Was Meditation –auch– ist

Still sein und der inneren Stimme lauschen.

Im täglichen Geschehen im Moment sein.

Geführte Meditationen, Stille Meditationen, Atem Reisen, all dies kennen und üben wir zur genüge. Der Erfolg lässt dabei manchmal auf sich warten, ja eben, weil wir etwas erwarten.

Wir erwarten die Stimme unserer Seele, unseres Schutzengels, eines Erzengels oder aufgestiegenen Meisters oder sogar Gottes Stimme zu hören. Wenn dies nicht so ist, sind wir enttäuscht.

Und dann sind da die Tage, an denen unser Denken überhaupt nicht zum Stillstand kommen will.

Der Körper kribbelt hier und zuckt dort. Die Geräusche um uns herum stören unsere Konzentration. Eigentlich sollte Meditation doch etwas von Stille und „zur Ruhe kommen“ haben.

Wieso funktioniert das bloß nicht so wie wir es uns vorstellen?

Naja, vielleicht aus den oben erwähnten Erwartungen heraus.

Überall hören und lesen wir, wie Meditation zu innerer und äußerer Ausgeglichenheit führt. Und in uns ist eine kleine Stimme die lauthals schreit, DAS will ich auch.

Doch mit will ist hier nicht viel zu wollen.

Das Problem liegt daran, das wir immer noch Meinen „etwas machen zu müssen“.

Doch Meditation kann auch ganz anders. Und manchmal meditieren wir, ohne es überhaupt zu bemerken.

Ist dir schon mal aufgefallen, das du in einer Sache so aufgehst, dass du die Welt um dich herum vergisst? Oder du beschäftigst dich mit deinem Lieblingshobby und merkst auf einmal, wie sich die Zeiger der Uhr scheinbar rückwärts drehen. Es gibt auch Momente, in denen du schnöde Hausarbeit verrichtest, z.B. Geschirrspülen, und du fühlst dich mit einem Mal inmitten des Wassers, der Seife und des Geschirrs, du bist sozusagen eins mit dem was du da tust.

Genau dies ist Meditation.

Doch leider ist dieser Zustand, wenn du ihn bemerkst, auch schon wieder vorüber.

Solange du allerdings darinnen bist, bist du eins mit allem was ist. Dann spülst nicht mehr du, um bei dem Beispiel zu bleiben, sondern es spült durch dich hindurch.

Ebenso ist es beim Malen, Fensterputzen, Gartenumgraben, oder Zähneputzen. Jedenfalls bei mir. Das sind die kleinen Momente an jedem Tag, in denen ich in Meditation versunken bin. Und je mehr mir diese Momente auffallen, desto mehr werden sie auch, ohne das ich etwas dafür tue.

Sicher nehme ich mir auch bewusst Zeit, um einfach still zu sitzen und in eben dieser Stillen Andacht eins mit mir und mit dem Universum zu sein, doch diese Gelegenheiten sind eher selten. Umso mehr genieße ich die kleinen Momente „zwischendurch“ und bin jedesmal erstaunt, wie klar die inneren Impulse dabei zu mir durchdringen.

Also, probiere es selber aus – hmm… das wäre ja wieder wollen … auch ich glaube, du weißt wie ich es meine.

In Liebe.

Sirut Sabine

ALLES ist mit allem verbunden, eingebunden in das Große Muster der Welt. Nur du selbst kannst herausfinden, wo dein Platz ist und wie du ihn voller Freude ausfüllen kannst.

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© Sirut Sabine Haller

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