstand kommen – auch schwer etwas zu beschreiben, was so ursprünglich ist. Und so ist es in vielen Bereichen unseres Lebens. Wir analysieren, versuchen mit dem Verstand zu verstehen und sind doch unwissender wie ein Blatt im Wind, was zumindest weiß, dass es Baum war und nun die Zeit des Todes und der Veränderung kommt.

Wie gesagt, der Verstand ist sehr nützlich, doch er sollte nicht so dermaßen überbewertet werden, dass er selbst meint, alles Leben erklären zu können. Oftmals ist er dadurch eher ein Hindernis als eine Hilfe und die Wahrheit, die wir tief in uns fühlen kann er nicht verstehen.

Auch meine Worte hier kommen aus dem Verstand, um etwas zu beschreiben, was ich tief in mir fühle. Sie erheben somit nicht den Versuch als wahr dazustehen, vielmehr sind sie meine bescheidene Möglichkeit, das was ich fühle ansatzweise auszudrücken.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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