Die Stille in mir

Jetzt habe ich am vergangenen Wochenende einen zweijährigen Zyklus von regelmäßigen Releasing-Seminaren vollendet und bin zutiefst dankbar für diese Zeit für mich selbst.

Zu Beginn war da eine Menge Furcht in meinem Kopf, was Releasing ist, was es mit mir macht und welche Auswirkungen es wohl auf mein Leben hat. Wird es mich verändern? Meine Sichtweisen und Strukturen so durchschütteln, dass ich mich selbst nicht mehr erkenne?

Heute nach diesen zwei Jahren kann ich mir selbst mit ja und nein antworten. Doch ich erkenne die Veränderung nicht als etwas merkwürdig Fremdes an. Was sich verändert hat, ist meine Sichtweise auf mich und die Welt. Die vielen Schichten von Prägungen, Mustern, Ängsten und Schatten haben sich eine nach der anderen gelichtet und einige davon sind beinahe komplett verschwunden. Somit kommt immer mehr das zum Vorschein, was eigentlich schon immer da war. Ja – eigentlich – ich verwende dieses Wort hier bewusst, denn es erklärt mir damit die Vergessenheit meiner Selbst.

Eigentlich würde ich ja gern etwas für mich tun – doch mir fehlt Zeit und Geld. – Ausrede!

Eigentlich bin ich ja bereit bei mir selbst hinzuschauen – doch da ist Angst vor dem was ich entdecken könnte. – Ausrede!

Eigentlich würde ich ja gern zum Releasing gehen – doch die lange Fahrt dorthin ist mir zu anstrengend. – Ausrede!

Eigentlich müsste ich mir ja mal wirklich Zeit für mich nehmen – doch wohin mit meinen Kindern, und was wir meine Familie davon halten. – Ausrede!

All diese Sätze und noch viele weitere kennt mein Kopf und dennoch habe ich in meinem Herzen ein kleine Quäntchen Mut gefunden, welches mich getragen und angetrieben hat, die ganzen „Eigentliche“ aus dem Weg zu schieben. Und hier und heute bin ich dankbar für meinen Mut, dankbar für das was ich in mir gefunden habe, und dankbar für das was ich zurücklassen und zurück-geben durfte.

In mir fügen sich die kleinen und großen Puzzleteile zusammen und langsam kann ich ein Bild erkennen. Ein Bild von mir, ein Bild von dem was schon immer in mir war, ist und sein wird. Und dieses Bild wird getragen von einer tiefen Stille und einem allumfassendem Frieden in mir, den ich neu in mir verankern möchte. Und die Stille gibt mir immer wieder die Möglichkeit in mir zu Ruhen, in mir zu lauschen, und in mir die Melodie meines Seins zu spüren. Getragen von meinem Atem gleite ich von Augenblick zu Augenblick.

Im Äußeren Leben spiele ich ansatzweise noch die ein oder andere Rolle, doch nur um die Stille in mir zu bewahren. Auch mir begegnen Menschen, die sich für all diese spirituellen Themen nicht interessieren, und daher bedränge ich sie damit auch nicht. In einem solchen Fall ist die Stille dann in mir und trägt mich durch diese Rolle, ohne mich selbst zu verletzen oder zu verlieren. Ich sehe mich dann als das was ich bin, ein Licht, was für eine bestimmte Zeit eine kleine Rolle in einer Geschichte in einer Geschichte des Lebens spielt.

In Liebe.

Sirut Sabine

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© Sirut Sabine Haller

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