Eine Zeit zwischen der Zeit

– oder – unsere tägliche Zeit zwischen der Zeit.

Zweimal jeden Tag dürfen wir durch diese Zeit gehen. Doch wer tut dies wirklich bewusst?

Die erste Zeit zwischen der Zeit ist, wenn wir uns Schlafenlegen.

Ich persönlich gestatte mir einen Moment der Stille, den ich aus dem Releasing kenne und seither Abend für Abend beibehalten habe. Ich liege einfach nur still auf dem Rücken und folge mit meiner Aufmerksamkeit meinem Atem.

Gefühle und Gedanken – Erinnerungen an den Tag, alles lasse ich einfach nur durch mich hindurchfließen und beobachte. Vielleicht ist noch etwas da, was ich loslassen kann, vielleicht ist auch alles so in Ordnung wie es ist.

Ich spüre meine Chakren, wie sie pulsieren und warm werden. Irgendwann – mal früher-mal später – steigt ein wohlig warmes Gefühl in meinem ganzen Körper auf und ich spüre, es ist Zeit zu schlafen.

Das zweite Mal, wo diese Zeit zwischen der Zeit auftaucht, ist in den Momenten, wenn wir erwachen – oder erwacht werden, weil der Wecker klingelt.

Mein Wecker klingelt schon eine halbe Stunde, bevor ich aufstehen muss, und im 10-Min-Intervall dann noch einmal. Auch in dieser Zeit liege ich wieder einfach nur still da. Schaue was sich zeigt. Vielleicht steigen noch einmal Bilder aus meinen Träumen in mein Bewusstsein. Oder ich fühle, was heute getan werden möchte, und ich muss meine Termine schon vor dem Aufstehen neu ordnen. Alles ist möglich. Alles ist noch ungeboren, rein und frisch. Und dann bemerke ich in mir – es ist Zeit aufzustehen.

Diese Zeiten Zwischen der Zeit ermöglichen uns einen leichteren Kontakt mit unserer Seele – unserem Höheren Selbst – oder dem Allerhöchsten Geist – Gott – der Anderswelt – oder wie auch immer wir es nennen möchten.

Mir spiegeln diese Zeiten nicht nur mein Innerstes, sie zeigen mir auch ein kleines Muster im Großen. Denn einmal in jedem Jahr haben wir 12 Tage und Nächte „Zwischen der Zeit“ – die sogenannten Rauhnächte. Auch hier sind die Schleier zwischen den Welten nur hauchdünn und durchlässiger als sonst.

Wir können diese Zeiten bewusst durchleben oder unbewusst an uns vorbeiziehen lassen.
Ich für meinen Teil genieße sie jeden Tag aufs Neue.
Entscheide bitte für dich selbst, ob da ein Nutzen für dich enthalten ist.

Mögen alle Wesen sich an die Liebe in ihrem Herzen erinnern und wieder glücklich sein.

In Liebe. Deine Sirut Sabine.

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