Bist du immer noch im Verteidigungsmodus?

Wie verhältst du dich deinen Spiegeln im Außen gegenüber?

Kannst du sie überhaupt als solche erkennen?

Und wenn du sie erkennst, kannst du abgrundtief ehrlich dir gegenüber sein, und dir eingestehen, dass du selbst diese Situation erschaffen hast?

Bist du bereit, in deine tiefen Gefühle der Verletzung einzutauchen und sie zu fühlen? – ohne dem Außen in irgendeiner Form die Schuld zu geben?

Oder fällst du immer noch automatisch in den Verteidigungsmodus und gehst somit zum Angriff über?

Da du ja dein ganzes Leben lang so konditioniert wurdest, ist es auf den ersten Blick nicht verwunderlich, dass du automatisch handelst.

Doch je weiter dich dein Weg in Richtung Bewusstheit bringt, umso einfacher lassen sich solche Situationen durchschauen. Und je weiter du deinen Weg des Herzens gehst, umso zahlreicher und auch subtiler werden die Spiegel und manchmal ist es nicht leicht, sie als solche zu erkennen.

Mir begegnete am Wochenende eine Situation, die mich so dicht an die Grenze meines inneren Schattens heranbrachte, das ich alle meine Verteidigungsstrategien aufgeben musste.

Schon in der ersten körperlichen Reaktion auf diese Situation, erkannte ich den Spiegel der mir vorgehalten wurde. Es ist erstaunlich, was in einem geschieht, wenn man wirklich „per Zufall“ ein oder zwei Sätze aufschnappt, die im direkten Bezug zur eigenen Person stehen. Interessanter weise hallen solche Worte sehr laut im Inneren und halten somit auch lange an.

Nichtsdestotrotz hat mir der Moment gezeigt, wie ich unbewusst mit mir selbst umgehe. Diese Erkenntnis, mit offenem Herzen wahrgenommen, wirkte auf mich schon sehr beschämend. Es ist erstaunlich, wie mir aufgezeigt wurde, wie ich selbst heute noch, immer wieder mit mir meckere und mir selbst nichts gut genug machen kann.

Neben der Scham über das eigene Erkennen legte sich Wut, dass ich es „von Außen“ hören musste und ein tiefer Schmerz mit der leisen Ahnung an die Ursprungssituation.

Nun da ich bereit war diese Gefühle zu fühlen, legte ich mich auf einer dicken Decke auf den Boden und atmete tief in die Gefühle hinein.

Im Zulassen der Situationen und im annehmenden fühlen konnte ich beobachten was sich zeigte und dies somit loslassen. Atmen – Fühlen – Loslassen. Fühlen – auf die Impulse lauschen – Atmen und loslassen. Solange, bis Stille und Frieden einziehen.

Allerdings wiederholte sich diese Prozedur am nächsten Tag, da der Schmerz und die Wut zurückkehrten und als ich nochmal tiefer in den Ursprung eintauchte erkannte ich meine Wut auf Gott selbst.

Anhand meiner oben dargelegten Geschichte möchte ich dir aufzeigen, das es unter der offensichtlichen Geschichte immer eine weiter gibt, die Hinweise liefert, wo und wann der wirkliche Ursprung der Verletzung liegt.

Somit möchte ich dir gleichsam Mut machen, in scheinbar schwierigen Situationen, oder wenn der Trigger besonders stark ist, einfach mit Geduld, Vertrauen und Liebe hinzuschauen, um dann Schicht für Schicht nochmal tiefer zu schauen.

Die Zeiten der Verteidigung neigen sich meines Erachtens dem Ende zu. Zu weit sind wir alle in unserem Bewusstwerden schon vorangeschritten, auf das wir dem Anderen die Schuld an einer Situation übertragen könnten.

Die oben gestellten Fragen mit den entsprechenden Situationen können mit Hilfe von Releasing einfach angeschaut und losgelassen werden.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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