Kannst du mit dem SEIN was gerade ist?

Kannst du einfach nur da sein und fühlen – ok – DAS ist nun so?

Oder verbindet dein Denken die Situation sofort mit den in dir abgespeicherten Erinnerungen der Vergangenheit?

Verurteile dich nicht dafür. Beobachte einfach und erkenne das Muster. Beobachte die Situation, fühle das ok – so ist es und beobachte die Denkmuster die in deinem Inneren ablaufen – jedoch verliere dich nicht darin. Weder das eine noch das andere hat einen über- oder untergeordneten Wert. Es IST einfach.

Nun, wenn du einmal tief durchgeatmet hast, bedanke dich für dieses Er-leb-nis und betrachte es mit deinem Herzen. Du selbst hast es dir genau so gewünscht und erschaffen, um den Sinn dahinter zu ergründen. Auch wenn dieser Sinn bedeuten mag, in diesem Moment einfach nur still zu beobachten. Nun kannst du das anwenden, was du über lange Zeit in deinem Herzen trägst. Du kannst dich, die Situation und alle Beteiligten einfach so lassen wie sie sind. Du kannst für dich erkennen, wenn ich bei mir bleibe und alle meine Gefühle bei mir belasse, wir die Situation nicht von Wut, Hass oder Gewalt getragen. Hier kommt die Verantwortung hinzu, deine Verantwortung dafür, und dein Hinschauen, um die Veränderung in dir zu erkennen.

Jedes Mal wenn du mit Abgrenzung reagierst verstärkt sich der Widerstand in dir und der Druck des Augenblicks wirft dich zurück in den Kampf. In dem Moment in dem du erkennst, dass dein Gegenüber nur der Spiegel deiner Gefühle oder der Knopfdrücker zum Erkennen deiner Muster ist, kannst du in der Vergebung dir selbst und dem anderen den Sinn dahinter erkennen. Das Leben selbst führt dich und die Momente des Kampfes verändern sich in dem du beginnst jede dir begegnende Situation aus deinem Herzen anzuschauen.

Das bedeutet nicht jede Situation in Watte zu packen oder mit einer Scheinschönheit zu umschmeicheln, es bedeutet einfach die Gefühle anschauen die da sind, diese als meine eigenen zu erkennen und eben auch auszudrücken, ohne den anderen für sein Tun und Handeln zu verurteilen. Dein Gegenüber tat sein Bestes, um dich an deine tief in dir angelagerten und verdrängten Gefühle und Glaubensmuster zu erinnern. Nun ist es an dir, diese Dinge in dir zu fühlen und ihnen mit Liebe und Dankbarkeit zu begegnen. Jetzt kannst du sie in dir annehmen und erkennen, dass auch diese scheinbar bösen Gefühle zu dir gehören. Jetzt brauchst du niemanden mehr im Außen dafür zu verurteilen, da du erkennst, das auch diese Gefühle letztendlich der unendlichen Liebe in dir entspringen.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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